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Pekannuss Kuchen (mehlfrei)

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Wenn Besuch mit Allergien und Unverträglichkeiten angesagt ist, komme ich immer ein bisschen ins Schwitzen. Das wäre beim Dessert unnötig gewesen, denn Gluten gehört nicht dazu, hingegen Laktose und Fruktose.

Gluten habe ich aus diesem Kuchen entfernt und kein Mehl, sondern gemahlene Pekan Nüsse verwendet. Das Resultat kann sich durchaus sehen und auch essen lassen.

Der Kuchen war nicht zu süss, dafür aber wunderbar fluffig.

Zutaten:
für eine 24 cm Springform

_DSC27716 Eigelb
200 gr Puderzucker
1 Msp Vanillemark
1 Zitrone, abgeriebene Schale
200 gr Pekannüsse, gemahlen
1/2 TL Zimt
6 Eiweiss
eine Prise Salz
20 gr Pekannüsse, gehackt (zum Verzieren)
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. die Eier trennen und die Eigelb mit Puderzucker, Vanille und Zitronenabrieb schaumig rühren
2. die gemahlenen Pekannüsse und den Zimt unterheben
3. die Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen
4. erst ein Drittel vorsichtig unterheben und dann den Rest
5. Backofen auf 180° C vorzheizen und die Backform einfetten
6. ca. 50+ Minuten im Ofen backen, herausnehmen, auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und mit gehackten Pekan Nüssen verzieren

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Kalbshackbraten und Kartoffelstock mit Seeli

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Uff, geschafft! Mein erster Hackbraten! Ich glaube es selbst kaum, denn ich koche schliesslich nicht erst seit gestern😉

Aber es brauchte das Erfolgserlebnis mit meinen Hackbällchen, bis ich mich an the real thing wagte. Im Nachhinein verstehe ich es ja selbst nicht.

Die Gäste inklusive Luca und Liana fanden ihn gelungen … und wenn ich mich recht erinnere, gab es sogar das eine oder ander Lob …😉

Zutaten:
für 6 Personen

1 kg Hackfleisch (Kalb)
1 Ei
2 EL Panko
2 EL fein gehackte Peterli
30 gr Rüebli Brunoise
30 gr Sellerie Brunoise
1 Zwiebel, feinst gehackt
1/2 TL geräuchtes Paprika
1 Msp Cayenne Pfeffer
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. Gemüse Brunoise und Zwiebel in einer beschichteten Pfanne in wenig Olivenöl anziehen lassen, aber ohne dass sie Farbe nehmen – auskühlen lassen
2. das Hackfleisch von Hand mit allen Zutaten gut vermengen
3. eine Kastenform mit Backtrennpapier auslegen und die Hackbraten Masse hineindrücken, möglichst ohne Lufteinschlüsse
4. im auf 150° C vorgeheizten Ofen während etwa 90 Minuten backen
5. während den letzten paar Minuten den Grill einschalten

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Spaghetti, Barba di Frate, Fave und Crevetten

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Kinder müssen alles einmal probieren. Dieser Erziehungsgrundsatz gefällt mir:-)

Luca und Liana haben auch alles probiert, aber bei Liana konnte ich weder mit Crevetten noch mit Mönchsbart Bonuspunkte holen (dafür aber mit Kalbshackbraten mit Kartoffelstock und erst recht mit dem Pecannuss Kuchen – beide Rezepte folgen bald!).

Ausserdem darf dieser Beitrag wieder bei einem Event mitmachen. Beim Stöbern im Tiefkühler bin ich nämlich auf einen kleinen Rest Favebohnen gestossen, der doch immerhin ein Jahr überlebt hat. Ein klarer Fall von „Vergessen“😦 , denn geplant war, diese grünen Wunderdinger im letzten Sommer zu verbrauchen. Egal!

Bei der gleichen Suche tauchten auch noch ein paar eingefrorene Scampischalen auf und was ihr damit machen müsst, habe ich euch hier schon wärmstens ans Herz gelegt!

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

Zutaten:

für 4 Personen

400 gr Spaghetti
12 Crevetten
1 Bund Mönchsbart (Barba die Frate)
1 Handvoll Fave
Krustentiersauce
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

1. die Sauce nach diesem Rezept zubereiten
2. vom Mönchsbart die Wurzeln grosszügig abschneiden und wegwerfen, den Rest gut waschen
3. die Spaghetti nach Packungsanleitung in viel Salzwasser kochen, den Mönchsbart knapp 3 Minuten vor Ende der Kochzeit dazugeben und untermischen
4. die Fave in der Sauce erwärmen
5. 4 Crevetten ganz lassen, den Rest dritteln und in einer beschichteten Pfanne in wenig Olivenöl knapp garbraten
6. die abgetropften Spaghetti mit dem Barba di Frate in heisse Teller schöpfen, mit Sauce übergiessen und die Crevetten dazulegen

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Perlhuhnschenkel mit asiatischer Weissweinsauce

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Perlhuhnschenkel in Weisswein geschmort, serviert mit einer asiatisch gepimpten Weissweinsauce, asiatischem Gemüse und schwarzem Reis mit Miso – nicht schlecht:-) !

Denn mit der geretteten Sauce musste ja etwas „Gescheites“ angefangen werden.

