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Mayonnaise – handgerührt

2. Dezember 2012

Also Mayonnaise ist ja so eine Sache, da gibt’s ein paar Mythen, Gerüchte und Ängste!

… pssst, unter uns gesagt, man beachte ein paar Kleinigkeiten (*) und Du hast im Nu eine super lecker, selbst gemachte Mayonnaise.

Ja und schmeckt die denn besser als fertig gekaufte? Ok, wer diese Frage stellt, braucht nicht weiter zu lesen :-).

Zutaten:

1 Eigelb
1 Msp Senf
Salz und Pfeffer (ich: und Aromat)
Essig
Öl (ich: Sonnenblumenöl)
wenig Zitronensaft

Zubereitung:
1. das Eigelb muss Zimmertemperatur haben (sehr wichtig)
2. Punkt 1 ist wirklich wichtig (niemals ein kaltes Ei aus dem Kühlschrank verwenden) 🙂
3. Senf, Salz, Pfeffer und Aromat (wer mag) dazugeben, mit einem Schwingbesen verrühren
4. unter stetigem Rühren ein paar Tropfen Öl dazugeben, noch ein paar Tropfen, dann einen sehr feinen Strahl usw. usw. bis die Masse fast ein bisschen zu dick zum Rühren ist
5. jetzt kannst Du erstmals einen TL Essig zugeben, was zur Folge hat, dass a) die Masse deutlich heller wird und b) deutlich dünnflüssiger wird
6. fleissig weiterrühren und wieder mit Öl weitermachen
7. irgendwann, wenn ich denke jetzt habe ich etwa die Hälfte der Mayonnaise, die ich brauche, gebe ich etwas Zitronensaft hinzu, die Wirkung ist gleich wie beim Essig, aber das macht die Mayonnaise noch etwas frischer und irgendwo habe ich gelesen, etwas leichter (?)

Damit die Mayonnaise für weitere Saucen Variationen (z.B. zu Fondue Chinoise) verwendet werden kann, ziehe ich es vor, wenn sie ziemlich fest ist, sie lässt sich besser weiterverarbeiten.

* hier noch die Kleinigkeiten:
– die Schüssel auf einen feuchten Lappen stellen, sie rutscht dann nicht herum
– bitter wird sie nur mit kaltgepressten Ölen, z.B. Olivenöl extra vergine (besser ein neutrales Öl wie Sonneblume oder Raps
– alle Zutaten müssen zimmerwarm sein

From → Rezepte

17 Kommentare
  1. Ich habe weiter gelesen 😉 Gar keine Frage, Mayonnaise NUR hausgemacht. Aber handgerührt? Muss nicht unbedingt sein, schau mal hier:

    http://tisalutoticino.blogspot.fr/2012/01/die-schnellste-und-beste-mayonnaise-der.html

  2. Ich habe auch weitergelesen…so machte sie meine Mutter!
    Ich nehme den Stabmixer doch wer keinen hat, hat jetzt keine Ausrede mehr.

  3. Danke für die detaillierte Ausrede. Damit schafft es wirklich jeder, und wer sie nun noch kauft, der ist zu faul!

  4. Ich musste lachen, als ich die Bilder angeschaut habe. Typisch Schweiz – Mayonnaise immer mit Aromat. Ich auch, obwohl ich das ja nie öffentlich zugeben würde 😉

    Übrigens, ich mach die Mayo immer mit kühlschrankkalten Eiern. Das geht ohne Probleme. Hmmm, was mache ich bloss falsch? 😉

  5. Mayo nur so. Allerdings mit dem Handmixer. Irgendwie habe ich mich an die Pürierstabmethode noch nicht rangetraut.
    Was ist Aromat? Fondor auf schweizerisch?

  6. Das klingt wirklich klasse und vor allem schön anschaulich beschrieben. Mit Sicherheit werde ich diese Mayo-Variation in den nächsten Tagen einmal ausprobieren.

  7. Georg permalink

    Auch ich habe weitergelesen, weil ich die Mayonnaise auch immer selber mache. Allerdings nicht handgerührt (shame on me), und mit kalten Eiern und zwar vollständig, nicht nur das Eigelb (ja es funktioniert wirklich :-)…). Dafür habe ich bis anhin auf den Zitronensaft verzichtet.

  8. @Sabine, Hauptsache selbstgemacht, gell
    @Sybille, ich hab das auch bei meiner Mutter so gelernt 🙂
    @Dirk, genau, die Verkäufe von Fertig Mayonnaisen werden nun einbrechen 😉
    @Henne, ich hätte es auch nicht zugegeben, aber es war auf dem Foto so unschwer zu erkennen
    @magentratzerl, Aromat ist das Original, erfunden 1953 von Knorr, Fondor die Kopie von Maggi (seit 1954)
    @Beni, ich freue mich auf Dein Feedback
    @Georg jeder so wie er es gelernt hat 😉

  9. Ich mache die auch immer selbst und nutze dazu (Faulheit O:-) ) meinen Pürierstab. Kann dann auch gleich super zu Remoulade weiterverarbeitet werden!

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