Skip to content

kalte Gemüsesuppe

Ihr schaut euch die Bilder an, ihr lest das Rezept … und dann sagt ihr euch: Aber das ist doch eine Gazpacho!

Warum dem nicht so ist, steht ganz am Ende des Beitrags 😉

Aber wichtig an heissen Tagen ist doch, den Herd ausgeschaltet zu lassen. Also bloss schnipseln, pürieren, würzen und ab in den Kühlschrank … oder mit anderen Worten:

SO GEHT SOMMER 😀

Zutaten:
für 4 Personen

1 gelbe und 2 rote Peperoni
1 kleine Gurke (ich: Nostrano)
4 mittelgrosse Tomaten, geschält
1 kleine Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 Selleriestängel
1 dl Gemüsebouillon
0,5 dl Essig
1 EL Paniermehl
ein paar Spritzer Olivenöl
2 dünn geschnittene Scheiben Brot, entrindet
Salz und Pfeffer aus der Mühle
ev. etwas Tabasco
Basilikum

Zubereitung:

1. Peperoni entkernen und 3/4 klein schneiden (aus dem restlichen Viertel Brunoise für die Garnitur schneiden)
2. die Gurke schälen (ausser dem kleinen Teil, der ebenfalls in Brunoise geschnitten wird) und entkernen, klein schneiden
3. den Strunk aus den geschälten Tomaten entfernen
4. alle Gemüse im Mixer zusammen mit der Bouillon pürieren und durch ein Sieb passieren
5. mit Salz und Pfeffer würzen, Essig und Paniermehl zugeben und für mind. 4 Stunden kaltstellen
6. das Brot in Würfel schneiden und in wenig Olivenöl knusprig braten
7. die Suppe nachwürzen (falls nötig, aber kalte Suppen haben die Tendenz eher fad zu schmecken!)
8. in vorgekühlte Teller giessen, mit der gemischten Brunoise, den Brotwürfeln und etwas Basilikum dekorieren

Vom Vortag hatte ich noch etwas Guacamole übrig … und natürlich hätte ich als Titel auch Gazpacho mit Guacamole wählen können 😉

Ein Menü für die Terrasse

Der Sommer ist aussergewöhnlich und wir geniessen ihn in vollen Zügen. Natürlich ganz ohne Zug zu fahren 😉

kalte Gemüsesuppe (Rezept folgt)

Tagliatelle mit Trüffelsauce und pochiertem Ei (Rezept folgt)

Eglifilets mit Yuzu Emulsion (Rezept folgt)

Pavlova Roulade mit Himbeeren

Obwohl es fast schon zu warm war, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein paar ausgesuchte Schätzchen aus dem Keller zu holen:

weisse Kaffeemousse

Wie wir wissen, gibt es Jäger und Sammler. Für die beste Ehefrau von allen ist klar, in welche Kategorie ich gehöre 😉

So habe ich mich auch sehr über die Kaffeebohnen gefreut, die ich zu … hüstel … Weihnachten bekam. Und wusste auch, wofür ich sie verwenden würde, denn unser Espresso kommt aus der N Kapsel. Aber eben, die Anwendung liess auf sich warten (siehe oben).

So geht es mir übrigens auch mit Gutscheinen. Ich freue mich mega darüber und horte sie. Wer mir also einen solchen zum Geburtstag geschenkt hat … ich freue mich und habe keinen davon vergessen! Versprochen!

Nun aber zu einem weiteren Kapitel aus der Serie „aromatisierten Rahm steifschlagen“, was auch hier schon funktioniert hat!

Zutaten:
für 4 Personen

Mousse
4 dl Rahm
3 EL Kaffeebohnen
3 Blatt Gelatine
3 Eier
90 gr Zucker
30 gr weisse Schokolade

Kaffeezucker
1 EL Wasser
2 EL Zucker
1 EL Kaffeebohnen

Zubereitung:

1. am Vortag Rahm mit Kaffeebohnen aufkochen und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Abdecken und über Nacht kühlstellen
2. für den Kaffeezucker Wasser mit Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Kaffeebohnen dazugeben und verrühren. Sofort auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen. Kaffeezucker hacken und luftdicht eingepackt beiseitestellen
3. am Zubereitungstag Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Eier und Zucker zu einer hellen Creme rühren. Schokolade grob hacken und dazugeben. Masse über dem Wasserbad während ständigem Rühren luftig schlagen, bis die Creme bindet und die Schokolade geschmolzen ist. Gelatine aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken, dazugeben und verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Creme kühl stellen, bis sie dem Rand entlang langsam fest wird
4. Rahm vom Vortag absieben und steif schlagen. Vorsichtig unter die Masse heben. Mousse in Gläser abfüllen und im Kühlschrank zugedeckt ca. 2 Stunden fest werden lassen. Mousse mit Kaffeezucker bestreuen und servieren

