Und wenn Mann sich zusammen mit der besten Ehefrau von allen schon an einen đïž verzieht, dann hat es auch genĂŒgend BĂŒcher im GepĂ€ck! Meine „böse Zunge“ behauptet manchmal sogar, zuviele. Worauf sie schnippisch antwortet, zuviele BĂŒcher kann man nie dabeihaben đ
FĂŒr alle die auch gerne lesen, hier eine Empfehlung von uns beiden! Top!
Und zu diesem Kuchen muss ich leider gestehen, dass er mir zu mĂ€chtig war đ (aber dafĂŒr vegan!).
Zutaten:
Springform circa 22 bis 24cm Durchmesser
FĂŒllung
340 gr Seidentofu
120 ml Mandelmilch
120 gr Erdnussbutter oder Erdnussmus gibts so im Detailhandel
1 EL Reissirup oder Ahornsirup
zwei Prisen Meersalz
300 gr schwarze Schokolade
Boden
200 gr Haferkekse
75 gr Butter geschmolzen
Topping
zwei Handvoll HaselnĂŒsse und PekannĂŒsse
2 EL Ahornsirup
2 Prisen Meersalz
80 gr HaselnĂŒsse
40 ml Hafermilch
2 EL Erdnussbutter oder Erdnussmus
2 Prisen Meersalz
Zubereitung:
1. fĂŒr den Boden die Haferkekse in der KĂŒchenmaschine fein mahlen. Auch ohne KĂŒchenmaschine geht das ruckzuck: Kekse in einen Plastikbeutel geben und mit einem Wallholz zermahlen. Die geschmolzene Butter dazugeben, mischen. Den KrĂŒmelteig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kuchenform geben, mit einem LöffelrĂŒcken oder Glasboden gut andrĂŒcken, im KĂŒhlschrank kĂŒhlstellen
2. fĂŒr die FĂŒllung Seidentofu, Mandelmilch, Erdnussmus in einer KĂŒchenmaschine mixen. Die schwarze Schokolade im Wasserbad oder in einem PfĂ€nnchen auf tiefster Stufe mit 1 EL Kokosöl schmelzen. Geschmolzene Schokolade ebenfalls zugeben, alles mixen. Die FĂŒllung auf dem vorbereiteten Boden verteilen und kĂŒhlstellen
3. fĂŒrs Topping NĂŒsse hacken, mit Ahornsirup mischen und in der Mitte des auf 170 Grad vorgeheizten Ofens fĂŒr circa 20 Minuten rösten. AbkĂŒhlen und trockenen lassen
4. HaselnĂŒsse in einer KĂŒchenmaschine mixen, nach circa 5 Minuten Erdnussbutter, Salz und Hafermilch zugeben und weitere 5 Minuten mixen. Es soll eine crĂšmige NusscrĂšme entstehen. Ebenfalls in den KĂŒhlschrank geben
5. kurz vor dem Servieren die NusscrÚme kreisförmig auf den Kuchen geben, die Knuspernussmischung darauf verteilen. Das NusscrÚme fungiert quasi als Kleber. Den Kuchen kalt geniessen
Gefunden bei magsfrisch, die auch gerne liest đ
Eine Susi, ein Warmduscher, ein Weichei … ihr könnt mich nennen wie ihr wollt, fĂŒr KĂ€lte bin ich nicht gemacht. Deshalb bleibt der Grill um diese Jahreszeit auch zugedeckt.
Und damit will ich euch zeigen, dass auch ich nicht immer alles selber machen muss. Ich habe die Entenbrust fixfertig gerÀuchert und fein geschnitten gekauft!
