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Phuket, Thailand

Ist eine heisse Nudelsuppe nicht ein Traum von Frühstück?

Das gabs am hervorragenden Frühstücksbuffet des JW Marriott Resorts am Mai Khao Beach 😀

Schon beinahe Pflicht, der legendäre French Toast 😋

Jeden Morgen ein längerer Spaziergang am fast menschenleeren Strand …

… dann ein spannendes Buch …

… am traumhaften Pool 😎

Am frühen Nachmittag eine Lobster Roll im Brioche Brötchen? Warum nicht!

An drei Tagen ein wenig Golf, damit man sich auch bewegt hat 😉

Eine Fahrt im trendigen, funky Tuktuk

zu einem sehr, nein SEHR feinen Lunch …

… organisiert von FEL!X 👍🏻🙏🏻

Am Nachmittag eine kleine Erfrischung!

Ausgezeichnetes Essen – Phad Thai, ein Favorit von uns beiden.

Und jeden Abend ein Spektakel am Himmel 🙂

Zwei Wochen Strandferien sind für uns eher etwas unüblich, aber wir waren uns schnell einig: Ach, tut das gut!

Randen mit weisser Polenta

Falls ihr dachtet, die Beilage zu den Short Ribs sei ein Risotto gewesen … falsch gedacht 😉

Es war eine weisse Polenta und davon gabs Resten. Ich finde es sehr schwierig, bei Polenta die richtige Menge zuzubereiten. Was jeweils auf der Packung als perfekt für 4 Personen angegeben wird, reicht bei uns mindestens für die doppelte Menge!

Und weil die beste Ehefrau von allen bekennende Rote Bete Aficionada ist, wurden die Resten auf diese nicht nur farblich attraktive Weise verwertet.

Zutaten:
für 2 Personen

2 Randen (rote Bete)
Olivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Kräuteröl
glatte Petersilie
Polenta Resten

Zubereitung:

1. die Randen ungeschält mit etwas Olivenöl einreiben, salzen und pfeffern und in Alufolie einpacken. Im auf 160° C vorgeheizten Ofen je nach Grösse ca. 1 – 1,5 Stunden backen
2. herausnehmen, schälen und sechsteln oder achteln
3. die Polenta aufwärmen, die Rote Bete Stücke auflegen und mit Kräuteröl napieren. Mit Petersilie und etwas Fleur de sal bestreuen

Short Ribs sous vide

Here comes the beef! Hand hoch, wer gestern den „Veganuary“ beendet hat. Und Hand noch höher, wer mit meiner und Claudio’s Einschätzung (siehe HIER) einverstanden ist 😉

Es war gerade etwas ruhig hier in letzter Zeit, aber keine Sorge mir/uns geht es gut. Wir haben zwei herrliche Wochen lang Sonne und Wärme getankt, denn ab und zu muss man ja den Vitamin D Speicher füllen.

Und ja, etwas grüne Beilage hätte dem Teller aus optischer Sicht gutgetan. Aber der Star auf dem Teller ist nun mal das sous-vide gegarte Fleisch, das mit dieser Methode herrlich zart wird. Mit 68° C bleibt die Konsistenz aber fest und man muss das Fleisch schneiden. Wer es gabelzart will muss mindestens 10° C mehr anwenden.

Zutaten:
für 4 Personen

1 kg Beef Shortribs
Olivenöl
Salz und Pfeffer
BBQ Sauce

Zubereitung:

1. die Shortribs falls nötig zwischen den Knochen teilen und leicht würzen mit Salz und Pfeffer und in einer Pfanne kurz von allen Seiten heiss anbraten
2. danach die einzelnen Shortribs zusammen mit 2 EL hochwertigem Olivenöl in einen kochfesten Vakuumbeutel geben, vakuumieren und für 23h bei 68° C ins Wasserbad geben
3. das Fleisch vorsichtig aus dem Beutel nehmen (Achtung, es ist nun sehr zart) und auf ein Blech oder Gitterrost legen. Nun die Ribs sehr grosszügig mit einer BBQ Sauce seiner Wahl einstreichen und auf dem Grill oder im Ofen bei sehr hoher Hitze (250° C Umluft) während 5-10 Minuten einreduzieren. Dadurch verdampft das Wasser in der BBQ-Sauce und sie wird schön klebrig

Haselnusskuchen mit Schokolade

Dieser Nigel Slater Kuchen ist so lecker, wie ihn Christian Seiler im das magazin beschrieben hat.

