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Spicy Lachs Temaki

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Das Wichtigste zuerst. Sushi zu Hause zuzubereiten ist zu aufwändig, zu mühsam und zu stressig. Stimmt!

Ausser man macht diese kleinen, Temaki genannten Handrollen. Und wer den Aufwand dann noch weiter reduzieren will, der nimmt anstelle von diesem äusserst wohlschmeckenden (um nicht zu sagen leckeren) Lachs Tatar halt einfach frischen, rohen Lachs in Sushi Qualität und eine reife Avocado. Beides in Streifen schneiden, die in etwa in die Rolle passen … und das wars.

Sehr gesund, sehr fein – was will man mehr? 😉

Zutaten:
für ein Dutzend Rollen

Lachs Tatar
200 gr Lachsfilet
1 EL weiche Butter
1 EL Srirracha sauce (ich: Harissa)
2 TL (30 gr) Creme fraîche
2 TL geröstetes Sesamöl
1 TL geröstete Sesamsamen
1 kleine Schalotte, fein gehackt
50 gr Rauchlachs, in kleinen Stücken
Salz

Wasabi Creme fraîche
1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
1 EL Creme fraîche
1/2 TL Wasabi Paste

Sushi Reis
250 gr gekochter Sushi Reis
2 dl Sushi Essig

und ausserdem
6 ~ 7 Nori Blätter / Japanische Algenblätter
gerösteten, schwarzen Sesam
Chili Flocken

Zubereitung:

Tatar
1. die eine Hälfte des Lachsfilets allerfeinst schneiden, die ander Hälfte in etwas 2-3 mm Würfelchen – zur Seite stellen
2. in einer Schüssel die weiche Butter mit einem Spachtel verschmieren und verrühren, bis sie mayonnaiseähnlich wird
3. die feinst geschnittene Portion Lachs, Srirracha Sauce, Creme fraîche und Sesamöl dazugeben und gut mischen
4. jetzt noch den gewürfelten Lachs, die Sesamsamen, die Schalotte, den Rauchlachs, sowie jeweils die 2. Hälfte Sriracha, Creme fraîche und Sesamöl beifügen und nochmals gut mischen – abschmecken (mit Frischhaltefolie abdecken und bis zum Gebrauch kühlstellen)

Sushi Reis
1. den Reis gut waschen und dann 1 Teil Reis mit 1,1 Teilen Wasser im Reiskocher (sofern vorhanden) kochen
2. auf 250 gr gekochten Sushi Reis 2 dl Sushi Essig giessen und mit einem Spachtel auflockern und mischen
3. den Reis bis zum Gebrauch mit einem feuchten Tuch abdecken

Wasabi Creme fraîche
Creme fraîche, Wasabi und Schnittlauch zusammen verrühren

Kurz vor dem Servieren schneidet ihr ein Dutzend Nori Blätter auf die Masse 15 x 6,5 cm. Mit feuchten Händen presst ihr etwa 1 EL Reis auf ein Ende eines Nori Blatts, beschmiert den Reis mit etwas Wasabi Creme fraîche und 1 Teelöffel Lachs Tatar. Dann rollt ihr es zu einem kleinen Kegel, gebt nochmals etwas Lachstatar darauf und streut etwas schwarzen Sesam und Chili Flocken darüber

Sofort servieren!

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asiatisches Menü – mit Fernweh Garantie

Ich bin dann mal weg 😀 , auf Instagram habe ich das ja schon vor Wochen angekündigt. Der Winter hier wird irgendwann doch zu lang und so zieht es uns fast jedes Jahr während der kalten Jahreszeit irgendwo an die Wärme. Wir gönnen uns ein bisschen Sonne tanken. Wir sind so quasi untersommert 😉

Dieses noch im Januar servierte Menü wird zwar eher weiter östlich serviert, ganz so weit gehen wir nicht. Auf den Malediven ist es schliesslich auch schön.

Spicy Salmon Temaki

Spicy Salmon Temaki

Glasnudelsalat mit Gemüse

Glasnudelsalat mit Gemüse

Schweinebauch taiwanesisch

Schweinebauch taiwanesisch

asiatische Gemüsemischung

siatische Gemüsemischung

Fried Rice

Fried Rice

Schoko Sablés mit Fleur des Sel

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Achtung! Suchtgefahr!

Du willst trotz der Warnung auf der Verpackung weiterlesen? Na gut, selber schuld! 🙂

Mehr als drei Jahre schlummert dieses Rezept schon auf meiner Nachkoch-Liste, das ich als DUBB – der unbekannte Blog Buster – bei Micha entdeckt hatte. Das Original stammt vom Pariser Meister Confiseur Pierre Hermé, wobei die Einfachheit des Rezepts eher erstaunt.

Was soll ich anderes sagen als: Sofort nachbacken – unbedingt!

… und ausserdem natürlich noch ❤ HAPPY VALENTINE ❤

Zutaten:
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175 gr Mehl
30 gr Kakao
5 gr Natron
150 gr weiche Butter
120 gr Rohrzucker
50 gr Puderzucker
5 gr Fleur de sel
Mark einer Vanilleschote
150 gr Zartbitter-Schokolade
(70% / ich: Felchlin 64%)

Zubereitung:

1. die Schokolade mit Hilfe eines Brotmessers oder einer Reibe fein hacken oder reiben
2. Mehl, Kakao und Natron vermischen und sieben
3. die sehr weiche Butter mit dem Rohrzucker, Puderzucker, Salz und Vanille gut vermischen
4. die Mehl-Kakaomischung dazugeben und alles vermengen – die Schokoladenraspeln zuletzt unterkneten
5. nur so viel wie nötig kneten. Darauf achten, dass sich beim Rollen keine Luft einschliesst. Aus dem Teig zwei 4 cm dicke Rollen formen (der Teig ist etwas bröselig, es hilft, die Rollen in Klarsichtfolie zu formen) – 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen
6. ein paar Minuten warten, bis der Teig sich ohne zu brechen schneiden lässt. Dann 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit ein wenig Abstand (etwa 2-3 cm) auf ein Blech mit Backpapier verteilen
7. bei 170° C Umluft nicht mehr als 11-12 Minuten backen, sie dürfen nicht austrocknen. Komplett abkühlen lassen, bevor man sie in einer Blechdose aufbewahrt

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Gegessen bei: Vreni Giger (Restaurant Rigiblick, Zürich)

Bis im letzten Herbst war es das Restaurant Spice, wo wir schon mehrmals hervorragend gegessen hatten. Nun ist es mutiert zum Restaurant Rigiblick im gleichnamigen Hotel am Zürichberg. Aus St. Gallen kam Vreni Giger und ich weiss ja, dass aus dem Osten unseres Landes viel Gutes kommt 😉 (unter anderem die beste Ehefrau von allen).

Auch die gereichten, wunderbaren Kleinigkeiten (Grüsse aus der Küche) weisen auf Vreni Giger’s Herkunft hin 🙂

Mörschwiler Ribelmaispoulardenleber mit Mandel, Portwein und Ziegenkäse

Mörschwiler Ribelmaispoulardenleber mit Mandel, Portwein und Ziegenkäse

Diese Leber war absolut grossartig!

Bachforelle - Schwarzwurzel, Haselnussmilch und St. Galler Trüffel

Bachforelle – Schwarzwurzel, Haselnussmilch und St. Galler Trüffel

Diese Kombination hat uns an dem Abend am besten geschmeckt – fantastisch! 😀

Ricottaravioli mit Pinienschmelze und Senfkohl

Ricottaravioli mit Pinienschmelze und Senfkohl

Kabeljau Kalbszunge, Senf und Urkarotte

Kabeljau, Kalbszunge, Senf und Urkarotte

Wachtel mit Wirsing und Buchenpilzen

Wachtel mit Wirsing und Buchenpilzen

Das Beste vom Kalb mit Knollensellerie im Salzteig geschmort

Das Beste vom Kalb mit Knollensellerie im Salzteig geschmort

Vom Kalb gab es das Filet, ein Stück geschmorte Kalbsbacke und Kalbsbries – sehr, sehr fein!

Granny Smith mit Petersilien Eis

Granny Smith mit Petersilien Eis

Leicht und sehr erfrischend!

Gute Luise mit Champagner und weisser Schoggi

Gute Luise mit Champagner und weisser Schoggi

Mein Dessert hat mir wunderbar geschmeckt …

Schokolade vom Felchlin mit Zitrusfrüchten und Mandarinensorbet

Schokolade vom Felchlin
mit Zitrusfrüchten und Mandarinensorbet

… und dbEva war mit ihrem ebenso hochzufrieden.

Das Lokal wurde renoviert und ist heute deutlich heller gestaltet (das hilft den Fotos des Food Bloggers). Das Essen war sehr fein und wenn wir ein Haar in der Suppe finden müssten, dann war der Knollensellerie im Hauptgang eine Spur zu wenig gegart und wir würden uns den Service noch etwas weniger zurückhaltend wünschen.

Etwas erstaunt hat mich dieses Interview, denn wir bekamen die Gastgeberin an diesem Abend nicht zu Gesicht.

Aber insgesamt dürfen wir das Restaurant Rigiblick mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Restaurant Rigiblick
Germanistrasse 99, Zürich
Tel. +41 43 255 15 70

Menüs zu 125.-/145.-/165.-/185.- (4/5/6/7 Gänge)

Meyer Lemon Salad Dressing (nach Alice Waters)

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Lange, aber nicht allzu ernsthaft, habe ich mich gefragt, weshalb eine Salatsauce im Englischen Dressing genannt wird. Natürlich ist die Lösung eine einfache: Die Salatblätter werden mit der Sauce eingekleidet, sie bekommen quasi einen Dress.

Der Dresscode lautet in diesem Fall: Cremig, ausgewogen, lecker! 😀

Alice Waters hatte schon in den 1970ern in Berkeley naturnah und mit frischesten Lokalprodukten gekocht. Was damals keine Selbstverständlichkeit war. Leider hatte ich es während meines 2-jährigen USA Aufenthaltes in den 80ern nicht geschafft, einmal bei chez Panisse essen zu gehen.

Aber dafür schwärme ich seit langem für Meyer Lemons und kann den Tag kaum erwarten, wo ich sie wie Zitronen zu einem normalen Preis beim Grossverteiler kaufen kann. Ende Januar waren sie für kurze Zeit in der Globus ***delicatessa gegen ein fürstliches Entgelt zu haben.

Zutaten:

1 EL Saft von der Meyer-Zitrone
1 EL milder Weissweinessig
abgeriebene Schale von 1 Meyer-Zitrone
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (ich: Kampot von hier)
3 EL Olivenöl
3 EL Schlagsahne

Zubereitung:

1. in einer grossen Schüssel Zitronensaft, Essig, abgeriebene Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren – abschmecken!
2. mit dem Schneebesen Olivenöl und Sahne unterschlagen – abschmecken!

Das Rezept hat Christian Seiler freundlicherweise im Magazin geteilt – #danke! 😀

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