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Thon Frischkäse Aufstrich

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Gute Ideen für den Apéro sind Gold wert. Denn, wie man im Rezepteindex unschwer ersehen kann, sooo viele Ideen hat es von den obligaten Nüssli, Chips und Reiscrackers mal abgesehen, eben noch nicht.

So ist dieser schnell gemachte Spread sehr willkommen, der mit jeder Art von Crackers oder auch Brot ganz wunderbar schmeckt.

In einer Schale mit einem Messerchen oder Löffel auf den Tisch, ein kühles Glas Weisswein, Champagner oder Prosecco dazu … und ein schöner Abend auf der Terrasse kann beginnen :-)

Zutaten:
für 4 Personen

1 Dose Thon
1 Packung Frischkäse (ich: mit Pfeffer)
1 EL Kapern
1 Msp Senf
etwas abgeriebene Zitronenschale
2 EL Petersilie, gehackt
Paprika
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

1. Thon Dose öffnen und Flüssigkeit abgiessen, Thon zerzupfen
2. Frischkäse, Peterli, Senf, Zitronenschale und kleingehackte Kapern dazugeben
3. mit einer Gabel zu einer glatten Paste zerdrücken
4. mit Salz Pfeffer und Paprika würzen, Olivenöl zugeben und nochmals gut mischen

Mit Crackers servieren :-)

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Quelle: Frau Wildeisen’s KOCHEN

Sot l’y laisse mit Fregole Sarda

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Das Beste vom Huhn? Genau – das Pfaffenschnittchen, bzw. Sot l’y laisse (frei übersetzt etwa “ein Idiot, wer’s zurücklässt“, womit die Franzosen den Nagel auf den Kopf treffen ;-) ).

Jedes Huhn besitzt zwei davon und sie befinden sich am Rücken. Oft werden sie vergessen, was natürlich ein Fehler ist. Ich bin jetzt nicht sicher, ob ich verraten soll, dass es dieses wunderbar zarte Stückchen Fleisch bei Fiechter’s am Marktstand ausgelöst zu kaufen gibt. Nein, das verrate ich lieber nicht! ;-)

Wenn ihr also ein ganzes Bio Poulet (Huhn) kauft, löst ihr einfach diese beiden Stückchen aus und friert sie ein. Nach ein paar Monaten (oder Jahren) … :D

Nein, nicht lachen, Uwe macht das auch so!

Zutaten:
für 2 Personen als leichtes Nachtessen

250 gr Sot l’y laisse
150 gr Fregole Sarda
1 Glas Ofentomaten
1 Knoblauchzehe
1 Selleriestängel
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer
Basilikum

Zubereitung:

1. Knoblauch hacken und in etwas Olivenöl anziehen lassen, Sellerie Brunoise dazugeben
2. die Ofentomaten dazugiessen und etwa 20 Minuten simmern lassen, ab und zu umrühren
3. in der Zwischenzeit die Fregole sarda nach Packungsanleitung kochen
4. die Pfaffenstücke salzen und pfeffern und in einer beschichteten Pfanne braten, bis sie allseitig leicht Farbe genommen haben
5. die Fregole abgiessen und zur Tomatensauce geben – abschmecken
6. anrichten und mit Basilikum bestreuen, ev. etwas geriebenen Parmesan dazu reichen

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Fischsuppe

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Zu den Rezepten, an die selbst ich mich nicht heranwage (bisher), gehört die Bouillabaisse. Aber im Hinterkopf habe ich sie schon lange. Einen kleinen Schritt in ihre Nähe gibt es heute mit einer einfachen Fischsuppe.

Nachdem ich kürzlich zu den Saiblingsfilets auch die entsprechenden “Abfälle” (sehr nützliche Fisch-Gräten, -Köpfe und -Abschnitte) mitgenommen hatte, wurden diese ausgekocht, die entstandene Brühe entfettet und dann wieder angereichert.

