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doppelt gekochtes Rindsfederstück asiatisch

6. November 2012

Beim Beobachter habe ich diesen interessanten Artikel zum Schweizer Fleischkonsum gefunden. Nicht gefunden habe ich Statistiken, welche belegen, dass Herr und Frau Schweizer am liebsten Filet haben. Aber vielleicht bezog sich das nur auf importiertes Fleisch. Aber wie dem auch sei, die Metzger meines Vertrauens zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass ihnen Filets, Entrecôtes und ähnliches nicht ausgehen. Sucht man aber mal etwas schmackhaftes, aber vielleicht zeitmässig aufwändigeres, kann man leicht ins Leere laufen.

Eigentlich wollte ich Schweinebauch … „jää… dä müessted Si voorbschtellä“ (den müssten Sie vorbestellen :-)) war dann aber auch glücklich ein Rindsfederstück zu bekommen. Günstig und schmackhaft, wenn man Zeit hat!

Zutaten:
für 4 Personen

800 gr Rindsfederstück
5 Frühlingszwiebeln
einige Scheiben Ingwer
0,4 dl trockener Weisswein
3 EL Sojasoße
1 EL Rohzucker
ev. etwas Chili

Zubereitung:
1. das Fleisch in kochendes Wasser legen und 5 Minuten kochen. Herausnehmen und den Sud weggießen.
2. gehackte Frühlingszwiebel und Ingwerscheiben in den Topf und das Fleisch darauflegen, den Wein, die Sojasauce und den Zucker zugeben. Pfannengrösse so wählen, dass das Fleisch etwa zu 3/4 bedeckt ist
3. zum Kochen bringen und etwa 2 Stunden köcheln lassen (nach 1 Stunde das Fleisch wenden)
4. das jetzt butterweiche Fleisch herausnehmen und die Flüssigkeit um mind. die Hälfte einkochen
5. mit asiatischem Gemüse (Chinakohl, Pak Choi, Minimaiskolben, rote Peperoni und Kefen) auf heissen Tellern servieren

From → Rezepte

9 Kommentare
  1. Sylvana permalink

    Ungelogen: Das Rindsfederstück war echt butterweich

  2. Als ich bei meinem Metzger des Vertrauens für meine Hausmacher Leberwurst kürzlich 1,7 Kilo Schweinebauch verlangte, habe ich die gleiche Antwort bekommen 😉 Wer vom gemeinen Volk kauft heutzutage schon Schweinebauch, außer den vorgewürzten in der Grillsaison? Die zunehmende Eintönigkeit in der zeitgenössischen Kochkultur kennt nur noch eine Handvoll „Standard-Fleischstücke“, die Metzger stellen sich darauf ein… Tolles Gericht, Andi, und schöne Gemüsevielfalt!

  3. Es ist irgendwie schon elend mit der Fleischkauferei, gell. Simple, normale Stücke muss man vorbestellen. Ich wollte letztens einen Schulterbraten mit Schwarte… tja, das braucht hierzulande minimum zwei Wochen Vorlaufzeit. Denn in der Schweiz wird die Schwarte ja immer weggeschnitten. Weil iiiiiiiiiihhhh, da ist ja Fett dran.
    Manchmal, wenn ich Jungmüttern im Laden zuhöre, krieg ich ja wirklich die Krise. Letztens sagte eine vor den Pouletschenkeln: «Wähhh, da ist ja noch ein Bein drin!» Chläpfe sollte man sie… 😉

    Dein Federstück ist mir fast das liebste Stück Rind überhaupt. Zum Sieden jedenfalls gibt es für mich kein besseres Stück.

    • Schon verstörend, wenn man so rücksichtslos darauf gestoßen wird, dass das sonst so anonyme Stück Fleisch auf dem Teller von einem Tier stammt.

  4. ich muss auch Kalbsleber, Milz und Lunge immer vorbestellen – anscheinend isst niemand mehr Innereien …

  5. Reggie permalink

    Yummmmmmmmyyyyyyyy. Und wie nenne ich fuer meinen Metzger in meiner Wahlheimat
    „RINDFEDERSTUECK“ ???? Habe hier einen guten Portugisischen Metzger?

  6. @Sylvana, danke, da widerspreche ich Dir nicht
    @Dirk, aber wir bekämpfen diese Eintönigkeit weiter!
    @Henne, und da bist Du sicher auch dabei, gell 😉
    @Küchenschabe, und noch eine Mitstreiterin gegen den Einheitsbrei
    @Reggie, habe Dir einen Link per eMail geschickt – vielleicht hilft Dir das weiter – I’ll keep my fingers crossed

  7. Bloglesen bildet 🙂 „Rindsfederstück“ war mir gar kein Begriff – durch Goooglen habe ich jetzt herausgefunden, dass es sich dabei wohl um Querrippe handelt. Sieht jedenfalls klasse aus!

    Schweinebauch („Wammerl“) liegt hier in Niederbayern dafür in Stapeln in jedem Metzgerladen 😉

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