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Risotto

12. Februar 2013

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Lang ist’s her (nämlich hier), dass ich versprach, etwas über einen meiner Lieblings Risotto Reissorten zu schreiben – und zwar über den Acquerello.

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Acquerello-Risotto-Reis ist ein Premium Reis, der am Fuße des Mont Blanc angebaut wird. Die Reiskörner werden über ein Jahr speziell gelagert, bevor sie in den Verkauf kommen. Der Reiskern trocknet durch die Reifezeit aus, welche dem Risottoreis den richtigen Biss verleiht.

Daneben benutze ich aber auch immer sehr gerne den klassischen Carnaroli, der mir ebenfalls ausgezeichnet schmeckt. Erstklassiger Risotto Reis im Zusammenspiel mit einem solchen Hühnerfond braucht bloss noch ein bisschen Parmesan, etwas Butter und man is(s)t im kulinarischen Himmel.

Zutaten:
für 4 Personen

160 gr Risotto Reis (Acquerello, Carnaroli o.ä.)
1 Zwiebel, geschält und gehackt
1 Knoblauch Zehe, gehackt
2 EL Olivenöl
0,5 dl Weisswein, trocken
5 – 6 dl Hühnerfond
2 EL Parmesan gerieben
50 gr Butter, kalt und in Stücke geschnitten

Zubereitung:
1. im mittelheissen Olivenöl Zwiebel und Knoblauch anziehen, ohne Farbe nehmen zu lassen
2. den Reis dazugeben, etwas umrühren und 1 Minute braten, dann den Weisswein dazugiessen
3. wenn der Wein beinahe ganz eingekocht ist, etwas heisse Hühnerbrühe dazugiessen und umrühren
4. nun immer wieder etwas rühren und sobald der Reis eine Grossteil des Fonds aufgesogen hat, wieder Fond dazugiessen. Es sollte die ganze Zeit leicht köcheln
5. nach ca. 15/16 Minuten geht der Fond langsam zur Neige – bevor man nun die letzten zwei Esslöffel Fond in den Risotto kippt, den geriebenen Parmesan unterrühren und die kalten Butterstücke dazugeben und umrühren
6. nun sind die 18 Minuten vorbei und der Risotto müsste nun eigentlich auf den Punkt gegart sein, d.h. noch etwas Biss haben, so wie Pasta al dente sein müssen
7. je nachdem wie lange der Risotto nun noch steht, kann es sein, dass er zu sehr eindickt, das kann mit dem letzten Rest des Fonds wieder korrigiert werden

Natürlich kann mit diesem Gericht fast unendlich gespielt und variiert werden. Z.B. indem man den Weisswein durch Rotwein ersetzt (oder mit Champagner), oder indem man verschiedenste Zutaten daruntermischt. Ich werde dieses Jahr bestimmt noch die eine oder andere Risotto Variante verbloggen. Freut Euch drauf 🙂

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From → Rezepte

12 Kommentare
  1. Sylvana permalink

    Tönt wunderbar. Apropos spielen: ein Freund von mir benutzt statt Weisswein Noilly Prat.

  2. Hast Du schon mal probiert, die Flüssigkeit jeweils ganz einkochen zu lassen, bis der Reis anfängt am Topfboden zu kleben (also etwa 5 Sekunden, nachdem die Flüssigkeit eingekocht ist) und erst dann wieder Flüssigkeit dazuzugeben? Ich erhalte so ein wahnsinnig sämiges Risotto.

  3. Nicola permalink

    Danke für das Rezept. Fein finde ich auch, wenn zum Schluss anstelle von Parmesan Pfefferboursin in den fertigen Risotto gegeben wird.

  4. Deine klassisch-schlichte Risotto-Zubereitungsart mit sehr guten Zutaten gefällt mir sehr gut! Ich habe bislang für meinen Risotto meist Arborio benutzt, was wahrscheinlich im Vergleich barbarisch ist. Der Acquerello klingt hingegen wirklich fein, und Google hat auch sofort eine hiesige Bezugs-Adresse hergegeben. Wird ausprobiert. Lieben Gruß nach Zürich!

  5. Hmmmmm…Risotto geht immer!!!

  6. @Sylvana, Noilly Prat geht definitiv auch
    @Henne, das passiert immer, wenn ich mich zu den Gästen setze, statt zu rühren 😉
    @Nicola, das tönt auch sehr lecker
    @Claudia, nix barbarisch 🙂
    @Jule, IMMER !

  7. Siegrid Bruderer permalink

    Mmmmh, Risotto- gibts bei mir bestimmt alle 2 Wochen, mal mit Safran, mal mit Steinpilzen oder einfach das klassische Risotto wie oben beschrieben.
    Ich habe einen wunderbaren schweizer Risotto – