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Grand Marnier Schnitten

Dass die beste Ehefrau von allen mir ein Rezept unter die Nase hält und meint: Mach das doch mal (begleitet von einem süssen Lächeln natürlich 😉 )! kommt nicht alle Tage vor. Umso umgehender mache ich mich an die Ausführung dieses Caminada Rezepts. Gefunden wieder einmal im SI Ableger style, wo mein Namensvetter eine regelmässige Kolumne hat.

Zutaten:
für 4 Personen

Boden
200 gr Bitter Schokolade
100 gr Puderzucker
100 gr Butter
5 Eigelb
5 Eiweiss
1 Prise Salz

Mousse
50 gr Schokolade
20 gr Grand Marnier
1 Eigelb
1/2 TL Puderzucker
1/2 Blatt Gelatine
1,25 dl Rahm

Zubereitung:

1. die Schokolade schmelzen und die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren
2. die Eigelbe nacheinander unter die Butter/Zucker Mischung ziehen, dann auch die flüssige Schokolade unterheben
3. die Eiweiss mit einer Prise Salz steifschlagen und den Schnee unter die Schokolademasse ziehen
4. in einer eingefetteten Springform (ich: 21 cm) bei 175° C 40 Minuten backen – auskühlen lassen

Mousse
1. die Schokolade schmelzen
2. Grand Marnier mit dem Eigelb und dem Zucker über einem Wasserbad aufschlagen und dann unter die Schokolade mischen
3. ein halbes Blatt Gelatine einweichen, gut ausdrücken und unter die warme, flüssige Schokolade ziehen und etwas abkühlen lassen
4. wenn die Masse abgekühlt ist, den Rahm steifschlagen und darunter ziehen

Dann die Mousse auf den Boden streichen und in schöne Schnitten schneiden.

Fazit: Dieses Rezept reicht locker für 8 Personen, wenn man es in einer eckigen Form machen kann. Und ich würde nächstes Mal den Anteil Grand Marnier in etwa verdoppeln, denn davon hat man zuwenig geschmeckt. Ansonsten, ein Muss für Chocoholics 😀

lauwarmer Gemüsesalat

Was denkt ihr, wenn in einem Rezept steht, ihr sollt die Auberginen und Zucchini waschen und putzen? Ist das eine Selbstverständlichkeit, die nicht erwähnt gehört, oder muss sich der Rezeptautor schützen, damit ihm nichts vorgeworfen werden kann?

Schimmert da meine Meinung ein bisschen durch? 😉

Ja gopfridstutz, ist es denn nicht logisch, dass man Früchte und Gemüse abspült, weil man einfach nicht weiss, mit was sie alles in Berührung gekommen sind?

Also, putzt und wascht alle Gemüse, bevor ihr diesen wunderbaren lauwarmen Gemüsesalat zubereitet 😀

Zutaten:
für 4 Personen

1 Aubergine
2 Zucchini
Salz
250 gr rote Cherrytomaten
250 gr gelbe Cherrytomaten
10 Spitzpaprika in allen Farben
1 Knoblauchzehe
0,4 dl Olivenöl
3 EL Zitronensaft
Pfeffer, frisch gemahlen
4 EL Tomatenessig oder Balsamico
1 Handvol Basilikumblätter, zerzupft
grobes Meersalz

Zubereitung:

1. Backofen auf 200° C vorheizen und ein Backblech mit Backtrennpapier belegen
2. Aubergine und Zucchini längs in schmale Streifen schneiden. Die Aubergine kräftig salzen, damit sie Wasser ziehen – zur Seite stellen
3. die Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und die weissen Häutchen und die Kerne entfernen
4. die Auberginen nun abspühlen (um das Salz zu entfernen) und trocken tupfen. Die Gemüse miteinander vermischen und die Knoblauchzehe darüber pressen. Alles gut mit dem Zitronensaft und 3 EL Olivenöl vermengen – mit Salz und Pfeffer würzen
5. auf dem Blech verteilen und etwa 25 Minuten
6. den gezupften Basilikum mit Essig und Öl verrühren
7. das Gemüse auf Teller verteilen und das Dressing darüber geben

Sehr, sehr lecker!

Wachtel, Polenta und Ofengemüse

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben … oder auch nicht 😀

Da trödle ich also im Büro herum und schräuble noch am Menü des Abends herum, obwohl ich doch schon längst unterwegs zum Markt sein sollte. Es kommt, wie es kommen muss und ich stehe am Metzger Stand der Fiechter Schwestern … und sehe keine entbeinten Wachteln, die ich doch auf den Menüplan gesetzt hatte. Ok, überlegen – was sind die Alternativen, ok Ribelmais Entenbrust. Aber was untersteht sich die Dame ganz rechts? Bestellt sie jetzt tatsächlich die letzten Ribel… „Guten Morgen Frau Fiechter, ja ähh … waren das jetzt tatsächlich die letzten beiden Ribelmais Entenbrüste?“
„Ja leider!“
„Hmmm … und entbeinte Wachteln hat es ja auch keine mehr, soweit ich sehe!“
„Brauchen Sie entbeinte Wachteln? Soll ich sie Ihnen schnell entbeinen?“
„Ja … ähh
(mit schlechtem Gewissen) – sehr gerne!“ (Und ich denke für mich, zum Glück stehen wir nicht dreilagig an, sonst hätte ich ein wirklich schlechtes Gewissen 😉 )
Und tatsächlich, in 8 (acht) Minuten hat Frau Fiechter meine vier Wachteln komplett von den Knochen befreit – Wahnsinn! DANKE!

Ja natürlich habe ich die Karkassen mitgenommen und daraus einen wunderbaren Wachtelfond gemacht!

Zutaten:
für 4 Personen

4 Wachteln, entbeint
Salz und Pfeffer

Ofengemüse
2 Auberginen
1 gelbe Peperoni
1 orange Peperoni
1 rote Peperoni
1 gelbe Zucchini
1 grüne Zucchini
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Wachteln
1. Wachteln waschen und trocken tupfen, leicht mit Olivenöl bestreichen, salzen und pfeffern
2. im auf 200° C vorgeheizten Ofen 10 Minuten braten, nach 5 Minuten wenden und dann noch 5 Minuten ruhen lassen

Gemüse
1. alle Gemüse rüsten, in mundgerechte Stücke schneiden und in einer grossen Schüssel mit Olivenöl mischen
2. den Knoblauch dazupressen und mit Salz und Pfeffer würzen (wer mag, gibt noch etwas Rosmarin und/oder Thymian dazu)
3. im auf 180° C vorgeheizten Ofen 30 Minuten garen

Wer nur einen Ofen hat (ich 😀 habe zum Glück zwei!) beginnt mit dem Gemüse und hält dieses zugedeckt auf dem Herd warm.

Tomaten Tartelette

Hier meine erste Anwendung des kürzlich vorgestellten Kaffeeöls.

Ihr solltet aber nicht glauben, dass es eine Kaffeetarte wird. Kaffee hat in diesem Fall nur den Zweck eines Geschmacksverstärkers, d.h. die Tomaten Tartelettes schmecken noch etwas tomatiger als ohne das Kaffeeöl.

E se non é vero, é ben trovato! Wenn ihr wisst, was ich meine 🙂

Zutaten:
für 4 Personen

500 gr Cherry Tomaten, verschiedene Farben
Blätterteig
100 gr Ricotta
20 gr Parmesan, gerieben
wenig Blattspinat
Majoran
Kaffeeöl
Salz und Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

1. den Blätterteig ausschneiden, in die Förmchen legen und mit einer Gabel einstechen – mind eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen
2. die Tomaten halbieren und mit einer Prise Zucker, Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und mit wenig Olivenöl gut vermengen, fein gezupften Majoran dazugeben
3. den Blattspinat kurz blanchieren, in Eiswasser abschrecken und dann gut ausdrücken
4. den Spinat fein hacken und mit Ricotta und Parmesan vermengen
5. die Masse auf den Boden der Törtchen streichen und mit Tomaten belegen
6. im auf 200° C vorgeheizten Ofen 15 – 20 Minuten backen
7. auf jede Tartelette ein paar Tropfen Kaffeeöl geben und servieren

Apfelkuchen – der Beste

Dieser Kuchen hat es geschafft! Wohin? Ins Büro und erst noch lauwarm 😀

Mein Bürokollege Peter hat Apfelbäume in seinem Garten und im Herbst ist er so freundlich und beliefert das Büro mit Äpfeln. Und natürlich haben die Jungs mal den Wunsch nach einem Apfelkuchen geäussert … und ich fand, frisch gebacken und lauwarm wäre doch auch mal was.

Nun hiess es also „früh“ aufstehen und backen, denn was mache ich nicht alles für meine Jungs 😉

Zutaten:
für eine 25 cm Springform

100 gr Butter, weich
100 gr Zucker
2 Eier
1 Vanilleschote, Mark
1/2 Zitrone, Abrieb
100 gr Mehl
1 TL Backpulver
100 gr Mandeln, geschält und geröstet
2 bis 3 Äpfel
2 dl Vollrahm, geschlagen

Zubereitung:

1. Butter und Zucker zusammen schaumig rühren
2. mit den Eiern, dem Mark der Vanilleschote und dem Zitronenabrieb gut verrühren und dann Mehl, Backpulver und die Mandeln dazugeben
3. 2 – 3 gewürfelte Äpfel (je nach Grösse) und den geschlagenen Rahm unter den Teig heben, in die gebutterte Springform füllen und mit Apfelschnitzen belegen
4. im auf 180° C vorgeheizten Ofen 30 bis 40 Minuten backen – 5 Minuten vor dem Ende mit Zucker bestreuen und unter der Grillschlange karamellisieren
5. etwas auskühlen lassen und dann noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut geniessen

Claudio’s Apfelkuchen ist in der Tat sehr fluffig und ist, glaube ich, gut angekommen … oder?