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Makrele gebraten mit Kokos-Erdnuss Salat

Ein weiteres Rezept aus Yotam Ottolenghis tollem Kochbuch NOPI, das mich schon lange angelacht hatte. Und der Kokos Erdnuss Salat ist ein richtiger Knaller!

Auf dem Markt am Helvetiaplatz fand ich die Makrelen und liess sie mir gleich filettieren (es verblieben dann noch ein paar kleine Gräten, die ich selbst entfernt habe). In der Globus delicatessa*** gabs dann frisches Kokos Mark, welches ich von Hand in ganz feine Scheiben geschnipselt habe.

Bei Kokosnuss ist die beste Ehefrau von allen ein bisschen eigen. Frischen Kokossaft mag sie, Kokosmilch hingegen überhaupt nicht, Kokosfleisch oder -mark wiederum ja … seufz, man(n) hat es nicht leicht 😉

Zutaten:
Vorspeise für 4 Personen

2 Limetten, halbiert
4 Makrelen Filets (ca. 320 gr), entgrätet
1 EL Olivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer

Dressing
1 EL Palmzucker
1 EL Reisessig
1 EL Limettensaft
1 TL Fisch Sauce

Kokos Salat
0,3 dl Mirin
0,3 dl Reisessig
1 EL Zucker
40 gr Ingwer
150 gr frisches Kokosmark, grob geraspelt
1 lange rote Chilischote, von Samen befreit und in feine Streifen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in feine Streifen geschnitten
120 gr geröstete Erdnusskerne, grob gehackt
15 gr Korianderblätter
10 gr Minzeblätter, zerpflückt

Zubereitung:

1. Zuerst den Ingwer für den Kokossalat einlegen: in einem kleinen Topf Mirin und Reisessig mit dem Zucker und einer Prise Salz vermengen. Bei mässiger Hitze zum Kochen bringen und den Zucker unter Rühren auflösen. Vom Herd nehmen, den Ingwerdazugeben und 15 Minuten ziehen lassen, bis die Mischung abgekühlt ist
2. das Dressingzubereiten: Den Palmzucker in einem kleinen Topf mit 1 1/2 EL Wasser vermengen und untre Rühren einige Minuten kochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Abkühlen lassen und anschliessend Reisessig, Limettensaft und Fischsauce unterrühren – beiseitestellen
3. für den Salat Kokosmark, Chili, Frühlingszwiebeln, Erdnüsse, Koriandergrün und Minze in ein grosse Schüssel geben. Den abgetropfte Ingwer dazugeben und alles gut mit dem Dressing vermengen
4. eine grosse beschichtete Pfanne gut vorheizen und die halbierten Limetten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen und 2 Miuten bräunen lassen – beiseitelegen
5. die Makrelenfilets mit dem Öl bestreichen und mit 1 TL Salz und einer kräftigen Prise schwarzem Pfeffer würzen. Die Filets mit der Haut nach unten in die Pfanne legen und 2 – 3 Minuten knusprig braten. Wenden und eine weiter Minute braten
Mit den gerösteten Limetten und dem Salat servieren

Ein kleines Spätsommer Menü

Wenn ich 5 Wochen keine Gäste bekochen darf, bekomme ich schon schwere Entzugserscheinungen. Und dazu frage ich mich, kann ich überhaupt noch kochen? 😉

Die Gäste haben Glück gehabt, es ging alles gut!

Gurkenschalen Gin zum Apéro

Gurkenschalen Limonade mit etwas Gin und Bergamottensaft aufgepeppt – süffig 😀

asiatischer Gurkensalat mit Chili

Apéro Gürkchen stückeln, mit etwas Salz eine halbe Stunde ziehen lassen, Chili, Reisessig und Mirin dazu – fertig!

Makrele mit Kokos-Erdnuss Salat

Ausgezeichnet, das Rezept folgt (mit sehr hoher Nachkoch Empfehlung!)

doppelt gegartes Mistkratzerli mit Kürbis Stampf

Das doppelt gegarte Mistkratzerli gabs hier auch schon mal und es mundet hervorragend. Der Kürbisstampf fand sogar die Anerkennung einer überzeugten Kürbis Verweigerin 😉 !

Bergamotten Schoko Tartelettes

Ein dezent süss-säuerlicher Abschluss mit selbstgemachten Schoko Tartelettes Böden.

China

China war bisher ein grosser weisser Fleck auf meiner persönlichen Landkarte. Die beste Ehefrau von allen war hingegen schon mal da, before my time, anno 1988. Als das höchste Gebäude in Shanghai gerade mal 10 oder 12 Stockwerke aufwies, Autos nur von Regierungsmitgliedern und hohen Beamten gefahren wurden und Neonlichter nicht existierten. China hat sich seither ziemlich entwickelt.

Allerdings spricht man, von den grossen Hotels mal abgesehen, nach wie vor kein Englisch. Wir haben deshalb von vornherein entschieden, die Variante der geführten Gruppenreise zu wählen. Die Gruppe: Wir beide 😀

Die Route führte uns zu den wesentlichen Highlights von China, nämlich:
– Peking und die chinesische Mauer
– Xian mit der Terracotta Armee
– Jangtze Kreuzfahrt zum Drei Schluchten Damm
– Guilin und das Karstgebirge
– die Reisterrassen von Longsheng
– Shanghai

Nun lasse ich ein paar Bilder sprechen!

