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Gegessen bei: uns zu Hause – Josef@home

Wenn wir nicht ins Restaurant gehen können, dann holen wir halt das Restaurant nach Hause 🙂

Dazu hat das Restaurant Josef eben Josef@home geschaffen. Das 4-Gang Menü ist soweit vorbereitet, dass man es mit wenigen Handgriffen, einem Wasserbad und einem vorgeheizten Backofen selber fertigstellen und anrichten kann.


King Crab Chawanmushi in Kohlrabi gedämpft, mit Shiso


konfierte Lachsforelle mit geräucherter Beurre Blanc und Sellerie Millefeuille


Lamm Wellington mit Thymian Jus


Pfefferminz Krapfen mit Zimtapfel, Vanillecréme und karamelisierten Mandeln

Grosses Kino für zu Hause – BRAVO! 🙂

Guacamole

Guacamole kennt, Globalisierung sei Dank, mittlerweile wohl jedes Kind. Oder will sich jemand der Erwachsenen outen? 😉

Diese Avocado Sauce, bzw. wohl eher ein cremiger Dip, hat seinen Siegeszug von Mexiko aus angetreten und wird im Hause lieberlecker immer wieder gern zum Apéro serviert. So auch hier zum amerikanischen Dinner!

Es gehört zu den wohl einfachsten Rezepten und ist im Handumdrehen gemacht. So einfach, dass es mir nicht ganz verständlich ist, weshalb man auf ein Fertigprodukt zugreifen sollte … tststs … !!!

Zutaten:
für 4 Personen

einfache und schnelle Version
2 reife Avocados
2 EL Limettensaft
etwas Knoblauchpulver
Tabasco
Salz

Zubereitung:

1. Avocados halbieren, Kern entfernen und das Fleisch in einen tiefen Teller geben
2. restliche Zutaten dazu und alles mit einer Gabel zu einem Mus zerdrücken
3. mit Mais Chips servieren

(sog.) Original Rezept
2 sehr reife Avocados
2 Limetten
1 kleine rote Zwiebel, feinst gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz, Pfeffer und Chili-Gewürz

Eine Wiederholung der Zubereitung drängt sich wohl nicht auf … hingegen vielleicht der Hinweis, dass sich Guacamole in fast jedem Sandwich gut macht, auch wenn man dann beim kraftvoll Zubeissen etwas Vorsicht walten lassen sollte!

New England Clam Chowder

Chowder? Wikipedia erklärt es so: Chowder ist eine amerikanische Bezeichnung für eine dickflüssige Fischsuppe oder eine Suppe mit Muscheln oder anderen Meeresfrüchten, wobei Clam Chowder die bekannteste ist. Mittlerweile wird Chowder auch als Oberbegriff für verschiedene cremige Suppen verwendet, die nur grob geschnittenes Gemüse enthalten und keinen Fisch. Die Basis der Brühe ist immer gepökeltes Schweinefleisch oder Frühstücksspeck. Diese Art der Suppe, die einem Eintopf ähnelt, ist vor allem im Nordosten der USA verbreitet.

Ich weiss nur, dass diese Suppe bei der besten Ehefrau von allen extrem gut ankommt … und das reicht doch als Empfehlung, oder? 😉

Zutaten:
für 4 Personen

24 mittelgrosse Venus Muscheln
1 EL Butter
50 gr Speck, gewürfelt
2 Lauchstangen, den weissen Teil, halbiert, fein geschnitten
3 Kartoffeln, gewürfelt
1 dl Weisswein
2 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
4 dl Rahm
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

1. 2 dl Wasser in einer grossen Pfanne aufkochen, die Muscheln hineingeben und ein paar Minuten köcheln lassen. Sobald sich alle Muscheln geöffnet haben, die Muscheln herausheben, etwas abkühlen lassen und aus den Schalen nehmen. Das Kochwasser durch ein feines Mulltuch giessen (um eventuellen Sand zu entfernen) und zur Seite stellen
2. den Speck in etwas Butter bräunen und anschliessend aus dem Fett heben und zur Seite stellen
3. im gleichen Fett den Lauch braten bis er weich ist, aber ohne Farbe zu nehmen
4. Kartoffeln und Weisswein hinzufügen und köcheln, bis der Wein fast vollständig eingekocht ist
5. Muschelbrühe hinzufügen, bis die Kartoffeln eben bedeckt sind, Thymian und Lorbeer zufügen und weiter köcheln, bis die Kartoffeln weich sind
6. Rahm, Muscheln und Speck zufügen, zum Köcheln bringen und dann sofort vom Herd nehmen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Beim auskühlen wird die Suppe etwas eindicken (sollte sie das wider Erwarten nicht tun,
7. vor dem Servieren wieder erwärmen und mit gehackter Petersilie bestreuen

Kentucky Fried Chicken

Mit der im Titel angetönten Kette hat dieses grandiose Rezept natürlich überhaupt nichts zu tun. Erstens verwenden wir erstklassiges Bio Poulet. Zweitens wird es in einer Lake aus Buttermilch und Gewürzen mariniert und wird so auch unwiderstehlich zart. Und drittens die Knusprigkeit von Panko, dem japanischen Paniermehl – ich bin begeistert!

Ich weiss jetzt noch nicht, ob dieses Oberschenkelfleisch per se superzart ist, oder ob dieses Marinieren in Buttermilch diese unglaubliche Zartheit zu verantworten hat … weshalb ich das nochmals versuchen muss. Oder weiss jemand von euch mehr?

Zutaten:
für 4 Personen

Chicken
600 gr Poulet-Oberschenkel ohne Knochen
(beim Metzger oder bei Fiechters bestellen)
5 dl Buttermilch
5 gr Salz
5 gr Paprikapulver edelsüss
2,5 gr Knoblauchpulver
geräuchertes Paprikapulver, nach Geschmack
gemahlener Ingwer, nach Geschmack

Asia Mayonnaise
2 Eigelb
1 Limette, Saft und Abrieb
30 gr Sweet Chili Sauce
10 gr Sambal Oelek
30 gr Soja Sauce
2,2 dl Raps- oder Sonnenblumenöl, kaltgepresst
50 gr Sesamöl
Salz, nach Geschmack

zum Fertigstellen
300 gr Panko (japanisches Paniermehl)
2 Eier
100 gr Chnöpfli-Mehl (feiner Hartweizengriess)
Salz, Pfeffer
Erdnussöl

1. die Haut von den Schenkelstücken abziehen und das Fleisch auf die gewünschte Grösse zuschneiden. Buttermilch und Gewürze mischen, mit dem Fleisch in einen Beutel geben und vakuumieren. (Alternativ alles in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie luftdicht verschliessen.) Im Kühlschrank 24 Stunden beizen
2. im Thermomix (Standmixer), die Eigelbe mit den Gewürzen mixen. Den Mixer auf tiefer bis mittlerer Stufe laufen lassen und langsam die beiden Öle zugiessen. Dann das Messer schneller laufen lassen, bis Mayo emulgiert und leicht andickt. Nach Bedarf mit etwas Salz abschmecken. In ein Gefäss oder einen Spritzbeutel abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren
3. das Fleisch aus der Lake nehmen und abtropfen lassen. Die Eier mit etwas Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Pouletstücke erst rundum im Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und schlieslich im Paniermehl wenden. Etwas andrücken und portionenweise (in der Fritteuse) bei 180° C etwa 6 bis 8 Minuten frittieren, bis die Nuggets goldbraun sind. Auf Küchenpapier entfetten und mit der Mayo servieren

Nach einer Idee von David Schnapp (Das Filet).

Key Lime Trifle

Gibt es jemanden, der Key Lime Pie nicht mag? Also ich kenne niemanden!

Denn die Kombination von limettensäuerlich und rahmigsüss mit pekannussknackig ist doch einfach unwiderstehlich. Aber das ist natürlich bloss meine persönliche Meinung … der sich sowohl die Gäste, wie auch die beste Ehefrau von allen widerspruchslos angeschlossen haben 😉

Wenn wir schon physisch nicht reisen können … so ein Dessert bringt einen schon ziemlich nahe an ein angenehmes Florida Feeling!

Aktuell prahlt ja der Februar gerade mit Kurzarmwetter. Wobei wir wissen, das ist quasi Fake Wetter, denn beinahe 20° C im Februar … dafür werden wir später wieder büssen müssen. Mir persönlich wäre ein richtiger Winter lieber, zumindest bis ich aus dem Skiurlaub zurück bin!

Zutaten:
für 4 Personen

80 gr Graham Kekse, zerkrümelt
80 gr Pekannüsse, gehackt
50 gr brauner Zucker
60 gr Butter, geschmolzen
Füllung
200 gr Frischkäse, weich
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
1,75 dl Limettensaft
Rahm
3 dl Rahm
25 gr Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Topping
40 gr gehackte Pekannüsse, geröstet
20 gr Kokosnussflocken, geröstet

Zubereitung:

1. den Backofen auf 210° C vorheizen. Crackerkrümel, Pekannüsse und braunen Zucker mischen, dann die Butter unterrühren
2. flach auf ein mit Backtrennpapier belegtes Backblech geben. 10-12 Minuten backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen und dann zerbröseln
3. für die Füllung in einer Schüssel Frischkäse und Kondensmilch verrühren, bis alles gut vermischt ist. Den Limettensaft einrühren. In einer anderen Schüssel den Rahm schlagen, bis sie anfängt einzudicken. Puderzucker und Vanille hinzugeben; schlagen, bis sich steife Spitzen bilden
4. Krümelmischung, Füllung und Rahm abwechselnd in Gläser schichten. Wiederholen und zum Schluss mit Pekannüssen und Kokosnuss bestreuen. Abgedeckt mindestens 2 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen