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Margarita

Margarita, HA! Da bin ich Experte 😉 Gut meine Ausbildung zum Margarita Afficionado liegt einige Zeit zurück. Es war damals in den wilden 80ern in New York. Meine Generation erinnert sich noch gerne an den jungen Tom Cruise im Film Cocktail. Und eben damals gehörten Margaritas, frozen Margaritas und ähnliches zum permanenten Ausgangs Thema.

Item, ich will euch ja nicht mit alten Geschichten langweilen, oder euch vorschwärmen, wie gut wir damals noch ausgesehen haben – zwinker – sondern euch erklären, dass eine wirklich gute Margarita weder zu süss, vor allem aber nicht zu sauer daherkommen darf.

Logisch dass für den perfekten Margarita Cocktail noch ein Salzrand ans Glas gehört!

Zutaten:
für 1 Margarita

4 cl Tequila
2 cl Triple sec (ersatzweise Cointreau oder Grand Marnier)
2 cl Limettensaft
Eis

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixbecher geben, gut schütteln und dann in ein vorgekühltes Glas abseihen

Solltet ihr den Drink in einem italienischen Restaurant bestellen, passt auf, dass ihr keine Pizza bekommt 😉

Schwertfisch Carpaccio

Dass ich als Hobby Koch eigentlich sehr wenig weiss, wurde mir letzthin an der Fischtheke wieder einmal bewusst.

Ich: Grüezi, ich hätte gerne etwa 200 gr von diesem Schwertfisch
der Fischfachmann: Gerne, … etwa so?
Ich: Am liebsten wären mir zwei sehr dünne Tranchen
Er: So?
Ich: Gerne noch dünner … wissen Sie, ich will ein Carpaccio machen!
Er: Oh, das sollten Sie mit diesem Schwertfisch aber nicht tun!
Ich: 😦 Warum nicht? Ist er nicht frisch?
Er: Doch! Aber genau das ist das Problem!
Ich: Das verstehe ich nicht!
Er: Frischer Schwertfisch kann Würmer enthalten und ich muss Ihnen empfehlen, den Fisch 24 h tiefzukühlen, dann ist das Problem gelöst!
Ich: Oh, der Fisch wäre für heute Abend gedacht!
Er: Keine gute Idee …

Mehr darüber auf dem Informationsblatt roher Fisch vom Kantonalen Labor Zürich.

Nein, abgeschreckt hat mich das nicht, aber dafür aufgeweckt. Und es zeigt wieder einmal, dass man immer wieder einmal das Gespräch mit dem/der Fachmann/Fachfrau suchen sollte, denn deren Tipps sind Gold (und manchmal mehr) wert!

Zutaten:
für 4 Personen

4 Scheiben Schwertfisch, dünn aufgeschnitten
2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
1 EL glatte Petersilie
1 EL Kapern
Olivenöl
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. die Zitronen auspressen, die Knoblauchzehe schälen und feinst schneiden
2. die Haut und ggf. den Tran des Schwertfischs abschneiden und die Scheiben in einen flachen Behälter legen. Sie dürfen nicht überlappen. Den Fisch mit dem Knoblauch bestreuen und mit dem Zitronensaft übergiessen. Der Fisch sollte vollständig von dem Zitronensaft bedeckt sein. Den Behälter abdecken und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
3. die Petersilienblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden und die Kapern abtropfen lassen
4. den Fisch aus dem Zitronensaft nehmen. Es darf ruhig noch etwas Knoblauch daran sein und auf einen Teller legen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit dem Olivenöl übergiessen. Petersilie und Kapern darauf verteilen – sofort servieren

Schmorbraten Ravioli

Nenad Mlinarevic und Andreas Caminada standen einst gemeinsam in der Küche. In derjenigen von Hanspeter Hussong. Dort lernten sie diese Raviolis zu machen. Ihr Lehrmeister Hussong wollte den Teig so dünn wie möglich … denn so hatte er es seinerzeit bei Horst Petermann im Ascolago gelernt.

A propos, hatte ich schon mal erwähnt, dass auch ich schon bei Horst Petermann in der Küche stand? Das ist wohl so an die 20 Jahre her, als die beste Ehefrau von allen zu einem Event geladen war, wo die Partnerinnen den Nachmittag in der Küche des Restaurants Kunststuben verbringen durften (ich als Hahn im Korb und einziger kochinteressierter Partner!). Er und sein Mitkoch Rico hatten für uns Ravioli gemacht und für mich am Eindrücklichsten und Prägendsten, wie man Geschmack in eine Sauce bekommt: Reduzieren, reduzieren und nochmals reduzieren! Abschmecken und noch etwas Butter unterschwingen.

