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schnelles Roastbeef Sandwich

Natürlich wäre es Foodblog-würdiger, hätte ich erst ein grosses Stück Roastbeef zubereitet, um danach mit den Resten ein Sandwich zuzubereiten.

Aber der Hunger (oder war es Gluscht) hat mich mitten im Laden unverhofft angesprungen und da musste ich einfach reagieren. Also fertiges, vorgeschnittenes Roastbeef und ein Brot gekauft … und los geht’s:

Zutaten:
für mich alleine 😉

120 gr Roastbeef
1 Stück Brot
Frischkäse mit Meerrettich
Maiskölbchen
Jalapeños
Senf
nach Belieben zu ergänzen
mit euren eigenen Lieblinszutaten

Zubereitung:

Brot – Meerrettich Frischkäse – Roastbeef – Essig Maiskölbchen – Jalapeños – ev. mehr Roastbeef – Senf – Brot .. etwas zusammendrücken, reinbeissen und geniessen 😀

Gemüse Paella

Hey! Was für ein Farben Festival, knallig wie der Sommer! 😀

Und der fängt ja bekanntlich heute an … also

… HAPPY SUMMER!

Zutaten:
für 4 Personen

2 EL Olivenöl
2 rote Zwiebeln, feingehackt
je eine rote und gelbe Peperoni, in Streifen geschnitten
1 Fenchel, in Streifen geschnitten
3 Knoblauchzehen, gehackt
4 Lorbeerblätter
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Kurkuma
1/2 TL Cayennepulver
220 gr Paella-Reis (ich: Bomba)
1 dl Sherry
1 TL Safranfäden
7 dl kochende Gemüsebrühe
Salz
8 Cherry Tomaten, geviertelt
10 in Öl eingelegte Artischocken, abgetropft
300 gr gepulte Fave Bohnen, blanchiert und gehäutet (etwa 1,2 kg ungepulte Fave Bohnen kaufen)
10 schwarze Oliven, geviertelt
Zitronenspalten

Zubereitung:

1. das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel darin 5 Minuten anziehen. Fenchel und Peperoni hinzufügen und auf mittlerer Hitze etwa 8 Minuten schmoren, bis sie fast weich sind. Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute köcheln lassen, dann Lorbeer, Paprikapulver, Curcuma und Cayenne hinzufügen, gut unterrühren
2. dann den Reis zufügen und weitere zwei Minuten unter Rühren erhitzen
3. Sherry hinzufügen, Safran dazugeben, eine gute Minute aufkochen lassen. Die heisse Brühe hinzufügen und etwas Salz (das Gericht ‚zieht‘ viel Salz). Die Hitze reduzieren und im offenen Topf auf niedriger Hitze ohne umzurühren etwa 20 Minuten ziehen lassen, bis der Reis fast alle Flüssigkeit aufgesogen hat
4. Herd auf unterste Stufe oder ganz ausschalten. Abschmecken, evt. nachsalzen. Das Gericht dabei möglichst nicht umrühren. Die Tomaten, Artischocken und Fave Bohnen über dem Reis verteilen, Deckel auf die Pfanne setzen und 10 Minuten stehenlassen
5. vor dem Servieren die Oliven darauf verteilen, die gehackte Petersilie und Zitronenviertel dazulegen

Gegessen bei: Cristian Moreschi (Villa Principe Leopoldo, Lugano)

Eigentlich ist der Titel nicht ganz richtig, denn ich durfte nebst Cristian Moreschi auch Dario Ranza UND André Jaeger’s Kochkünste geniessen 🙂

André Jaeger / Dario Ranza / Cristian Moreschi

Denn San Pellegrino Sapori lud ein und man verabschiedete gleichzeitig Dario Ranza, der 30 Jahre lang Küchenchef in der Villa Principe Leopoldo war. Was für eine Karriere!

Nun hat Cristian Moreschi übernommen und er überzeugte die geladenen Gäste schon mal mit einem Feuerwerk von Kleinigkeiten zum Champagner Apéro im grossartigen Garten der Villa.

Champagne Laurent Perrier

Austern mit Sake und Misoschaum

Zwyer Beluga

Zwyer Beluga Kaviar mit Niigata Reis

Tomaten Sphäre, Burrata und schwarzer Tagliolino

Gin marinierter Zander mit Orangen Marshmellow

Kaninchen im Brotteig mit Basilikum

frittierter Kalbskopf mit scharfer Mayonnaise

Rocher von der Gänseleber mit Haselnuss

Was soll ich sagen, ein Hochgenuss!

Und erst jetzt ging es mit dem Menü los 😀

Ceviche von sizilianischer Garnele und Vanillebuttersauce

Tempura vom blauen Hummer, Wasabicreme und Bittersalaten

Schwarzbohnen Risotto mit Bacalao

es gab drei 10kg Steinbutte!

