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Spargeln Thai Style mit Cashews

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Der Frühling ist mit voller Kraft da und wie jedes Jahr, bin ich begeistert ob der zarten grünen Farbtöne, die diese Jahreszeit bringt.

Bei Spargeln hatte ich allerdings Lust auf etwas Abwechslung und habe sie deshalb mit einer asiatischen Note und mit Cashew Nüssen kombiniert.

Zu Cashews noch ein paar interessante Facts:
Der nierenfömige Kern des Kaschu-Apfels ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiss, Mineralstoffen und Vitaminen. Ausserdem enthält er die essentielle Aminosäure Tryptophan, die nicht vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden kann und für die Bildung des sogenannten Glückshormons Serotonin notwendig ist. Die Qualität von Cashews kann stark differieren, deshalb besser keine Schnäppchenware kaufen. Geröstete Cashews passen sehr gut zu diversen Currys, aber mit Salz und Chilipulver bestreut auch prima als Knabberei vor dem Fernseher.

Um den Verein Zukunft für Kinder nicht nur mit Geld zu unterstützen, sondern auch konkret Arbeitsplätze zu erhalten, haben wir ein Cashew Abo. Eine tolle Sache! :mrgreen:

Zutaten:
Vorspeise für 4 Personen

250 gr wei­ßer Spargel
250 gr grü­ner Spargel
3 EL Öl
3 Eier
1 EL Mine­ral­was­ser
1 kleine rote Zwie­bel
½ rote Chi­li­schote
1 Knob­lauch­zehe
2 Kori­an­der Zweige
Salz
Palmzucker
1 Früh­lings­zwie­bel
1 Zweig Basi­li­kum
3 EL gerös­tete, gesal­zene Cashewnüsse

Zubereitung:

1. die weissen Spargeln gut schälen, von den grünen Spargeln bloss den hintersten Drittel – die Weissen halbieren und dritteln, die Grünen bloss dritteln
2. im Wok oder einer beschichteten Pfanne in 2 EL heissem Öl bei mitt­le­rer Hitze 8–10 Minu­ten unter gele­gent­li­chem Rüh­ren braten
3. Eier mit Mine­ral­was­ser nur leicht ver­quir­len – so, dass Eiweiss und Eigelb in sicht­ba­ren Schlie­ren getrennt ­blei­ben
4. Zwie­bel, Chili und Knob­lauch in feine Schei­ben schnei­den, zum Spar­gel geben und wei­tere 2 Minu­ten bra­ten. Kori­an­der hacken und und unter­rüh­ren. Spar­gel­ge­müse mit Salz und einer Prise Zucker wür­zen, auf eine vor­ge­wärmte Platte geben und warm stellen
5. 1 Ess­löf­fel Öl in den Wok oder die Pfanne geben, das Ei darin lang­sam sto­cken las­sen, dabei das Ei schie­ben, nicht rüh­ren. Früh­lings­zwie­bel schräg in Schei­ben schnei­den und mit Basi­li­kum­blät­tern über das Ei geben
6. auf den Spar­geln anrich­ten und mit Cas­hews bestreut servieren

Von Effilee

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Gegessen bei: Antonio Sturiale

Herzlich Willkommen steht zuerst auf der Website des Ristorante La Zagra von Antonio Sturiale, dem sympathischen Koch aus Taormina, Sizilien.

Herzlich willkommen haben wir uns durch den Empfang von Paul Senn, früher Kronenhalle, gefühlt.

Das Essen ist sehr fein, die Preise gehoben und der Service effizient und sympathisch. Etikettentrinker werden auf der Weinkarte allerdings schwerlich ein Schnäppchen finden.

Antonio Sturiale kocht seit gut 2 Jahren im äusseren Zürcher Seefeld, nachdem seine vorherigen Stationen ebenfalls prestigeträchtig waren (Conti da Bianca und Da Angela).

Mein diskretes, so meine ich wenigstens, iPhone Fotografieren veranlasste die Dame am Nebentisch zu Bemerkungen wie: “Das ist doch das Hinterletzte, da müssen sie alles fotografieren, was sie essen und dann wird das auf Facebook oder sonstwo ins Internet gestellt! Das interessiert doch überhaupt niemanden. Aber es sind ja nicht mehr nur die Jungen, nein, jetzt machen das die Alten auch schon!”

Ups! Ich fühle mich trotz weissen Haaren irgendwie immer noch nicht angesprochen, wenn man von Alten spricht! ;-)

Sizilianische Würstchen mit Tomatensugo und Ciabatta

Sizilianische Würstchen mit Tomatensugo und Ciabatta

Tintenfisch Salat

Tintenfisch Salat

Tris di Pasta

Tris di Pasta

Insoglio die Cinghale, 2013 - fein und mit fairem Preis

Insoglio die Cinghiale, 2013 – fein und mit fairem Preis

Lamm Kotelets mit Artischocken

Lamm Kotelets mit Artischocken

Ossobuco mit Parmesan Risotto

Ossobuco mit Parmesan Risotto

Millefoglie

Millefoglie

Cannoli

Cannoli

Die beste Ehefrau von allen und ich haben bei diesem Edelitaliener einen schönen Abend verbracht. Der davor konsumierte Film “Still Alice” war schwerer zu verdauen, als das darauf folgende Essen.

Schoggimousse mit Bitterorange

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Schokolade und Orange finden wir schon seit langer Zeit eine Traumkombination. Auf Bitter-Orangen Marmelade bin ich hingegen nicht so heiss. Ganz im Gegensatz zur besten Ehefrau von allen, in jedem Hotel landet, so vorhanden, ein Klecks Bitterorangen Konfitüre auf ihrem Frühstücksteller. Gibts in meiner Küche nicht – hier bin ich der Chef ;-)

Aber als ich kürzlich an einer bitter-süssen Orangen Marmelade vorbeikam, dachte ich mir, das ist ja die beste aller Welten und in der gleichen Woche hat Micha noch ihr Schoggimousse Rezept (mit Schmiss) verbloggt. Wie also könnte ich widerstehen?

Ich habe mein eigenes Schoggi Mousse Rezept von hier verwendet und ein bisschen angepasst. Ich hatte noch eine Tafel Lindt Excellence Pépites de Cacao. Da hat es kleine Kakao Stücke drin und die schmelzen nicht. Das gibt der Mousse noch einen ganz feinen Crunch. Und das fand ich mega fein. Ausprobieren!

Auch fein, die kleinen Rosmarin Blüten, die einen feinen, zarten Rosmarin Geschmack haben.

Ausserdem reiche ich das auf den letzten Drücker auch noch für den Death by Chocolate Event von Sibel ein! :-)

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)

Zutaten:
für 4 Personen

Rosmarin Blüten

Rosmarin Blüten

Boden
30 gr gemahlene Mandeln
30 gr Zucker
2 Eiweiss
40 gr Puderzucker
2 Eigelb
15 gr Schokolade, geschmolzen
15 gr Butter
15 gr Mehl
10 gr Kakao

Mousse
150 gr dunkle Schokolade (ich: je hälftig Lindt Excellence
Pépites de Cacao und Lindt Excellence 70%)
2 Eigelb
50 gr Zucker
2 EL Cointreau (ersetzen oder weglassen)
2 Eiweiss, steif geschlagen
3 dl Rahm

ausserdem
2 EL Bitterorangen-Marmelade
1 TL Butter (einige Butterflöckchen)

Zubereitung:

Biscuit-Boden
1. den Backofen auf 180° C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auskleiden
2. etwas Eiweiss mit den Mandeln und dem Zucker verrühren, die Hälfte des Puderzuckers sowie das Eigelb schaumig schlagen und mit der Mandelmischung verrühren
3. das restliche Eiweiss steif schlagen und den restlichen Puderzucker untermengen
4. die geschmolzene Schokolade und die Butter der Mandelmischung zufügen, ebenso Mehl und Kakao
5. zum Schluss noch das steife Eiweiss und dann glatt auf dem Backpapier verstreichen
6. 15 Minuten backen, kurz auskühlen lassen, das Backpapier ablösen und auf einem Gitter ganz erkalten lassen
7. Kreise von der Grösse der Türmchen ausstechen

Mousse
1. Eigelb und Zucker schaumig schlagen und dann den Cointreau unterrühren
2. die Schokolade sehr vorsichtig über einem Wasserbad schmelzen, auskühlen lassen und dann unter die Eiermasse heben
3. kalt stellen, bis die Creme fest zu werden beginnt
4. jetzt den Rahm steif schlagen (nicht allzu steif, bloss etwa 80%)
5. das Eiweiss zusammen mit einer Prise Salz sehr steif schlagen
6. die Hälfte des Rahms, zusammen mit dem Eiweiss vorsichtig unter die Schokolademasse heben und anschliessend erst den restlichen Rahm
7. mindestens 6 Stunden in Ringen kühlstellen

Finish
Die Bitterorangen Marmelade erwärmen, ein paar Butterflöckchen dazu, verrühren und auf der kalten Mousse (im Dessertring) verteilen (das kann irgendwann während den 6 Stunden Kühlzeit geschehen).
Vor dem Servieren die Bisciut Böden auf Teller setzen, die Dessertringe mit der Mousse daraufsetzen und mit einem Messer dem Rand entlangfahren, bis sich die Mousse sauber löst. Falls vorhanden mit den Blüten dekorieren.