Zutaten:
für 4 Personen

4 Perlhuhnschenkel
Salz und Pfeffer
Bratbutter
2 dl Weisswein (trocken)
2 dl Geflügelfond

Zubereitung:

1. das Geflügel salzen und pfeffern und in etwas Bratbutter allseitig anbraten bis es Farbe angenommen hat – herausnehmen
2. den Wein zugiessen und den Bratsatz auflösen, um drei Viertel einkochen, Geflügelfond dazu und aufkochen
3. Flüssigkeit und Geflügel in ein ofenfesten Geschirr mit Deckel geben und im auf 160° C vorgehizten Ofen 45 Minuten schmoren
4. in der Zwischenzeit das Gemüse und den Reis zubereiten – als der Reis fertig war, habe ich einfach ein Esslöffel Miso untergerührt, was dem Reis eine sehr interessante Note gegeben hat

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Weissweinsauce im asiatischen Kleid … bzw. wir retten, was zu retten ist!

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Achtung! Die Rettungstruppe ist wieder unterwegs. Diesmal in wichtigster Mission! Es werden warme Saucen gerettet.

retten

Ich bin deshalb abgetaucht in das grosse Buch der Saucen (FONA Verlag, 2007) von Lucas Rosenblatt. Dieser Name sollte Euch etwas sagen! …
Genau, er ist Co Autor von (k)ein Kochbuch mit Robert.

Mit diesen mehr oder weniger regelmässigen Rettungsaktionen (Beispiele zu den Themen Salat, Flammkuchen/Käsekuchen, Geburtstagskuchen oder Eis) wollen wir Euch zu zeigen, dass der Aufwand gar nicht soooo wahnsinnig gross ist, wenn man alles (vieles) selber macht.

Hier nun mein Rezept für eine von A bis Z selbstgemachten Sauce, in die man sich zwar gerne reinsetzen möchte, die aber doch ein kitzekleines bisschen Aufwand mit sich bringt😉

Dafür könnt Ihr Euren Gästen sagen „alles hausgemacht“. Und weil ich eh dafür plädiere, möglichst wenig industriell verarbeitete Esswaren … aber ich will Euch nicht langweilen!

Also fangen wir doch einfach an:

Als erstes braucht Ihr einen selbstgemachten Hühner- oder Geflügelfond (Anleitung dazu siehe hier).

Daraus macht ihr dann eine Geflügel-Weissweinsauce:

Zutaten:

1 EL Butter
2 Schalotten, fein geschnitten
4 weisse Champignons, geviertelt
1 kleiner Lauch, in feinen Ringen
1 EL Mehl
5 weisse Pfefferkörner, zerstossen
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
1 dl trockenen Weisswein
5 dl Hühnerfond
1 Spross Stangensellerie
1 Frühlingszwiebel, längs halbiert
1/2 Fenchel, längs halbiert
0,5 dl Rahm
1 Msp Cayenne
1 TL Meersalz
etwas Zitronensaft

Zubereitung:

1. Stangensellerie, Zwiebel und Fenchel zu einem Bouquet garni binden
2. Butter in einer Saucenpfanne schmelzen, Schalotten, Champignons und Lauch andünsten und mit dem Mehl bestäuben
3. Pfeffer, Muskatnuss, Weisswein und Hühnerfond zugeben und aufkochen
4. Bouquet garni zugeben und alles 30 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen
5. Rahm zugeben und nochmals 10 Minuten köcheln
6. Bouquet garni entfernen und die Sauce durch ein feines Sieb giessen
7. mit Pfeffer und Salz würzen und mit Zitronensaft abrunden

Es wäre nichts falsch daran, diese fertige, wunderbare Sauce so zu verwenden, wie sie ist … aber ich habe sie noch asiatisch gepimpt! Also weiter:

Zutaten:

1 cm Ingwer, geschält und klein gewürfelt
1/2 Baby Ananas
1/2 grüne Chilischote, entkernt und klein gewürfelt
1/2 rote Chilischote, entkernt und klein gewürfelt
1 Limette, abgeriebene Schale und Saft
1 dl Geflügelweissweinsauce (siehe oben)
1 EL trocken geröstete, weisse Sesamsamen
1 TL Palmzucker

Zubereitung:

1. Ananas schälen, Augen ausstechen, hartes Mittelteil entfernen, Frucht fein würfeln
2. Gewürze, Ananas, Chilischoten, Limettenschale und-saft sowie Schalotten in einer Saucenpfanne trocken dünsten
3. mit Geflügel-Weissweinsauce auffüllen und die Sesamsamen und den Palmzucker unterrühren

Ufff – geschafft:-)

das Rezept für das ganze Gericht folgt bald

das Rezept für das ganze Gericht folgt bald

Weitere rettenswerte Saucen findet Ihr bei meinen fleissigen Mit-RetterInnen:

Friederike vom Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch
magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise
Brittas Kochbuch – Bratensauce, hier zum Hirschmedaillon
Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce
LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce
Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Tomatensoße
Susi von Prostmahlzeit –
Sauce hollandaise
Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise
auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm
Sakriköstlich – Currywurstsauce

ausser „Konkurrenz“, weil nicht warm 😉 Sabine mit einer Blitzmayonnaise

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