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Der blutrünstige Wolf … oder: Ein schönes Samstag-Abend Menü

11. November 2012

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Schön und gut, Teil 2 des Titels ist ja verständlich, aber was hat es mit dem Wolf auf sich? Also die Sache war die:
Zu so schönen Wolfsbarschfilets kommt Mann auf verschiedene Arten. Ich wählte die vermeintlich ungefährliche und bat den Fischverkäufer meines Vertrauens, mir den Fisch doch bitte a) zu filettieren, b) zu enthäuten und c) mir die ganzen Gräten etc. mitzugeben, was er natürlich auch anstandslos gemacht hat (Danke!).

Kampfspuren

Zu Hause fand ich dann, ich müsse den Fischabfall noch etwas zerkleinern, bevor ich einen kleinen Fond daraus zubereite, der dann die Basis für die Yuzu Sauce bilden sollte. Dann ist es passiert. Der Wolf ist erwacht und begann sich brutal zu wehren. Mit Gräten, Stacheln und allem was ihm zur Verfügung stand, begann er auf mich einzustechen und nur mit Mühe konnte ich eine schlimmere Verletzung vermeiden 😉

Aber hier das Menü im einzelnen:

Begonnen haben wir mit einem Steinpilz Cappuccino, den ich mit ein paar Tropfen Steinpilzöl aromatisieren und dekorieren wollte. Leider steht die Flasche nun immer noch ungeöffnet am gleichen Ort!

Die beiden Wolfsbarschfilets habe ich in je vier Stücke geschnitten und in wenig Öl gebraten, auf Sellerie Pürée gesetzt und mit etwas Yuzu Jus umgossen. Ein spannendes Detail ist die in Soja Sauce gekochte Haut, die im Ofen kross getrocknet wird.

Schon am Donnerstag habe ich mit dem Rotkraut begonnen (schneiden, würzen, marinieren) und dieses dann am Freitag Abend gekocht, denn aufgewärmt schmeckt es mindestens ebenso gut. Am Nachmittag vom Samstag habe ich dann Knöpfli gemacht und die Maroni mit Karamell glasiert. Währenddessen hat sich der Kalbsfond mit dem Rotwein von selbst einreduziert.

Ebenfalls ein Resultat des effizienten Donnerstag Abends (dbEva war mit einer Freundin aus! und die Europa League musste mit einem meiner Augen auskommen) war das Tonkabohnen Eis … mmmhhh!
Dazu gabs noch ein Schokoküchlein und etwas angedickte Orangensauce.

Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen.

From → Rezepte

3 Kommentare
  1. Andy,
    wie schoen, dass du uns bei deinem Menu mitgeniessen laesst! Der Barsch ist auch ganz ohne boesen Wolf ein Tier mit stechenden Flossen, die sind echt gemein. Dieser Gang interessiert mich vor allem wegen der Yuzu-Sauce. Bin schon gespannt.

  2. Reggie permalink

    So Andy, nach diesem Erlebniss hast Du zu mindest etwas suesses wie die Maronis verdient.
    Verbrenn Dir aber ja nicht den Mund mit dem heissen Zucker. Gute Besserung!
    Reggie

  3. Donnerlihingere… das sieht ja aus wie im Gourmet-Tempel. Soooo toll!

    Aber ein bisschen mach ich mir schon Sorgen um Dich. Solche Kämpfe in der Küche… übelst! Naja, Du bist als Sieger aus dem Kampf hervorgegangen und die Kampfnarbe zeichnet Dich später als wahren Held aus… *pruuuuust*

    😉

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