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Gitzi Ragout mit Spargeln und Morcheln

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Ohne Gitzi, Spargel und Morchel ist’s nicht Frühling. Das ist keine Regel, das ist einfach mein subjektives Empfinden.

So langsam zur Regel werden aber meine Besuche am Stand der Fiechter Schwestern freitags an ihrem Marktstand am Helvetiaplatz. Die Schwestern Hanna, Mirjam und Lisa Fiechter aus Volketswil sind Spezialistinnen für Geflügel. Die Auswahl an feinem Federvieh (hier gibt es noch Suppenhuhn!) ist beeindruckend. Sie bieten aber auch Fleisch vom Chianina-Rind, der grössten Rasse der Welt und ältesten Italiens, Lamm aus Sisteron und Pata-Negra-Schwein aus Spanien. Oder eben Gitzi :-)

Die restlichen Frühlingszutaten findet man natürlich ebenfalls am Markt, aber bei anderen Ständen.

Zutaten:
Hauptspeise für 4 Personen

1,3 kg Gitzi (ich: Rücken, Hals, Querrippe)
500 gr Spargeln, weiss und grün, gerüstet
100 gr frische Morcheln
den letzten Rest von meinen Fave
2 dl Rahm
3 dl Kalbsfond
Salz
Pfeffer
2 Karotten
1/2 Sellerieknolle
ein Zweig Rosmarin
ein paar Pfefferkörner
ein Lorbeerblatt
1 dl Weisswein

Zubereitung:

1. das Fleisch falls nötig trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und in heisser Bratbutter in einem ofenfesten Topf (Bräter) auf allen Seiten anbraten
2. den Ofen auf 140° C vorheizen
3. wenn das Fleisch allseitig schön gebräunt ist, aus der Butter heben und kleingewürfelte Karotten, Sellerie, Rosmarin, Pfefferkörner und Lorbeer dazugeben und nach 2 Minuten rührbraten mit 1 dl Weisswein ablöschen
4. das Fleisch zurück in den Topf geben und zugedeckt im Ofen 45 Minuten schmoren
5. in der Zwischenzeit 2 dl Kalbsfond auf 1/4 einkochen lassen
6. dann das Fleisch herausheben und warmstellen (z.B. im ausgeschalteten Ofen)
7. die verbleibende Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und zusammen mit 1 dl Kalbsfond und 2 dl Rahm auf die Hälfte einkochen
8. die Spargeln in Stücke schneiden und in einer genügend grossen Bratpfanne braten, ab und zu umrühren. Weil die Weissen etwas länger brauchen, mit diesen beginnen und die grünen erst nach etwa 5 Minuten beifügen
9. die Fleischstücke noch kurz in der Sauce ziehen lassen, die Fave dazugeben
10. alles auf heissen Tellern anrichten und das Fleisch noch mit dem sehr einreduzierten, sirupartigen Kalbsfond beträufeln

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Pulled Pork Ravioli mit Salbei und brauner Butter

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Wenn ich Pulled Pork mache, dann auf jeden Fall zuviel, denn auch aufgewärmt bleibt das halt einfach saugeiles Zeugs! Nun kann man es nicht einfach am nächsten Tag wieder aufwärmen, nein man kann das Fleisch auch in feine italienische Teigwaren, genannt Ravioli stecken. Was soll ich sagen? Es ist einfach mmmhhh … ! :-)

Auch klar ist natürlich, dass auch dies eine Montagsschweinerei ganz nach dem Gusto der giftigen Blonden ist :-)

”Montagsschweinereien”

Zutaten:
für 4 Personen

150 gr Ravioliteig*
150 gr Pulled Pork*
1 EL Mascarpone
wenig Pfeffer aus der Mühle
Salbei
braune Butter

Zubereitung:

* für diese Mengenangeben lege ich meine Hand nicht ins Feuer ;-)
1. Pulled Pork klein schneiden (oder cuttern)
2. Masse ev. leicht nachwürzen (war bei mir nicht nötig)
3. Ravioliteig auswallen, bzw. mit der Nudelmaschine auf der zweitdünnsten Stufe
4. kleine Häufchen von der Masse aufsetzen, rundum mit Eiweiss einstreichen und mit Teig zudecken – darauf achten, dass keine Luft eingeschlossen wird, gut andrücken
5. in Salzwasser ein paar Minuten kochen (oder tiefgefrieren)
6. Salbei in Butter frittieren
6. in einem gut vorgewärmten Teller mit etwas brauner Butter übergiessen und sofort servieren

Pulled Pork Ravioli mit Salbei und brauner Butter

Pulled Pork Ravioli mit Salbei und brauner Butter

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