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kalte Erbsen Suppe

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Schön! :-) Schön bist Du endlich hier, lieber Sommer, ich habe schon begonnen, leise Zweifel zu bekommen.

Und wenn der Sommer da ist, was gibt es Schöneres, als ein Menü mit einer herrlichen, eisgekühlten Suppe zu beginnen?

Ich habe diese Suppe schon im Mai an einem warmen Tag gemacht … und dann vergessen, zu fotografieren. Wo der Foodblogger in mir da seine Gedanken gehabt hat, weiss der Kuckuck ;-)

Aber so ein Süppchen darf man alleweil mehr als einmal pro Saison geniessen. Und jetzt, diese Woche, ist dafür wirklich bestens geeignet.

Zutaten:_DSC1806
für 4 Personen

200 gr Erbsen (frisch oder TK)
1 kleine Zwiebel, gehackt
6 dl Gemüsebouillon
1/4 Salatgurke
1 EL Öl
1 EL Petersilie, gehackt
1 paar Blätter Minze
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Zitrone

Zubereitung:

1. Zwiebel in wenig Öl andünsten, die Erbsen beifügen und mit 1 dl Bouillon ablöschen – ein paar Minuten köcheln lassen
2. die Gurke schälen, halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden
3. Erbsen mitsamt Flüssigkeit zur Gurke geben und zusammen mit Petersilie und Minze fein pürieren
4. mit Salz und Pfeffer, sowie etwas Zitronenabrieb und -saft abschmecken (kalte Suppen vertragen es, kräftiger als normal gewürzt zu werden)
5. kalt stellen
6. die Suppe in vorgekühlte Teller oder Schalen (oder Gläser) geben

Zürich, meine Stadt – und Toblerone Verlosung!

Jede tolle Stadt, die ich kenne, liegt irgendwie am Wasser. Meer, Fluss oder See ist egal und damit ist Zürich schon mal in der engeren Auswahl ;-)

Wenn dann noch eine überschaubare Grösse dazukommt (etwa 400’000 Einwohner) und ein grundsätzlich attraktives Klima, da gehören für mich 4 Jahreszeiten dazu, da könnte etwas draus werden. Jetzt hat Zürich aber auch noch ein funktionierendes, nein, ein sehr gut funktionierendes Netz mit Bus und Tram, obwohl in der Innenstadt ist ja eigentlich alles zu Fuss machbar. Ausserdem ist es mehrheitlich gepflegt und sauber. Und es gibt viele tolle Restaurants, schöne Plätze und ein kulturelles Angebot, das seinesgleichen sucht.

Züri Toblerone 1

Hey! Das könnte nicht nur meine Lieblingsstadt werden … nein, das ist sie :-)

Als eine bekannte Schokolade Firma anfragte, ob ich in der laufenden Kantonspromo meinen Lieblingskanton vertreten möchte, fiel mir der Entscheid leicht. Ich sag’s jetzt mal so, wie es im Rest der Schweiz halt nicht immer so gern gehört wird:
T S Ü R I I I I … ;-) :D :-) isch eifach geil!

Züri Toblerone3

Mögt ihr diese Schokolade auch so gerne wie ich? Oder erst wie Dino? Er tigert seit Tagen um mein Pult herum und verlangte gestern ultimativ, ich solle jetzt endlich so einen Riegel in den Kühlschrank legen. Das Geräusch, welches durch das Abbrechen eines Dreiecks entsteht mache süchtig ;-)

Nun gut, ich werde ihn erlösen und die Toblerone, darunter eine 4.5 kg Jumbo Kantons Toblerone unter allen verlosen, die hier einen Kommentar hinterlassen!

Damit Zürich gut wegkommt in der Kantonspromo, denn natürlich ist nicht nur die Stadt, sondern der ganze Kanton toll, bitte erstens für Zürich stimmen und zweitens diesen Artikel Euren Freunden weitersenden und auf Facebook und anderen Social Medias teilen. Danke :-)

Züri Toblerone 2

Gegessen bei: Jann Hofmann

WOW! War das ein spannender Abend :-)

Für einmal war die beste Ehefrau von allen nicht mit dabei, denn es war ein Anlass von Slow Food Züri Oberland im Cafe Boy.

Markus Baumgartner, der mit seiner charmanten Frau Yuko Suzuki meinen Lieblings Japan Shop Shinwazen führt, lud zum Info Abend mit dem Thema Wo der Pfeffer wächst!.