Der Reaktion der besten Ehefrau von allen nach, darf ich das gerne wiederholen :-)

Zutaten:
für 4 Personen

Fischfond
Gräten, Köpfe und Flossen von 2 Saiblingen (sehr geeignet sind Seezunge, Steinbutt, Barsch, Zander oder Hecht – ungeeignet, weil der Fond tranig und trüb werden kann, sind fettige Fische wie Lachs, Makrele, Hering und Karpfen)
1 dl Weisswein
0,8 l Wasser
2 Zwiebeln, gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Tomatenmark
Kräuter (ich: Thymian, Peterli Stiele, Lorbeer)
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft

Fisch
200 gr Lachsfilet, in Würfel geschnitten
200 gr Kabeljau, in Würfel geschnitten
2 Black Tiger Crevetten, halbiert

hier könnt ihr natürlich nach Belieben variieren

Zubereitung:

Fischfond
1. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl aniehen lassen, das Tomatenmark dazugeben und ein paar Minten schmurgeln lassen
2. die Fischabfälle (das Wort kommt mir schwer über die Zunge, weil Abfälle für mich eigentlich weggeworfen werden) dazugeben und mit etwas Weisswein ablöschen
3. das Wasser dazugeben, ebenso die Kräuter und etwa 20 Minuten köcheln lassen
4. durch ein Sieb giessen und abschmecken
kann bis hierher gut vorbereitet werden

5. die Suppe wieder aufkochen, von der Herdplatte ziehen und den Fisch in Stücken einlegen und ein paar Minuten garziehen lassen
6. in vorgewärmte Teller geben und mit Schnittlauch, Peterli oder Dill garnieren

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“green eyes” Smoothie

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Ich gebe es zu: Weder der Gewinnerpreis (ein Vitamix Pro 300), noch die Aussicht 10’000 neue Leser auf meinen Blog zu locken (wie Roman das in einem Mail in Aussicht stellt), sondern reine Food Blogger Neugier, haben mich bewogen, ein eigenes Smoothie Rezept zu kreieren.

Schwierig scheint das auf den ersten Blick ja nicht zu sein. Ein paar gesunde Zutaten in den Mixer, ratz batz fertig!

Aber halt, so einfach ist es dann doch wieder nicht. Folgendes muss für einen wirklich gesunden Smoothie beachtet werden:

Verwendet werden dürfen:
– alle heimischen Früchte, Beeren und tropischen Früchte aber auch Fruchtgemüse wie Zucchini, Avocado, Paprika, Tomate, Gurke und Stangensellerie
– Salate: Kopf-, Feld-, Endivien-, Batavia-, Römer-, Frisee-, Eichblatt-, Rucola und ähnliche Salate
– grünes Blattgemüse: Mangold, (Baby)Spinat, Grünkohl, Palmkohl (Schwarzkohl), Wirsing, Pak Choi etc.
– Blätter vom Wurzelgemüse: Radieschen, Kohlrabi, Rote Rüben (Beete), Sellerie, Karotten, …
– Küchenkräuter: Petersilie, Basilikum, Oregano, Majoran, Salbei, Pfefferminze, Liebstöckel, Kresse, Dill, Minze, Rosmarin, Schnittlauch, Thymian, …
– Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Taubnessel, Spitzwegerich, Vogelmiere usw. …
– Blüten wie Löwenzahn, Gänseblümchen, Zucchiniblüten, Holunderblüten oder Schlüsselblumen
– reines Wasser und Kokosnusswasser
– Superfoods und Gewürze wie Goji-Beeren, Chlorella, Maca, Lucuma, Baobab, Zimt, Vanille, Kakao, Chili, Matcha, Moringa, usw.
– natürliche Süßungsmittel wie Datteln oder (Manuka-)Honig

