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Seeteufel mit Chorizo und schwarzem Senf

30. Oktober 2012

schwarzer Senf

Eigentlich hatte ich keine grosse Ahnung, was ich alles mit dem schwarzen Senf aus Lustenau anfangen könnte, den mir Eline in Linz überreichte. Die Kombination mit dem Seeteufel, ich habe pro Person zwei Stücke gebraten, wovon ich das eine im schwarzen Senf 2 Stunden mariniert hatte, ist aber eine gelungene. Dazu eine einfache gelbe Senfsauce, ein bisschen Chorizo und etwas Orangenzeste als Dekoration. Den Gästen hat’s gemundet, ein Teller wurde (mit dbEva’s Erlaubnis) sogar ausgeschleckt! 🙂


Zutaten:
für 4 Personen

200 gr Seeteufel, pariert
1 EL schwarzer Senf
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
ein paar Scheiben Chorizo
1 dl Fischfond
1 dl Rahm
1 EL Senf (gelb, mild)
1 Stück Butter
Orangenzeste

Zubereitung:
1. Seeteufel zuschneiden, 2 Stücke pro Person, eines davon mit schwarzem Senf marinieren
2. Fond, Rahm und Senf zusammen aufkochen, um etwa 1/3 reduzieren lassen
3. Seeteufel aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Alle Fisch Stücke mit Salz und Pfeffer würzen und in wenig Olivenöl auf beiden Seiten anbraten
4. mit einem Pinsel etwas schwarzen Senf auf die vorgewärmten Teller zeichnen
5. die Sauce und etwas Butter mit dem Stabmixer aufmixen, einen Spiegel auf die Teller geben
6. Seeteufel in die Mitte der Senfsauce setzten, eine Scheibe Chorizo daraufsetzen und dann das zweite Seeteufel Stück daraufsetzen. Mit einem Chorizo Streifen und etwas Orangenzeste dekorieren

From → Rezepte

7 Kommentare
  1. Sehr kreativ umgesetzt, gefällt mir ausgesprochen gut. Die Orangenzesten dazu waren sicherlich das berühmte Tüpfelchen auf dem i.
    Viele Tessiner Grüße von Sabine

  2. Andy,
    da hast du ein feines Gericht komponiert! Wie sah der mit schwarzem Senf marinierte Seeteufel aus? War er sehr verfärbt?

  3. Hier würd ich gerne zuschlagen, lieber Andy, so ganz nach meinem Geschmack. Würde mir sogar zum Frühstück passen….
    Liebe Grüße, Dirk

  4. @Sabine, „passt scho“, wie man dort sagt, wo der Senf herkommt 🙂
    @Eline, danke! Er wird schon ein bisschen grau, aber abgetupft ist es nicht tragisch – habe ihn aber trotzdem unter dem Chorizo „versteckt“ 🙂
    @Dirk, schlag zu, lieber Dirk, aber einfach nicht mich!

    • Einen Moment, Andy. Nicht dass wir hier über deutschdeutsch-schwiizerdütsche Barrieren stolpern. „Zuschlagen“ bedeutet in diesem Fall nicht „mit den Fäusten physische Gewalt ausüben“ sondern umgangssprachlich „sich beim Essen oder Trinken keinerlei Zurückhaltung auferlegen“ bzw. „ein Angebot, eine gute Gelegenheit o. Ä. wahrnehmen“, also zuschlagen im Sinne von zugreifen. Nicht dass du nun Angst vor mir haben musst… 😉

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