Zutaten:

Füllung
500 gr Schweineschulter
650 gr Rindsschulter
3 mittlere Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1/2 Knollensellerie
200 gr Kochschinken
1 EL Tomatenmark
2 Zweige Rosmarin
1 Lorbeerblatt
2,5 dl Rotwein
5 dl Kalbsjus
Bratbutter, Salz
1/2 Bund Salbei
125 gr Sbrinz, gerieben
3 Eigelb

Ravioliteig
165 gr Weissmehl
35 gr Hartweizendunst
1/4 TL Salz
2 Bio Eier (Grösse M)

Zubereitung:

Füllung
1. das Gemüse und den gekochten Schinken grob würfeln. Die beiden Fleisstücke undter kaltem fliessenden Wasser abspülen und trockentupfen, anschliessend salzen
2. in einem grossen Schmortopf die Bratbutter erhitzen, das Fleisch nacheinander auf allen Seiten kräftig anbraten und wieder herausnehmen
3. danach Zwiebeln und Knoblauch im Topf anschwitzen, Karotten und Sellerie dazugeben und einige Minuten weiterrösten. Die Schinkenwürfel und das Tomatenmark untermischen und auf die Hälfte einkochen lassen
4. die Fleischstücke zurück in den Topf legen, mit dem Kalbsjus auffüllen, Kräuter dazu und alles zugedeckt im Ofen bei 150° C fünf Stunden schmoren – herausnehmen und im Kühlschrank über Nacht kaltstellen
5. am nächsten Tag das Fleisch in Würfel schneiden und mit dem Gemüse, Salbei und dem Schmorfond abwechselnd durch die grobe Scheibe des Fleischwolfs drehen
6. Bratbutter in einer grossen Pfanne erhitzen und die Masse etwa 15 Minuten braten – beiseite stellen und etwas abkühlen lassen
7. mit dem Sbrinz und den Eigelben wie eine Hackbratenmasse gut verkneten – etwa eine Stunde kühlstellen und weiterverwenden (oder einfrieren)

Ravioliteig
1. alle Zutaten mit dem Flachrührer in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem Teig kneten – zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einschlagen
2. mindestens eine Stunde, noch besser über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen

Ravioli fertigstellen
1. mit Hilfe einer Nudelmaschine dünne Teigbahnen, nicht dicker als 1 mm, ausrollen und auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen
2. mit Wasser bepinseln und die Schmorbratenmasse am besten mit einem Spritzbeutel in regelmässigen Abständen auf die Teigplatte dressieren
3. eine weitere Teigplatte darüberlegen , andrücken und möglichst viel Luft herausstreichen
4. mit einem Teigrad oder einem Ausstecher Ravioli ausstechen
5. die Ravioli in leicht siedendem Wasser ziehen lassen. Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen

Quelle: Sonntagszeitung, bzw. Nenad Mlinarevic, bzw. Hanspeter Hussong 😉

Syrien und Jordanien

Wir haben Syrien und Jordanien vor 7 Jahren besucht. Bloss ein halbes Jahr später hat das Unglück mit dem arabischen Frühling seinen Lauf genommen und der Horror geht anscheinend ungebremst weiter.

Es schmerzt uns tief, jedes Mal wenn wir die Bilder unserer damaligen, tollen und eindrücklichen Reise wieder ansehen. Natürlich waren die Menschen nicht frei, wie wir uns das vorstellen. Aber wir glauben, wenn sie gewusst hätten, dass sie schlussendlich bloss Marionetten in einem Stellvertreter-Krieg der Mächtigen sein würden, sie hätten diesen Bürgerkrieg vielleicht gar nie entstehen lassen.

Ich habe mir lange überlegt, ob es sinnvoll ist, euch diese Reise aus der und in die Vergangenheit zu zeigen. Aber nur wenn man sieht, wie schön und eindrücklich Syrien war, kann man heute auch ermessen, was das syrische Volk und die Welt verloren haben.

Es war eine Gruppenreise mit Werner van Gent, die teilweise mit einem Zug durchgeführt wurde. Jeden Abend hat uns Werner van Gent das Land und seine Geschichte in Vorträgen nähergebracht. Zum Schluss haben wir noch Petra in Jordanien besucht.

Palmyra

Palmyra

Transportmittel

Krak des Chevaliers

Schienen …

… für unseren Zug

Gewürze auf dem Markt

Altstadt von Aleppo

Hotel Agenor in Aleppo

Familientransport

. . . endlos . . .