Sommerpalast

verbotene Stadt in Peking

Himmelstempel

die chinesische Mauer …

… bei strahlendem Sonnenschein

das Vogelnest Olympiastadion in Peking

der Smartphone Hype ist enorm

Leckereien auf dem Markt

die Terracotta Armee

wo jede Figur andere Gesichtszüge aufweist

die Wildgans Pagode in Xi’an

Chongquin, die Metropole mit 35 Mio Einwohner!!!

der Drei Schluchten Staudamm

Yao Frau mit kunstvoll geflochtenem Haar

die Reisterassen von Longsheng

Karstgebirgsformation bei Guilin …

… auch zu finden auf der 20 Yuan Note

Wolkenkratzer … einer von vielen

Pudong, das Finanzzentrum in Shanghai


Shanghai by Night

Unsere lokalen Führer, in fast jeder Stadt ein neuer, haben gut bis sehr gut Deutsch gesprochen und waren auch für Programmänderungen bereit.

Wir waren sehr beeindruckt, dass die Mofas praktisch zu 100% auf Elektro umgestellt sind, was den Lärmpegel in den Städten schon beinahe angenehm macht. Aber während uns die Batteriehaltung von Hühnern Sorgen bereitet, hatten wir das Gefühl, dass in China Menschen so gehalten werden. Die Menge von dicht an dicht gebauten Wolkenkratzern in gewissen Vororten ist schier unglaublich und sprengt das Vorstellbare.

Wir haben gut gegessen, aber selten grossartig. Die Restaurants haben oft ganze Ordner als Speisekarten, wo jedes Gericht mit Bild aufgeführt ist. Trotzdem fällt es nicht immer einfach, sich zu entscheiden. Zu zweit zu essen ist eher un-chinesisch, hier isst man lieber in der grossen Gruppe, so kann man viel mehr Verschiedenes probieren. Meist hätte uns auch ein Gericht gereicht, so riesig waren die Portionen. Das Thema Food Waste ist in China leider noch nicht angekommen.

Insgesamt war es eine spannende und intensive Reise, die uns begeistert und beeindruckt hat.

Unsere Hotels:

Bamboo Garden Hotel, Bejing
Hilton, Xian
Shangri-La, Guilin
Banyan Tree, Yangshuo
Hyatt Regency, Hangzhou
Hyatt on the Bund, Shanghai (sensationelle Sicht vom Zimmer 2209 auf Pudong!)

Glasnudelsalat

Jetzt ist er (der Schreibende) doch erst gerade aus China zurück … und kocht schon wieder asiatisch?

Ja und nein! Ja, weil ich asiatisch so unheimlich gerne mag und nie genug davon habe. Und nein, weil ich diesen wirklich feinen Salat schon vor den Ferien für Gäste zubereitet habe.

Zutaten:
für 4 Personen

1 Pack Glasnudeln
Sojabohnensprossen
1/2 rote Peperoni (Paprika)
1 Rüebli (Karotte)
Koriander, gehackt

Sauce
2 EL Sojasauce
2 EL Mirin
1 EL Sake (oder Sherry)
1 EL Reisessig
1 EL Zitronensaft
1 EL Sesamöl
1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl

Zubereitung:

1. die Glasnudeln mit kochend heissem Wasser übergiessen und drei Minuten quellen lassen, mit einer Schere auf die gewünschte Länge zuschneiden und abgiessen
2. Sojabohnensprossen von den unappetitlichen Enden befreien und Peperoni und Rüebli in feinste Streifen (Julienne) schneiden
3. alle Zutaten für die Sauce zusammenrühren
4. alles gut mischen und ein paar Minuten ziehen lassen

Wer mag, gibt noch gebratene Shrimps dazu, oder gebratene Shiitake Pilze, oder anderes Gemüse (Chinakohl etc.) oder … lasst eure Fantasie walten 🙂

Gegessen bei: Diego Guerrero (Restaurant Sabor, Shanghai)

„Du Schatz, bei Claudia habe ich gesehen, dass ein spanischer Drei Sterne Michelin Koch ein Restaurant in der Nähe unserer Hotels hat …!“

„Ok, reservier doch 🙂 !“

So schnell kann das gehen und wenn man dann in China ist und merkt, dass man ungeplant in die grösste Ferienreisezeit der Chinesen gerutscht ist (Nationalfeiertag), dann ist man froh, hat man(n) rechtzeitig reserviert 🙂

Gut, das Restaurant war dann alles andere als ausgebucht und obwohl wir betonten, genussbereite Europäer zu sein, die vieeeel Zeit hätten, war die Taktrate für unser Verständnis immer noch deutlich zu schnell. Das Essen dafür hervorragend!

Wer also wie wir zwei Wochen chinesisch gegessen hat, ich sogar jeden Morgen mit Nudelsuppe … dem dürfen wir diesen Diego Geurrero Ableger wärmstens empfehlen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt Preis/Leistung.

Auster mit Limettenschaum

Lachs Sashimi mit Kräutersauce

Toro (Tuna) und Limette auf Kartoffelknusper

Tatar vom Wagyu Beef und rauchiger Tomaten Salsa

„French Toast“ mit Fisch

Kabeljau mit Rogen und knusprigen Algen

Ente mit Jus auf Risotto

Japanische Mochi

falsches Ei

weisse Schokolade, Kokos Schaum und Mango

Meringue vom schwarzen Knoblauch mit Karamell

Alles in ausgezeichneter Qualität und mit rund CHF60.- für das Menü wahrlich ein Schnäppchen 😀

Adresse:
33 Sichuan Zhong Lu,
near Yan’an Dong Lu
四川中路33号, 近延安东路