Als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Gewürze konnte Heini Schwarzenbach von Schwarzenbach Kolonialwaren gewonnen werden. Was er uns während einer Stunde über Pfeffer zu erzählen wusste, war höchst spannend und lehrreich.

Mitgebracht zum Riechen, Schmecken und versuchsweise Zerbeissen hat er uns 20 verschiedene Pfeffer Sorten. Nur schon in der Nase unterscheiden sich die einzelnen Arten frappant. Am meisten beeindruckt haben mich der grüne Pfeffer Ambolikapiky und der schwarze Wild Pfeffer Voatsiperifery (beide aus Madagskar), der weisse Muntok Pfeffer (Bangka, Indonesien) und natürlich der Kampot Pfeffer rot (Kambocha). Die sind für den nächsten Besuch im Hause Schwarzenbach vorgemerkt ;-)

Anschliessend an den Vortrag wurden wir von Jann Hofmann (Küche) und Stefan Iseli, dem Weinfreak und seiner Crew mit einem pfeffrigen 4-Gang Menü verwöhnt.

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Büffelmozzarella an tasmanischen Pfefferblättern auf Nektarinen, Tomaten und Taggiasca-Oliven

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Kabeljau an Cubeben Pfeffer auf Lauch an Verveine-Beurre-blanc

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Toggenburger Rindsentrecôte und gebratene Kalbsmilken auf jungem Spinat und Bergkartoffel an Kalbsfond mit grünem Madagaskar Pfeffer

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Mini Desserts:
Panna Cotta mit Erdbeeren an Wild Voatsiperifery Pfeffer
Mangosorbet
Gewürzkuchen mit langem Pfeffer
Joghurt-Rhabarber-Crumble im Glas

Da sage ich nur: Grosses Kino! Schön konnte ich dabeisein :D

Rettungsaktion: Mais Salat

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Es ist wieder einmal soweit! Die Retter und vor allem Retterinnen (“Wir retten was zu retten ist”) sind unterwegs und mit unermüdlichem Einsatz werden Salate gerettet. Dies scheint jetzt in der Grillsaison besonders angebracht.

Die Lebensmittelindustrie, in ihrem unermüdlichen Bestreben, uns das Leben einfacher zu machen und uns gleichzeitig gesund zu ernähren ( ;-) ), bietet uns im gekühlten Supermarktregal jeden nur erdenklichen Salat an, mal von bereits angemachten Blattsalaten abgesehen. Aber habt ihr mal die Zutatenliste studiert? Und euch überlegt, weshalb die Industrie so selbstlos und nett ist … Neeiiiin … mit höherer Marge hat das bestimmt nix zu tun ;-) … und ja, auch unsere eigene Bequemlichkeit kommt mit ins Spiel :-(

Ihr kennt das, man wird zu einem Grill Abend eingeladen und beiliegend wird gefragt “Bring doch einfach einen Salat (oder zwei)”!
Was machst Du jetzt? Vorgeraffelte Karotten kaufen – mit Sauce mischen – fertig? Mais aus der Dose – dito?

Hier mein Rezept für einen Mais Salat, der perfekt zur aktuellen Grillsaison passt und wer sich gerne für ein gelungenes Rezept auf die Schulter klopfen lässt, der punktet damit garantiert!

Zutaten:
für 4 Personen

_DSC1776Kitchen Torch

3 frische Maiskolben
1 grüne Peperoni
1 grosse Fleischtomate
1 Nostrano Gurke (mind. teilweise geschält)
1 weisser Pfirsich (oder 2)
1 Zwiebel
Basilikum
Olivenöl
Weisswein- oder Sherry-Essig
Salz und Pfeffer
Tabasco

Zubereitung:

1. Den Mais knapp weichkochen, auskühlen lassen
2. Den Mais mit der Kitchen Torch (dem unentbehrlichen Mini Flammenwerfer) fake grillieren
3. Den Mais aufstellen und mit einem scharfen Messer die Körner vom Kolben schneiden, in kleinere Stücke brechen und in eine Schüssel geben
4. Peperoni, Tomate, Gurke und Pfirsich(e) kleinschneiden, zusammen mit der feingeschnittenen Zwiebel dazugeben
5. Olivenöl grosszügig dazu, dann ein Schuss Essig
6. Mit Salz, Pfeffer und Tabasco würzen
7. Basilikum feingeschnitten unterheben – mindestens ein halbe Stunde ziehen lassen, ev. nachwürzen – fertig

Im Laufe des Tages folgen unten noch die Links zu all den anderen geretteten Salaten – schaut sie Euch an!