Kolonnadenstrasse in Jerash

wir haben wunderbar gegessen

Umayyaden Moschee …

… in Damaskus

what a smile

another smile

Jordanien

Das ist doch …

Petra – ein Highlight

Kloster Ed Deir

jordanische Wüstenlandschaft

Ich wünsche allen eine schöne, besinnliche Adventszeit und einen schönen Sonntag. Und denkt auch an jene, die dieses Privileg nicht haben.

Gewürzte Nüsse – Geschenk aus meiner Küche (Wir retten was zu retten ist)

Was ist heute? 1. Dezember? Oh Mann, das ging aber wieder mal schnell dieses Jahr 😉

retten

Und wir, die lustigen Mitglieder der von Susi und Sina ins Leben gerufenen Rettungstruppe, versorgen euch diesmal mit coolen Ideen für Geschenke aus der Küche.

Denn immer bloss eine Flasche Wein oder Blumen zu Einladungen mitzubringen wirkt mit der Zeit doch etwas fantasielos … oder nicht?

Da wollen wir Abhilfe schaffen und Unterstützung bieten mit unseren Ideen. Was meine MitRetterInnen alles kreiert haben, seht ihr ganz unten.

Was bringt ihr euren Gastgebern aus eurer Küche mit?

Ich wünsche euch allen einen genussvollen Dezember und eine angenehme, stressarme Adventszeit 🎄🕊🧣🧞‍♂️

Zutaten:
für 2 Glas, bzw. 8 Personen

2 x 170 gr Edelnussmischung, gesalzen
1/4 TL Paprika, edelsüss
1/4 TL Paprika, geräucht
1/2 TL Koriander, gemahlen
1/2 TL Knoblauch Pulver
1/4 TL Chili Pulver
1/4 TL Ingwer gemahlen
1/4 TL Zimt gemahlen
1 TL braunen Zucker
2 EL Olivenöl

ihr dürft auch gerne mit den Gewürzen spielen und ausprobieren, welches eure eigen Lieblingsmischung wird. Probiert doch auch mal Kreuzkümmel, Ras al Hanout, Kardamom, exotische Pfefferarten oder was immer euch in den Sinn kommt aus.

Solltet ihr eine ungesalzene Mischung vorziehen, ist das kein Problem, ich empfehle dann aber unbedingt nachzusalzen.

Zubereitung:

1. Ofen auf 150° C vorheizen
2. das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Gewürze einrühren, unter gelegentlichem Rühren heiss werden lassen bis sie fein duften
3. die Pfanne vom Herd nehmen und die Nüsse dazugeben, gut mischen
4. die Nüsse auf einem Backtrennpapier in den Ofen geben und 15 Minuten rösten
4. aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen

In einem verschlossenen Glas halten sie sich problemlos ein paar Wochen (aber frisch ist immer besser), aber wehe wenn das Glas erst einmal geöffnet ist 😉

#wirrettenwaszurettenist

Die Kreationen meiner MitRetterInnen:

auchwasWeihnachtlicher Früchtekuchen
Aus meinem KochtopfPastrami selbst gemacht
Barbaras SpielweiseQuitten-Chutney
Brittas KochbuchStollenkonfekt
BrotweinPartysonne / Brötchensonne – Rezept für Mini-Partybrötchen
Cakes Cookies an moreChilisalz
Das Mädel vom LandKokostrüffel
evchenkochtRumkugeln
FliederbaumRustikale Dinkel-Vanillekipferl
Food for Angels and DevilsBeef Jerky – extra scharf
genial-leckerQuitten-Orangen-Gelee
giftigeblondeWürzsalz mit Karotten, Petersilie und Sellerie
Katha kocht!Weihnachts-Gewürz selber machen
KarambakarinasweltManadarinen Marmelade
Kleines KuliversumApfelstrudel Marmelade
Leberkassemmel und mehrAdventslikör
madamroteruebeDinkelvollkornnudeln
Münchner KücheGebrannte Mandeln mit Zimt und Sternanis
Obers triftt SahneGebackener Adventskalender
our food creationsKaramellsirup & Honig-Lebkuchen
Pane-BisteccaKakao Lollipops
Prostmahlzeit, die TurbohausfrauWeihnachtliches Apfel-Goji-Mus
Summsis HobbykücheWalnuss – Krokant
The Apricot LadyBaguette-Backmischung zum Verschenken
Unser MeatingHerzhafte Cantuccini