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Nachgekocht: Panzanella

17. August 2012

Das Bild von Robert’s Panzanella 2009 im Kopf und so eine ungefähre Vorstellung was es dazu alles braucht, habe ich mich ans Nachkochen gemacht (das war, als ich noch eine funktionierende Küche hatte!). Na ja, eigentlich wollte ich nur dieses tolle Bild irgendwie auch hinkriegen, denn das hatte mich schwer beeindruckt. Rezept nochmals genau durchlesen? Ach was, Foto anschauen genügt doch 😉 … oder auch nicht!

Resultat: Anchovies und Olivenöl im Finish vergessen, aus irgendeinem Grund die Brotmasse hinter Gurkenschalen versteckt, die Gurkenschalen Julienne zu wenig fein geschnitten – na ja, dann werd ich dann halt in der neuen Küche weiter üben 🙂 ! Geschmeckt hat es mir, aber meine Göttergattin war vom matschigen Brot nicht sehr angetan 😦

Trotzdem hier Robert’s Original Rezept:

Zutaten:
für 2 Personen

für die Panzanella im Ring:
150 gr Krume von altbackenem Vollkornbrot
0,4 dl Weissweinessig
0,5 dl Paradeiseressig Gölles (im Original nur Weissweinessig)
2 Anchovis in Öl
1 EL Kapern
für die Gurken:
2 Gurken (ca. 500-600 gr)
1 TL Weissweinessig
für den finish:
2 mittlere Tomaten
2 Anchovis in Öl
1 TL Weissweinessig

Zubereitung
1. Brotkrume in kleine Würfel schneiden und in dem Essiggemisch 1-2 Stunden einweichen. 2 Anchovis hacken und mit den kurz gewässerten Salzkapern locker unter das Brot mischen
2. von einer Gurke mit dem Sparschäler 3-4 breite grüne Schalenstreifen abziehen und daraus feinste Juliennestreifen schneiden. Kerne der Gurke entfernen und anschliessend grob würfeln
3. von der zweiten Gurke die Kerne entfernen und aus dem Fruchtfleisch etwa 4 EL voll 5 mm grosse Würfelchen schneiden. Rest der Gurke grob würfeln
4. die vereinigten groben Gurkenwürfel erst im Cutter hacken, dann mit dem Stabmixer zu einem feinen Mus mixen. Das Mus durch ein grobes Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer und 1 TL Weissweinessig würzen. Den Saft kühl aufbewahren. 2 EL des Rückstandes auf dem Sieb wieder zum Saft gegeben
5. Tomaten kreuzweise einschneiden und ca. 30 Sek. in kochendes gesalzenes Wasser legen, herausnehmen, abkühlen und die Haut abziehen, vierteln, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in 5 mm grosse Würfelchen schneiden. Würzen mit Salz und Pfeffer
6. 2 Anchovis mit der Gabel zerdrücken und mit wenig Olivenöl und Weissweinessig verrühren

für den finish:
Auf jeden Teller einen Ring mit 8 cm Durchmesser legen und mit der Brotmasse füllen, Gurkenwürfel und Gurkenjulienne, zuletzt die Tomatenwürfel auflegen. Ringe abziehen. Den Gurkensaft aussen herum giessen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und kräftig pfeffern. Die zerdrückten Anchovis aussen herum in den Gurkensaft legen.

From → Rezepte

4 Kommentare
  1. die Brotwürfel würde ich heute entgegen dem Rezept von Ducasse auch nicht mehr solange einweichen, sondern direkt im Metallring mit dem Essig beträufeln. Vielleicht sogarmit Gurkenwürfeln mischen.

  2. Achja, das mit dem Foto anschauen und dann denken, man kann es, habe ich auch schon erlebt. Man ist ja soooo ein/e Küchenheld/in, gell. 😉
    Wann ist Deine neue Küche denn fertig?

    • Der Kühlschrank funktioniert – uff! Ich hoffe, ich kann ab dem Wochenende wieder kochen – es gibt viel zu tun (Fonds, Glacé, Sugo etc.), aber auf das i-Tüpfelchen muss ich noch bis Mitte September warten und vorher gibt es auch keine neuen Küchenbilder 😉

  3. Sussi permalink

    Woher kommt diese Gericht eigentlich? Ist es Spanisch, irgendwie wirkt das so exotisch für unseren Geschmack. Deutsch wird es wohl kaum sein. Da fehlen die Kartoffeln 🙂

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