André Jaeger zerlegt den Steinbutt

Steinbutt mit Kräutersauce und Artischockenragout mit Palmherzen

Saint Agur in Katife gewickelt, Ofenranden mit Anis

Ananas in Grand Marnier, Halbgefrorenes, Nüsse und Caramel

Dolci frivolezze

Ein wunderbarer Abend mit hervorragendem Essen und interessanten Gesprächen ging im Nu vorbei.

Schön, dass Caro und Tobi von foodwerk ebenfalls geladen und auch noch am gleichen Tisch sassen.

Und grazie Vanessa, für die sympathische Betreuung 😀

Ich danke concept und der Villa Principe für die Einladung. Der Post widerspiegelt meine eigene Meinung und es wurde in keinster Weise darauf Einfluss genommen.

Villa Principe Leopoldo
Via Montalbano 5
6900 Lugano (Schweiz)
Tel: +41 (0)91 985 88 12
Email: info@leopoldohotel.com

gerösteter Blumenkohl mit Rüeblihummus

Wusstet ihr, das seit zehn Tagen Veggie Week ist? Ich finde das durchaus unterstützenswert.

Und nein, ich bin weder Vegetarier, noch Veganer … ich bin und bleibe Flexitarier. Aber ich sehe die Zeichen der Zeit. Wenn wir alle immer nur das machen, was wir uns (finanziell) leisten können, dann kann sich die Erde eines Tages den Menschen nicht mehr leisten.

Wenn also Gemüse so verdammt lecker schmecken kann, wie z.B. in diesem Rezept … oder wie kürzlich bei Vreni Giger im Rigiblick (mehr über unseren Besuch bei ihr folgt bald), dann sollte es wirklich leicht fallen, auch einmal auf Fleisch zu verzichten.

Oder seht ihr das anders?

Zutaten:
für 4 Personen

1 Blumenkohl
Rapsöl
500 gr Rüebli
3 dl Gemüsefond
200 gr Kichererbsen
50 gr Tahina (Sesampaste)
1/2 Zitrone, Saft und Abrieb
0,5 – 1 dl Olivenöl, extra vergine
1/2 TL Kreuzkümmelpulver
1/2 TL Paprikapulver edelsüss
1/2 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Rüebli Hummus
1. die Kichererbsen 12 h in kaltem Wasser einweichen
2. die Rüebli rüsten, schälen, klein schneiden und im Gemüsefond sehr weich garen – herausnehmen (Fond behalten)
3. die Kichererbsen im Gemüsefond sehr weich garen – herausheben (Fond zur Seite stellen)
4. Kicherebsen, Rüebli und Knoblauch zusammen fein pürieren (falls nötig etwas Gemüsefond und Olivenöl beigeben)
5. durch ein Sieb streichen und mit Tahina und den Gewürzen abschmecken

Blumenkohl
1. den Blumenkohl waschen, rüsten und in Röschen zerteilen, 5 Minuten im Salzwasser blanchieren
2. den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen
3. den Blumenkohl mit Rapsöl einreiben und leicht salzen
4. auf Backtrennpapier auf ein Blech geben und 15 Minuten im Ofen rösten

Ofenspargel mit Hollandaise Schaum

Einmal hatte ich schon Ofenspargel gemacht. Vor Jahren! Das Fazit der besten Ehefrau von allen: Mach sie wieder wie immer! 😉

Das Problem damals, ich liess sie viel zu wenig lange im Ofen. Denn dort brauchen sie deutlich länger als im kochenden Salzwasser.

Diesmal hat es super geklappt und in der Tat, die Spargeln sind, logischerweise, deutlich weniger wässerig. Ausserdem karamelisieren die Spitzen ganz leicht und es ist wirklich ein neues Spargel Erlebnis. Wird es wieder geben … mit dem Einverständnis von dbEva 😀

Und natürlich ist auch die Hollandaise aus dem Rahmbläser ein Hit. Die hätte praktisch ein eigenes Rezept verdient. Man muss aber sicherstellen, dass der Gourmet Whip lange genug im heissen Wasser steht, so dass die Hollandaise dann auch warm auf die Spargeln kommt.

Zutaten:
für 4 Personen

1,5 kg Spargeln
2 EL Olivenöl (extra vergine)
Salz und Pfeffer
Backpapier

Hollandaise (mit dem iSi Gourmet Whip)
2 ganze Eier
2 Eigelb
1 dl Raps- oder Sonnenblumenöl
2 EL Olivenöl
1/2 TL Senf
1 TL Weissweinessig
Saft von ½ Zitrone
1 Prise Cayennepfeffer
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ofenspargel
1. Spargeln schälen und die Enden abschneiden
2. portionsweise auf ein Backpapier legen, salzen und das Olivenöl darübersprenkeln
3. gut verschliessen und im auf 180° C vorgeheizten Ofen 50 Minuten bis eine Stunde backen (je nach Dicke der Spargeln)

Hollandaise Schaum
1. alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Zauberstab mixen
2. in den iSi Gourmet Whip füllen, 1 Kapsel einfüllen und 10 mal gut schütteln
3. für 30 Minuten in einem 65° C Wasserbad warmhalten