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asiatisches Menü – mit Fernweh Garantie

Ich bin dann mal weg 😀 , auf Instagram habe ich das ja schon vor Wochen angekündigt. Der Winter hier wird irgendwann doch zu lang und so zieht es uns fast jedes Jahr während der kalten Jahreszeit irgendwo an die Wärme. Wir gönnen uns ein bisschen Sonne tanken. Wir sind so quasi untersommert 😉

Dieses noch im Januar servierte Menü wird zwar eher weiter östlich serviert, ganz so weit gehen wir nicht. Auf den Malediven ist es schliesslich auch schön.

Spicy Salmon Temaki

Spicy Salmon Temaki

Glasnudelsalat mit Gemüse

Glasnudelsalat mit Gemüse

Schweinebauch taiwanesisch

Schweinebauch taiwanesisch

asiatische Gemüsemischung

siatische Gemüsemischung

Fried Rice

Fried Rice

Schoko Sablés mit Fleur des Sel

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Achtung! Suchtgefahr!

Du willst trotz der Warnung auf der Verpackung weiterlesen? Na gut, selber schuld! 🙂

Mehr als drei Jahre schlummert dieses Rezept schon auf meiner Nachkoch-Liste, das ich als DUBB – der unbekannte Blog Buster – bei Micha entdeckt hatte. Das Original stammt vom Pariser Meister Confiseur Pierre Hermé, wobei die Einfachheit des Rezepts eher erstaunt.

Was soll ich anderes sagen als: Sofort nachbacken – unbedingt!

… und ausserdem natürlich noch ❤ HAPPY VALENTINE ❤

Zutaten:
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175 gr Mehl
30 gr Kakao
5 gr Natron
150 gr weiche Butter
120 gr Rohrzucker
50 gr Puderzucker
5 gr Fleur de sel
Mark einer Vanilleschote
150 gr Zartbitter-Schokolade
(70% / ich: Felchlin 64%)

Zubereitung:

1. die Schokolade mit Hilfe eines Brotmessers oder einer Reibe fein hacken oder reiben
2. Mehl, Kakao und Natron vermischen und sieben
3. die sehr weiche Butter mit dem Rohrzucker, Puderzucker, Salz und Vanille gut vermischen
4. die Mehl-Kakaomischung dazugeben und alles vermengen – die Schokoladenraspeln zuletzt unterkneten
5. nur so viel wie nötig kneten. Darauf achten, dass sich beim Rollen keine Luft einschliesst. Aus dem Teig zwei 4 cm dicke Rollen formen (der Teig ist etwas bröselig, es hilft, die Rollen in Klarsichtfolie zu formen) – 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen
6. ein paar Minuten warten, bis der Teig sich ohne zu brechen schneiden lässt. Dann 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit ein wenig Abstand (etwa 2-3 cm) auf ein Blech mit Backpapier verteilen
7. bei 170° C Umluft nicht mehr als 11-12 Minuten backen, sie dürfen nicht austrocknen. Komplett abkühlen lassen, bevor man sie in einer Blechdose aufbewahrt

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Gegessen bei: Vreni Giger (Restaurant Rigiblick, Zürich)

Bis im letzten Herbst war es das Restaurant Spice, wo wir schon mehrmals hervorragend gegessen hatten. Nun ist es mutiert zum Restaurant Rigiblick im gleichnamigen Hotel am Zürichberg. Aus St. Gallen kam Vreni Giger und ich weiss ja, dass aus dem Osten unseres Landes viel Gutes kommt 😉 (unter anderem die beste Ehefrau von allen).

Auch die gereichten, wunderbaren Kleinigkeiten (Grüsse aus der Küche) weisen auf Vreni Giger’s Herkunft hin 🙂

Mörschwiler Ribelmaispoulardenleber mit Mandel, Portwein und Ziegenkäse

Mörschwiler Ribelmaispoulardenleber mit Mandel, Portwein und Ziegenkäse

Diese Leber war absolut grossartig!

Bachforelle - Schwarzwurzel, Haselnussmilch und St. Galler Trüffel

Bachforelle – Schwarzwurzel, Haselnussmilch und St. Galler Trüffel

Diese Kombination hat uns an dem Abend am besten geschmeckt – fantastisch! 😀

Ricottaravioli mit Pinienschmelze und Senfkohl

Ricottaravioli mit Pinienschmelze und Senfkohl

Kabeljau Kalbszunge, Senf und Urkarotte

Kabeljau, Kalbszunge, Senf und Urkarotte

Wachtel mit Wirsing und Buchenpilzen

Wachtel mit Wirsing und Buchenpilzen

Das Beste vom Kalb mit Knollensellerie im Salzteig geschmort

Das Beste vom Kalb mit Knollensellerie im Salzteig geschmort

Vom Kalb gab es das Filet, ein Stück geschmorte Kalbsbacke und Kalbsbries – sehr, sehr fein!

Granny Smith mit Petersilien Eis

Granny Smith mit Petersilien Eis

Leicht und sehr erfrischend!

Gute Luise mit Champagner und weisser Schoggi

Gute Luise mit Champagner und weisser Schoggi

Mein Dessert hat mir wunderbar geschmeckt …

Schokolade vom Felchlin mit Zitrusfrüchten und Mandarinensorbet

Schokolade vom Felchlin
mit Zitrusfrüchten und Mandarinensorbet

… und dbEva war mit ihrem ebenso hochzufrieden.