NICHT in einen Grünen Smoothie sollen:
– verarbeiteter Zucker oder synthetischer Zucker wie Agavendicksaft, Ahornsirup, Kokosblütenzucker Stevia, Birkenzucker, weißer Zucker, brauner Zucker, Rohrzucker und anderer raffinierter Zucker
– Dosenobst
– jegliche Form von Öl, auch Olivenöl und Leinöl
– Nüsse wie Walnüsse, Cashews oder Mandeln
– tierische Produkte wie Milch oder Joghurt
– Wurzelgemüse wie Karotten, Rüben, Kartoffel
– grünes Gemüse ohne Blätter wie Brokkoli, Artischoke & Co.
– industriell hergestellte Pflanzenmilch wie Reismilch, Sojamilch und Mandelmilch

_DSC2010Zutaten:
für 1 Portion

0,4 dl Wasser
2 Stängel Bio Stangensellerie
2 Handvoll Bio Babyspinat
3 Maracujas, ausgekratzt
1 Banane
1 Stück Ingwer
frischer Saft einer Limette
2 EL Manuka Honig
etwas Koriander

Zubereitung:

1. Gemüse waschen und in Stücke schneiden, und in den Mixer geben
2. die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Wasser auffüllen
3. mixen

Ein Smoothie soll nicht stundenlang herumstehen, nicht aus dem Kühlschrank genossen und auch nicht wie ein Glas Milch getrunken werden. Denn es handelt sich um eine Mahlzeit. Also idealerweise in kleinen Schlucken und mit Kaubewegungen geniessen. Ergo nicht Prost, sondern Guten Appetit :-)

Hat mir gut gemundet, allerdings haben die Maracuja Kerne etwas Crunch hinterlassen und die beste Ehefrau von allen möchte lieber etwas Gekochtes zum Kauen haben ;-) . Auch gut!

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Das Mädchen mit den grünen Augen, ein Bild von Steve McCurry, dessen Ausstellung im Museum für Gestaltung (Toni Areal) wir uns kürzlich angesehen haben, war die passende Namensgeberin.

Zwetschgenkuchen

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Das Original dieses Rezepts stammt aus dem “elegant but easy Cookbook” von Marion Burros und Lois Levine. Das Rezept wurde während mehr als einem Jahrzehnt (1983 – 1995) jedes Jahr (!) in der NY Times abgedruckt. Und als man ankündigte, dies sei das letzte Mal, hagelte es Proteste der enttäuschten Leser. Das Rezept gehöre zum Herbst wie das fallende Laub!

Auf jeden Fall gehört es in Euer Repertoire, finde ich! Ich habe den Kuchen ausprobiert, weil ich weder eine Tarte, noch eine Wähe machen wollte. Aber trotzdem sollte es schnell gehen. Dieser sensationelle Kuchen ist flugs gemacht und hat das Zeugs zu einem wahrhaftigen Blog Buster und ich reiche ihn hiermit offiziel bei Micha’s DUBB Event ein :-)

Interessant finde ich, dass sich die Rezepte nicht einig sind, ob die Zwetschgen jetzt mit der Schnittfläche nach oben oder nach unten eingefüllt werden sollten. Aber schlussendlich wird es wohl keine Rolle spielen … oder ist jemand anderer Meinung?

_DSC2019Zutaten:
Originalrezept

115 gr weiche Butter
100 gr Zucker
2 Eier
130 gr Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
ca. ein Dutzend Zwetschgen, entsteint und halbiert
1 TL Zimt
1 EL Zucker
etwas Zitronensaft

Zubereitung:

1. die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die beiden Eier, eins nach dem anderen, darunter rühren
2. Mehl, Backpulver und Salz mischen und darunterziehen
3. Springform mit Backpapier überziehen, den Rand buttern und mit Mehl bestäuben
4. Teig in die Form geben und die Zwetschgenhälften darauf setzen, leicht andrücken
5. Zitronensaft ind restlichen Zucker mischen und über die Zwetschgen geben
6. Zimt darüberstreuen
6. eine knappe Stunde im auf 180° C vorgeheizten Ofen backen

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