Der übrig gebliebene, bernsteinfarbene Kaffeezucker hat übrigens den Abend nicht überlebt 😉

geflämmter Lachs mit grüner Sauce

Manchmal ist es wie verhext. Dieses Rezept habe ich Mitte 2016 entdeckt und im Oktober selben Jahres ausprobiert. Geschmacklich nicht schlecht, aber die Farbe war so weit weg vom Original, ich habe es nicht übers Herz gebracht, die Bilder zu veröffentlichen.

Jetzt also ein weiterer Versuch. Die Farbe nähert sich langsam an, ABER … weshalb ich dann anstelle des Mulltuches, oder wenigstens des feinen Siebes, das Grobmaschige verwende, entzieht sich meinem Verständnis. Darf ich es auf die Hitze schieben? 😉

Auf jeden Fall ist es ein geschmacklich wunderbares, weil überraschendes Rezept und gehört in die Kategorie originell !

Zutaten:
für 4 Personen

_dsc3171500 gr Lachsfilet (mit Haut)
Olivenöl
Fleur de sel und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

grüne Sauce
100 gr Sellerie Stängel
75 gr Gurke
40 gr Frühlingszwiebeln (nur den grünen Teil)
2 EL Koriander, gehackt
1 EL eingelegte Jalapeños, grün
1 EL eingelegter Ingwer, gehackt
2 EL Saft von den eingelegten Jalapeños
1 EL Limettensaft
1 EL Sour Cream
Salz und schwarzer Pfeffer

1 Kitchen Torch

Zubereitung:

Sauce
1. Gemüse und Kräuter kleinschneiden, bzw. hacken und alle Zutaten zusammen so fein wie möglich pürieren
2. durch ein sehr feines Sieb oder ein Mulltuch giessen und so viel Saft wie möglich herauspressen (ca. 2 dl)
3. mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen (dabei intensiviert sich der Geschmack) – mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken

Lachs
1. den Ofen auf 160° C vorheizen
2. den Lachs mit ein wenig Olivenöl einreiben und mit der Hautseite nach oben etwa 20 Minuten backen (ideale Zeit, wenn der Lachs an der dicksten Stelle etwa 4 cm dick ist)
3. aus dem Ofen nehmen und ungedeckt auskühlen lassen

bis hierher kann alles auch 24 h vorher zubereitet werden (Kühlschrank)

Servieren
1. die Haut vom Lachs entfernen, das Lachsfleisch in Stücke zupfen, grosszügig mit Fleur de sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen
2. mit einer Kitchen Torch flambieren, allerdings sparsam, so dass nur die fetten Teile und die Ränder ein wenig angesengt werden und einen rauchigen Geschmack annehmen – der Lachs darf nicht durchgegart enden!
3. mit der grünen Sauce umgiessen und ein paar Tropfen Olivenöl darübersprenkeln

Einmal mehr von der faszinierenden Mandy, von der ich zu gern wüsste, wie diese unglaubliche Farbe hinbekommen hat!

Cherry Tomaten, Burrata und Balsamico Raspel

Cherry Tomaten, klar, kennt jeder! Burrata, ok, von dieser cremigen Mozzarella Variante hat man auch in diesem Blog kürzlich lesen dürfen (und mittlerweile hoffentlich ausprobiert – sonst schau hier)!

Aber Balsamico Raspel? In der Tat auch für mich etwas Neues. Nämlich eine harte Kugel aus Balsamico (Essig), die sich reiben lässt wie ein Käse. Was wieder einmal zeigt, dass man nie ausgelernt hat.

Zutaten:
für 4 Personen

Cherry Tomaten
Salz
Pfeffer
Basilikum
Burrata
Olivenöl
Balsamicokugel

Zubereitung:

1. die Cherry Tomaten halbieren und mit etwas Salz eine halbe Stunde ziehen lassen
2. Pfeffer und Basilikum zugeben und auf Teller geben,die Burrata darüberzupfen und mit Olivenöl, natürlich extra vergine, beträufeln
3. die Balsamico Kugel darüber raspeln (auch wenn Puristen einwenden, Balsamico habe auf dieser Kombination nichts verloren 😉 )