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giftigeblonde3 Salate
Paprika meets KardamomNudelsalat
Kochen mit HerzchenKrautsalat
Barbaras SpielwieseEiersalat
Jankes*SoulfoodKartoffelsalat
ProstmahlzeitKohlrabisalat
Anna AntoniaThunfischsalat
our food creationsCole Slaw
lecker macht launeWurstsalat
widmatt- aus meiner Schweizer KücheCouscous Salat mit Melone
Hoetus PoetusKonfettisalat
Feinschmeckerle.deNudelsalat
Verboten gut !hier das, was als text erscheint
From Snuggs KitchenItalienischer Salat
FliederbaumSalat mit Pecan und Apfel
aus meinem KochtopfHausdressing

Gegessen bei: Christian Kuchler

Bei Wolfgang Kuchler, das ist Christian’s Vater, der 30 Jahre im Schäfli in Wigoltingen kochte, hatten wir anno 1994 unser Zivilhochzeitsessen :-) … und das war toll.

Nun hatte die beste Ehefrau wieder einmal Geburtstag und ein Besuch beim Sohn stand eigentlich schon länger auf der Wunschliste (wessen lassen wir mal offen ;-) ) Also ab nach Eglisau in’s Restaurant La Passion im Hotel Hirschen.

Christian Kuchler ist zwar erst 30 Jahre alt und wird den Hirschen in 2 Monaten verlassen, um das Schäfli in Wigoltingen zu übernehmen (!), aber er hat bereits eine beeindruckende Laufbahn hinter sich.

Unglücklicherweise erwischten wir einen der hierzulande doch seltenen 30°+ Tage und so war es im Restaurant leider sehr warm.

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Der Abend beginnt also mit ein paar ;-) Kleinigkeiten aus der Küche;
· Langustine, Karotten, Mango, Curry Sud
· Vitello Tonnato
· Tomate, Olive, Churroz mit Safran-Dip
· Ochsenschwanzessenz
· Knusper Nak Nek Wildlachs Tartar
· Auf dem Spiess: Gebackene Kalbsmilke im Bierteig mit Estragon Pesto

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gefolgt vom 1. Amuse Bouche
· Entenleber, Mirale-Perlhuhn, Perigord Trüffel

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dann noch ein 2. Amuse Bouche
· Erbsen, Steinpilz, fritiertes Eigelb und Sauce Maltaise

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Salade Niçoise 2015

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Flaacher Spargel I Stör I Serrano Schinken

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Jakobsmuschel I Ananas I Algen

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zwischendrin (zählt nicht als Gang) eine kleine Erfrischung:
Asiatischer Eistee, bestehend aus Schwarztee-Gelée, Grüntee Sorbet, Zitronen-Yuzu-Schaum, Kardamon-Chips

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Hauptgang: Black Angus Rib I Mais I Zwiebel

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Pré Dessert (Gruss aus der Patisserie): Eis-Stängeli mit Himbeeren, weisse Schokolade und Joghurt

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Orange I Kaffee (interpretiert von Daniel Simunic) dazu noch ein Glas Strohwein von Urs Pircher, Eglisau

Das grosse sieben Gang Menü wäre 195.- und dann wird es mit jedem ausgelassenen Gang 15.- weniger (180.-, 165.-, 150.- und 135.- für 3 Gänge).

Wir hatten uns für das 5 Gang Menü entschieden, aber nach den “Kleinigkeiten” aus der Küche und dem ersten Amuse geule, hat die beste Ehefrau von allen gleich mal noch 2 Gänge abbestellt! Denn die Portionsgrössen bei den Kleinigkeiten, vor allem aber bei den Amuse bouches, waren schon sehr (bzw. zu) grosszügig. Für uns wäre hier weniger mehr gewesen. Qualitativ aber auf einem sehr hohen Niveau und die 17 GM Punkte, wie auch der Michelin Stern sind auf jeden Fall verdient.

Auf dem gleichen hohen Niveau, der sehr angenehme kompetente Service von Frau Audrey Lewa und ihrer Mitarbeiterin. Kompliment an Küche und Service :-)

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