Ă propos kalt, letztes Jahr um diese Zeit waren wir in Asien unterwegs und auch jetzt haben wir uns ein bisschen an die WĂ€rme verzogen. Wer lieberlecker auf Instagram folgt erfĂ€hrt (schneller) mehr đïžđđïž
Zutaten:
fĂŒr 4 Personen
2 EntenbrĂŒste
Salz
eine Handvoll RĂ€ucherchips (Buche)
Gerstensalat
8 dl GemĂŒsebouillon
200 gr Rollgerste
2 rote Peperoni
2 Orangen
1 Bund glatte Petersilie
1 Prise Salz und Pfeffer
Olivenöl
4 EL Weissweinessig
Koriander-Chutney
2 EL Zucker
2 dl Wasser
20 gr Ingwer, geschÀlt
2 Knoblauchzehen
1 Bund Koriander
1/4 Chilischote, ohne Kerne
1/2 Limette, Saft
1 Limette, Abrieb
1 Prise Salz
100 gr Mayonnaise
Zubereitung:
EntenbrĂŒste
1. EntenbrĂŒste gut abtrockenen und beidseitig salzen. In einem Kugelgrill Holzkohle erhitzen. In der Mitte der Holzkohle eine Mulde lassen und in diese eine Handvoll RĂ€ucherchips geben. Wenn möglich den Einsatz fĂŒr indirektes Grillen einsetzen und die EntenbrĂŒste auf dem Gitter ĂŒber dem Rauch platzieren. Danach den Grill schliessen und den Kamin sowie die Luftzufuhr auf das Minimum stellen
2. die BrĂŒste 12 Minuten rĂ€uchern, anschliessend vakuumieren und im Wasserbad bei 58° C fĂŒr 1 Stunde sous-vide garen. Dananch im Eiswasser abschrecken
3. aus dem Beutel nehmen, gut abtrockenen und in einer sehr heissen unbeschichteten Panne die Haut goldbraun anbraten. Die BrĂŒste kurz wenden und aus der Pfanne nehmen. DĂŒnn aufschneiden und servieren
Gerstensalat
1. Bouillon aufkochen und Gerste hinzufĂŒgen. Halb zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen, danach durch ein Sieb abgiessen und die Gerste in eine SchĂŒssel geben
2. die Peperoni im Ofen bei 190° C Umluft 20 Min. rösten. Nach kurzem AbkĂŒhlen die Haut abziehen und das KerngehĂ€use entfernen, in kleine WĂŒrfel schneiden und zu der Gerste geben
3. etwas Orangenabrieb dazugeben und danach die Orangen filettieren. Die Filets kleinschneiden und mit ein wenig Orangensaft zum Salat geben
4. restliche Zutaten hinzufĂŒgen, alles gut mischen und abschmecken. Den Salat lauwarm servieren
Koriander Chutney
1. den Zucker in einem in einem Töpfchen hell karamellisieren lassen und mit Wasser ablöschen
2. Ingwer und Knoblauch fein gerieben dazugeben. Koriander waschen und samt Stiel fein gehackt in den Topf geben. Die Chilischote in sehr feine WĂŒrfelchen schneiden, die restlichen Zutaten bis und mit Salz beifĂŒgen
3. danach auf kleinster Stufe die FlĂŒssigkeit fast vollstĂ€ndig verdunsten lassen, bis ein glĂ€nzendes Chutney entsteht. Dieses in EinmachglĂ€ser fĂŒlllen und abkĂŒhlen lassen
4. 1 TL Chutney zu der Mayonnaise geben und gut verrĂŒhren, mit Salz abschmecken
Folgerichtig nach den letzten beiden BeitrĂ€gen hier nun das erste vollstĂ€ndige Rezept aus Nenad’s neuem Kochbuch.
Es ist ein geschmackvoller Knaller, der bei allen am Tisch auf Begeisterung stiess. Ich habe als kleines TĂŒpfelchen auf dem i noch Fingerlimes dazugeschmuggelt. Wenn ihr die mal in einem Laden seht, unbedingt zuschlagen! đ
Dazu eine Flasche Dönnhoff, Hermannshöhle Riesling, 2012 … das war ziemlich … hĂŒstel … geil!