Aber ich würde trotzdem etwas ändern. Er schreibt, man solle den Kuchen möglichst dick mit Schokolade „einkleiden“. Das hat mir, ganz ehrlich gesagt, nicht so gefallen. Nächstes Mal bekommt dieser Kuchen nur eine ganz dünne Schokoglasur … oder lasse ich sie ev. ganz weg?

Wie dem auch sei, hier noch ein Lesetipp: Drei Minuten mit der Wirklichkeit von Wolfram Fleischhauer – sehr spannend, einfühlsam und gut geschrieben. Wir haben diesen Thriller beide verschlungen und genossen.

Zutaten:

Kuchen
250 gr Butter
250 gr braunen Zucker
75 gr geschälte Haselnusskerne
120 gr dunkle Schokolade (70%)
4 grosse Eier
125 gr Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
4 TL starken Espresso
Glasur
250 gr dunkle Schokolade
125 gr Butter
1 Prise Zimt

Zubereitung:

1. den Backofen auf 180° C vorheizen und den Boden einer 20 cm Springform mit Backpapier auslegen
2. Butter in kleine Stücke schneiden mit dem Zucker in eine Schüssel geben und weich werden lassen
3. die Haselnüsse zuerst in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, dann in der Küchenmaschine grob mahlen. Das Rösten macht die Nüsse viel aromatischer (also bitte keine fertig gemahlenen Haselnüsse verwenden!) und die Schokolade mit einem grossen Messer in kleine Späne hacken
4. Zucker und Butter mit dem Mixer zu einer möglichst geschmeidigen Creme schlagen (das kann ein bisschen dauern). In einer zweiten Schüssel die Eier verquirlen und sie nach und nach zur Butterzuckercreme geben und einrühren
5. Mehl und Backpulver vermischen. Die Hälfte der Nüsse und des Mehls in die Schüssel geben und mit dem Mixer langsam einrühren. Dann den Rest von Mehl und Nüssen, die gesamte Schokolade und den Zimt zugeben und dem Holzspatel untermischen. Zuletzt den Espresso langsam und vorsichtig einrühren und darauf achten, dass der Teig so luftig wie möglich bleibt. Mit der Unterstützung des Spatels vorsichtig in die Springform füllen, glattstreichen und in den Ofen geben
6. 45 – 60 Minuten backen. Es soll kein Teig mehr an einem eingstochenen Holzspiesschen kleben bleiben. In der Form abkühlen lassen, mit einem Messer aus der Form lösen un das Backpapier entfernen
7. für die Glasur die Schokolade in Stücke brechen und in einer Metallschüssel über köchelndem Wasser erhitzen und der Schokolade ohne Umrühren beim Schmelzen zuschauen. Dann die Butter und den Zimt zugeben und langsam verrühren
8. abkühlen lassen, bis man die Glasur mit einem Pinsel gut verstreichen kann, und den Kuchen mit einem Pinsel möglichst dick einkleiden

Fledermaus (Spider Steak) sous-vide

Wer sich wundert, dass pro Person bloss 100 Gramm Fleisch serviert wurde, die Erklärung ist einfach. Erstens waren sowohl Apéro, wie auch die beiden vorangegangenen Gänge nicht gerade ultraleicht, zweitens haben wir den Fleischkonsum über die Jahre sowieso reduziert und drittens nehmen unsere Portionsgrössen altersbedingt „leider“ immer weiter ab.

Aber so ein Spider Steak solltet ihr euch auch einmal gönnen. Klassisch wird es kurz und scharf grilliert und nach 10 Minuten Ruhezeit ist es ein wunderbar zartes und wohlschmeckendes Stück Fleisch. Mir war es draussen zu kalt zum Grillieren, also habe ich die Fledermaus sous vide bei 51° C eine Stunde vorgegart und dann in der Pfanne scharf angebraten.

Zutaten:
für 4 Personen

400 gr Fledermaus, aka Spider Steak vom Rind
Kürbis mit Pesto

schwarze Knoblauchsauce
5 Zehen schwarzen Knoblauch
1,5 dl Hühnerfond
1 dl Kalbsfond
etwas Butter
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. den Hühnerfond (den habt ihr ja auch im Notvorrat, oder?) mit dem Knoblauch köcheln, bis dieser sehr weich ist (10 Min.), dann sehr fein pürieren
2. den Kalbsfond dazugeben, nochmals auf die gewünschte Menge einköcheln
3. die Butter unterschwingen und abschmecken