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Blévita Mini Apéro Snack

Vor einiger Zeit durfte ich die Migros Produktionsanlagen für Blévita in Meilen besuchen. Dort servierte man uns Besuchern zum Apéro Mini Blévitas gefüllt mit einer leckeren Masse. Diese kleinen Knusper-„Luxemburgerli“ fand ich sehr originell und das Nachmachen ist keine Kunst, sondern höchst einfach. Mit der Füllung kann man selbstverständlich nach Herzenslust variieren. Ausser Avocado, was Greta T. und anderen ein tztztz… entlockt, bieten sich auch viele Varianten von Frischkäse an.

Zutaten:

1 Sack Kichererbsen Blévita Mini
1 Avocado
1 EL Natur Yogurt
Tabasco
Limettensaft
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. die geschälte Avocado mit den anderen Zutaten pürieren und durch ein Sieb streichen
2. die Masse mit Hilfe eines Spritzsacks auf einen Cracker dressieren und mit einem Zweiten bedecken
3. wiederholen bis entweder die Füllung oder die Cracker aufgebraucht sind 😉

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Pilz Toast

Kürzlich mussten wir unser Samstag Programm kurzfristig umstellen. Weil es mich am Donnerstag Abend im Rücken zwickte (und zwar heftig), war an Golf nicht mehr zu denken und wir haben uns stattdessen einen faulen Tag gegönnt (natürlich wird die beste Ehefrau von allen hier lautstark protestieren … und ja, ich gebe es zu, sie hat deutlich mehr gemacht wie ich).

Ich kündigte dann Pilz Toast als Dinner an, worauf sie meinte, den habe ihr Papi (übrigens Profi Küchenchef) früher auch gemacht … oh_ohhh, ob ich da hohe Erwartungen geweckt habe?

Aber zu meiner grossen Überraschung hat ihr mein Toast sogar noch besser geschmeckt – YEAH 😀

PS. Lieber Walter, so unspektakulär es scheinen mag, hier wird Dein Wunsch nach einem lieberlecker Original Rezept erfüllt

Zutaten:
für 2 Personen

100 gr Steinpilze
100 gr Eierschwämme (Pfifferlinge)
250 gr gemischte Pilze (ich: Pleurotes, Shiitake, Kräuterseitling)
Olivenöl
2 EL Doppelrahm
Salz und Pfeffer
Petersilie, gehackt

2 – 4 Scheiben Ruchbrot, getoastet

Zubereitung:

1. die Pilze putzen und in nicht zu kleine Stücke schneiden (falls nötig)
2. wenig Öl (oder Butter) in einer Pfanne heiss werden lassen und die Pilze unter gelegentlichem Rühren braten. Sie sollen etwas zusammenfallen, ihr Wasser abgeben und ganz leicht Farbe nehmen
3. in der Zwischenzeit das Brot toasten (ich am liebsten mit meinem Retro Toaster)
4. die Pilze mit Salz und Pfeffer würzen, Doppelrahm unterheben und nochmals abschmecken, die Petersilie zum Schluss unterziehen
5. den Toast auf (vorgewärmte) Teller legen und die Pilze darauf schöpfen

Zwetschgen Konfi

A propos Brunch … macht ihr selber Konfi? Und falls nein, warum nicht?

Ich frage deshalb, weil ich meine, viel einfacher geht es nun wirklich nicht. Und selbst gemacht schmeckt so fein!

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Zutaten:

1 kg Zwetschgen vom Markt oder Bauern
500 gr Gelierzucker (2:1)

2:1 bedeutet, auf 1 kg Früchte kommt halb so viel Zucker!

Zubereitung:

1. die Zwetschgen waschen, entsteinen und klein schneiden
2. mit dem Zucker zusammen in einer Pfanne aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen
3. noch sehr heiss in sehr saubere Einmachgläser füllen, Deckel drauf und fertig

Die gehört auf jeden Brunch Tisch 😀

Ei im Glas mit Lachs

Das Ei im Glas mit Speck habe ich vor Jahren schon vorgestellt.

Leider fällt uns dieses leckere Frühstücksei immer nur ein, wenn wir Gäste zum Brunch laden. Und weil dies selten passiert, haben sich die wunderschönen Wagenfeld Gläser mit dem unveränderten Design von 1934 (!) noch nicht amortisiert. Sie sind allerdings auch für Desserts zu gebrauchen.

Zutaten:
für 4 Personen

4 frische Bio Eier
50 gr frisches Lachsfilet
eine Handvoll frischen Spinat
Olivenöl
Butter
Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. den Spinat in einer beschichteten Pfanne in wenig Olivenöl kurz braten bis er zusammenfällt, zur Seite stellen
2. die Glas Eierbecher mit wenig weicher Butter ausstreichen und das Ei vorsichtig hineingeben
3. die Eier mit Salz und Pfeffer würzen, den rohen Lachs und den Spinat auflegen und mit Schnittlauch bestreuen
4. im Steamer 6 – 8 Minuten bei 100° C garen (oder im auf 170° C vorgeheizten Backofen je nach gewünschter Garstufe 12 – 17 Minuten backen)

Zopf

Ich weiss genau, wer den besten Zopf macht! Und das seit Jahren! Dazu sind wir quasi verwandt, bzw. wir sind verschwägert … wie wenn das ein Grund wäre, das Rezept herauszurücken.

Natürlich ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass ein gutes Rezept in meinen Händen über kurz oder lang im Blog geteilt wird. Aber ein Rezept hat ja, vor allem wenn es ums Backen geht, noch soooo viele Stolpersteine. Welches Mehl, was für Butter, wie ist der Fettgehalt der Milch, wie lange wurde geknetet, bei welcher Temperatur/welcher Luftfeuchtigkeit geht der Teig? Von daher sind Rezepte eigentlich sehr ungenau!

Hier also mein ungenaues Rezept für einen Zopf, der die beste Ehefrau von allen erstmals zu sagen veranlasste: Doch, dieser Zopf ist gut! *

Zutaten:

500 gr Mehl
2,3 dl Milch
24 gr Frischhefe
12 gr Zucker
1 Eiweiss
12 gr Salz
100 gr Butter

zum Bestreichen
1 Eigelb
1 Prise Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

1. die Hefe zerkrümeln und mit der zimmerwarmen Milch verrühren, alle weiteren Zutaten, bis auf die Butter, zugeben und in der Küchenmaschine auf Stufe 1 (von 4) 10 Miuten kneten, bis der Teig zusammenkommt
2. auf Stufe 2 stellen und die Butter, weder kühlschrankkalt, noch butterweich, in Stücken zugeben. Wenn der Teig die Butter gut aufgenommen hat, noch ein paar Minuten von Hand weiterkneten
3. den Teig zugedeckt 1,5 – 2 Stunden ruhen und sich verdoppeln lassen
4. den Teig zu 2 (oder 3 oder 6) Rollen formen und daraus einen schönen Zopf flechten (Anleitungen findet ihr im Internet)
5. den Zopf auf ein Blech setzen und nochmals zugedeckt ettwa ein Stunde gehen lassen – den Backkofen auf 220° C vorheizen
6. das Eigelb mit einem Esslöffel heissem Wasser mischen, mit Zucker und Salz verrühren und durch ein feines Sieb streichen. Den Zopf damit bestreichen
7. den Zopf 30 Minuten backen, ev. mit Alufolie abdecken und weitere 10 Minuten bei 180° C backen

* nicht so gut wie der von Claudia … aber gut! 😉