Das Lokal wurde renoviert und ist heute deutlich heller gestaltet (das hilft den Fotos des Food Bloggers). Das Essen war sehr fein und wenn wir ein Haar in der Suppe finden müssten, dann war der Knollensellerie im Hauptgang eine Spur zu wenig gegart und wir würden uns den Service noch etwas weniger zurückhaltend wünschen.

Etwas erstaunt hat mich dieses Interview, denn wir bekamen die Gastgeberin an diesem Abend nicht zu Gesicht.

Aber insgesamt dürfen wir das Restaurant Rigiblick mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Restaurant Rigiblick
Germanistrasse 99, Zürich
Tel. +41 43 255 15 70

Menüs zu 125.-/145.-/165.-/185.- (4/5/6/7 Gänge)

Meyer Lemon Salad Dressing (nach Alice Waters)

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Lange, aber nicht allzu ernsthaft, habe ich mich gefragt, weshalb eine Salatsauce im Englischen Dressing genannt wird. Natürlich ist die Lösung eine einfache: Die Salatblätter werden mit der Sauce eingekleidet, sie bekommen quasi einen Dress.

Der Dresscode lautet in diesem Fall: Cremig, ausgewogen, lecker! 😀

Alice Waters hatte schon in den 1970ern in Berkeley naturnah und mit frischesten Lokalprodukten gekocht. Was damals keine Selbstverständlichkeit war. Leider hatte ich es während meines 2-jährigen USA Aufenthaltes in den 80ern nicht geschafft, einmal bei chez Panisse essen zu gehen.

Aber dafür schwärme ich seit langem für Meyer Lemons und kann den Tag kaum erwarten, wo ich sie wie Zitronen zu einem normalen Preis beim Grossverteiler kaufen kann. Ende Januar waren sie für kurze Zeit in der Globus ***delicatessa gegen ein fürstliches Entgelt zu haben.

Zutaten:

1 EL Saft von der Meyer-Zitrone
1 EL milder Weissweinessig
abgeriebene Schale von 1 Meyer-Zitrone
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (ich: Kampot von hier)
3 EL Olivenöl
3 EL Schlagsahne

Zubereitung:

1. in einer grossen Schüssel Zitronensaft, Essig, abgeriebene Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren – abschmecken!
2. mit dem Schneebesen Olivenöl und Sahne unterschlagen – abschmecken!

Das Rezept hat Christian Seiler freundlicherweise im Magazin geteilt – #danke! 😀

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Îles flottantes (Schnee Eier)

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Îles flottantes (schwimmende Inseln) – ein Dessert Klassiker aus längst vergangenen Tagen. A propos Insel … hatte ich schon erwähnt, dass wir in zwei Wochen reif für die … ach lassen wir das 😉

Hohe Schule wäre es gewesen, vom steifgeschlagenen Eiweiss Nocken zu formen und auf siedender Milch (oder Wasser) zu pochieren. Aber daran wagt sich ein ein Amateur wie ich nicht 😉

Dafür würde ich das Rezept als „Jedermann“-tauglich einstufen. Jaja, ich weiss, eine Creme anglaise herstellen indem man eine Eigelb-Milch-Rahm Mischung zur Rose abkocht, gehört nicht überall ins alltägliche Küchenrepertoire. Aber so schwierig ist das wirklich nicht. Es braucht bloss etwas Fingerspitzengefühl und Geduld.

Zutaten:
für 4 Personen

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4 frische Eiweiss
1 Prise Salz
25 gr Zucker
etwas Butter

Creme anglaise
4 frische Eigelb
100 gr Zucker
2,5 dl Milch
2,5 dl Rahm
1 Vanille-Schote

Karamell Sirup

120 gr Zucker
1,5 dl Wasser
1 Spritzer Zitronensaft

2 EL Mandel Blättchen

Zubereitung:

1. für die Schnee Eier Eiweiss und Salz steif schlagen, Zucker langsam beigeben und weiterschlagen, bis die Masse glänzt
2. eine Ofenform buttern, mit Backpapier auslegen und das Eiweiss einfüllen – glattstreichen
3. 8 Minuten im Dampfgarer bei 100° C und 80% Dampf garen – auskühlen lassen und in grosse Würfel schneiden
4. für den Sirup den Zucker in einem Pfännchen karamelisieren, Wasser dazugiessen und zur Sirupkonsistenz einkochen – zum Schluss den Zitronensaft beigeben
5. für die Creme anglaise Eigelb und Zucker zu einer weisslichen Masse verrühren (3 – 4 Minuten)
6. Milch und Rahm mit der ausgekratzen Mark und der Vanille Schote kurz aufkochen – ein wenig abkühlen lassen, dann durch ein Sieb zu der Eimasse giessen
7. zurück in die Pfanne und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zur Rose abkochen, d.h. die Sauce muss leicht dicklich werden (die Sauce darf nicht sieden und schon gar nicht kochen, sonst gerinnt sie) – mit einer Klarsichtfolie bedeckt im Kühlschrank kaltstellen
8. die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne hellbraun anrösten

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