Zutaten:
Vorspeise fĂŒr 4 Personen
280 gr Saiblingsfilets, ohne Haut und GrÀten
80 gr Radieschen
140 gr Wassermelonen-Rettich oder weisser Rettich
30 gr Sweet Chili Sauce
15 gr Olivenöl
40 gr Marinade fĂŒr alles
20 gr weisser Sesam, geröstet
Maldon Sea Salt
10 gr Korianderkresse
10 gr Shiso BlÀtter
100 gr Ponzu
20 gr Limettenblattöl
Zubereitung:
1. den Saibling in dĂŒnne Scheiben schneiden und kalt stellen
2. die Radieschen in 2 mm dĂŒnne Scheiben hobeln und in Eiswasser einlegen
3. den Rettich schĂ€len, in 2 mm dĂŒnne Scheiben hobeln und mit Sweet Chili Sauce, Olivenöl, Marinade fĂŒr alles, Sesam und Maldon Sea Salt marinieren
4. den Saibling auf einem Teller anrichten, mit Rettichsalat belegen, mit Radieschenscheiben dekorieren und die ShisoblÀtter darauf verteilen
5. die Ponzusauce grosszĂŒgig dazwischengeben und zum Schluss Limettenblattöl darĂŒbertrĂ€ufeln
Hier habe ich ein bisschen gefrevelt. Will heissen, ich bin dem Rezept nicht 1 : 1 gefolgt, und das kam so:
Ich bin ein grosser Zitrus-Fan und finde z.B. Yuzu Saft oder frisch geriebene Kaffir-Limette etwas wahnsinnig Feines. Als ich in Nenad Mlinarevic neuem Kochbuch Nenad at home dieses Limettenblattöl gefunden habe, wusste ich sofort: habenwill!!!
Ein paar Tage spĂ€ter stand ich in der Globus ***delicatessa und wie vermutet, sie hatten Kaffir-LimettenblĂ€tter … was ja nicht selbstverstĂ€ndlich ist. FĂŒnf Franken fĂŒr 2 Gramm schien mir allerdings nicht gerade gĂŒnstig und ich konnte mich nur erinnern, dass das Rezept ausserdem nach etwas Spinat und einem halben Liter Rapsöl verlangte …
Entgegen dem untenstehenden Rezept hatte ich also bloss 2 Gramm Kaffir-LimettenblĂ€tter und habe sie grob gehackt mit einer kleinen Handvoll Spinat und 2,5 dl Rapsöl im Standmixer einige Minuten gemixt. Resultat … ich fands grossartig!
Zutaten:
Originalrezept
100 gr Kaffir-LimettenblÀtter (aus dem Asia-Laden*)
5 gr Spinat
500 gr Rapsöl
*vermutlich etwas gĂŒnstiger als bei Globus đ
Zubereitung:
1. die Kaffir-LimettenblÀtter grob schneiden, mit dem Spinat mischen
2. im Thermomix auf Stufe 10 bei 50° C 8 – 10 Minuten mixen
3. eine SchĂŒssel auf ein Eisbad setzen, das Ăl durch ein Mikrosieb oder ein mit Gazetuch ausgelegtes Sieb abgiessen und sofort kĂŒhlen, um die Farbe zu erhalten (alternativ das Ăl in einem Topf auf 80° C erhitzen, die KrĂ€uter zugeben und mit dem Stabmixer oder im Standmixer so lange mixen, bis das Ăl intensiv grĂŒn ist)
Ebenfalls ein guter Tipp: Das Ăl lĂ€sst sich portionsweise einfrieren und muss ansonsten kĂŒhl und lichtdicht aufbewahrt werden!
(Fast) Alles wird damit besser, schreibt Nenad Mlinarevic in seinem kĂŒrzlich erschienenen Buch Nenad at home.
Seine Marinade werde tĂ€glich in seinen Restaurants eingesetzt und diene zum Beispiel als Basis fĂŒr ein Salatdressing (einfach gutes Ăl dazugiessen). Auch GemĂŒse lasse sich damit marinieren, um es sĂŒss-sauer einzulegen. Einfach Gurken, Rettich, RĂŒebli oder Randen fein hobeln und mit der Marinade in ein Einmachglas geben. Oder auch fĂŒr GemĂŒse, das danach gegrillt oder gebraten wird, ist die Marinade geeignet.
Zutaten:
1 L Weissweinessig
125 gr Salz
500 gr Zucker
30 gr Basilikum
20 gr Estragon
20 gr Dill
20 gr Zitronenthymian
4 LorbeerblÀtter, frisch oder getrocknet
Zubereitung:
1. den Essig mit dem Salz und dem Zucker mischen, aufkochen und auskĂŒhlen lassen
2. die KrĂ€uter in ein Einmachglas geben, mit der kalten FlĂŒssigkeit ĂŒbergiessen und 24 Stunden im KĂŒhlschrank ziehen lassen
3. die Marinade durch ein Sieb abgiessen und verschlossen kĂŒhl aufbewahren












