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weisse Bohnen Crostini mit Trüffelöl

Trüffelöl? Ja, ich weiss, damit haben wir jahrelang nur Enttäuschungen erlebt. A B E R … ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt unter all dem Schrott mit künstlichem Trüffelaroma auch kleine Perlen. Und wer so eine hat, der darf davon etwas auf diese Crostini träufeln und wird es nicht bereuen 🙂

Ansonsten bleibt die generelle Regel bestehen, Finger weg von Trüffelöl, denn meist enthalten sie nichts von Wert, dafür aber künstliche Zusatzstoffe, die wir uns nicht antun sollten.

Zutaten:
für 4 Personen

1/2 Baguette (Pariser Brot)
eine gute Handvoll weisse Bohnen
1 Lorbeerblatt
ein paar Zweige Thymian
etwas Chili
Salz und Pfeffer
Trüffelöl
etwas vom Bohnenkochwasser

Zubereitung:

1. die weissen Bohnen nach Packungsanleitung einweichen und kochen
2. pürieren und durch ein Sieb streichen, falls zu dick mit etwas Bohnenkochwasser verdünnen
3. würzen und abschmecken
4. Baguette Scheiben toasten und mit dem Bohnen Püree bestreifen und mit wenig Trüffelöl beträufeln

A propos Baguette Scheiben toasten … lasst euch dabei nicht in interessante Diskussionen verwickeln … damit ihr nicht wie ich, beinahe die Küche abfackelt 😉

Cranachan

Kra… was? Naja, das ist halt gaelisch, ein traditionelles schottisches Dessert also. Und schmecken tut es ziemlich gut.

Wenn ihr euch also schon Hafergrütze für den Porridge besorgt habt, warum nicht auch noch diese schottische Spezialität ausprobieren. Ihr wisst ja, Abwechslung macht das Leben süss … auch bei den Desserts 😀

Zutaten:
für 4 Personen

80 gr Hafergrütze (oder Haferflocken)
2,7 dl Vollrahm
2 EL Whisky
Himbeeren

Zubereitung:

1. die Hafergrütze in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten und dann auskühlen lassen. In ein Sieb geben, um den Staub loszuwerden
2. die Hafergrütze über Nacht im Whisky einweichen
3. die Hälfte der Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken
4. den Rahm steifschlagen, die Grütze untermischen, ev. nochmals etwas Whisky zufügen
5. ein paar ganze Himbeeren auf den Boden eines Glases geben, etwas Masse darauf, dann von den zerdrückten Himbeeren, wieder mit Masse bedecken und mit schönen Himbeeren, etwas Granola und Puderzucker garnieren

Einige Rezepte verwenden auch noch Honig, andere mischen die zerdrückten Himbeeren mit einem Teil vom Rahm. Wie auch immer, kein leichtes Dessert, aber ein leckeres 😀

Topinambur Carpaccio

Back to the roots Blog Event! Danke Eva, dass die Einreichefrist so schön grosszügig bemessen war, trotzdem schaffe ich es gerade noch auf den letzten Drücker 😉 Aber eigentlich wusste ich von Anfang an, dass ich da dabei sein wollte.

Denn ja, ich finde all unsere tollen Wurzelgemüse sind ungerechterweise Aschenputtel auf unseren Speisezetteln.

Der oder die Topinambur, gemäss Wikipedia ist beides richtig, wird übrigens auch Jerusalem-Artischocke, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Schnapskartoffel, Süsskartoffel und Zuckerkartoffel genannt. Ganz schön viele Namen!

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

Zutaten:
für 4 Personen

400 gr Topinambur (möglichst ähnlich grosse)
Olivenöl
ein Spritzer Zitronensaft
Fleur de sel
wenig schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Petersilie
oder wer es exotisch mag, Koriander

Zubereitung:

1. die Topinambur gut waschen, trocknen und hauchdünn hobeln
2. mit Salz und Pfeffer würzen, vorschitig mischen, Olivenöl und Zitronensaft zugeben und nochmals mischen
3. Petersilie oder Korianderblätter dazugeben und anrichten

Yummy !!! 😀

Maiensäss Hotel Guarda Val, Sporz (Lenzerheide)

Manchmal habe ich Eingebungen. So wie letzten Dezember, als ich fand, ein paar Tage in den Bergen würde uns doch bestimmt gut tun und vielleicht wäre ja kurzfristig irgendwo etwas frei.

Was für ein schöner Zufall, dass unsere Wahl dann auf das Maiensäss Hotel Guarda Val oberhalb der Lenzerheide fiel.

Das Hotel entstand aus einer Anzahl Häuser und Ställe und macht äusserlich einen sehr rustikalen Eindruck. Im Innern ist es aber vor allem warm und gemütlich, mit viel Holz, Cachet und Liebe zum Detail.

Aber das Besondere, das sind die Mitarbeiter! Da spürt man, wie die oft gebrauchten Klischees wie „dem Gast dienen“, „Wünsche von den Augen ablesen“ oder „grosszügig sein“, plötzlich auch wirklich gelebt werden. Das ist nicht nur überraschend und erfrischend, das ist grossartig!

Kingfish Ceviche

Beim Ceviche, dieser südamerikanischen Spezialität, wird der rohe Fisch ja durch die Zugabe von Limettensaft „gegart“. Denn durch die Zugabe von Zitrussaft (meist Limette) erfolgt eine Denaturierung des Fischeiweisses, die dem Kochprozess ähnlich ist.

Dabei sollte man beachten, dass man nicht zu lange mariniert, denn der Fisch soll nicht „durchgegart“ werden. Sushi Liebhaber sind hier also ganz klar im Vorteil 🙂

Zutaten:
Vorspeise für 4 Personen

200 gr Kingfish, gewürfelt
Abrieb von 1 Limette
Saft von 2 Limetten
Salz
eine Prise Zucker
1 rote oder grüne Chili, entkernt, in feinen Streifen
1 Frühlingszwiebel, fein gehackt
1 Avocado, geschält und gewürfelt
4 Radieschen, halbiert und in feinen Scheiben
1/2 grüner Apfel, fein gewürfelt

Zubereitung:

1. Limettensaft mit Salz und Zucker verrühren, bis sich alles aufgelöst hat
2. Chili, Frühlingszwiebel und die Fischwürfel zufügen und etwa 10 Minuten marinieren
3. Avocado-, Radieschen- und Apfelwürfel zugeben und gut vermengen
4. mit Kräutern garnieren und etwas Kräuteröl dazugiessen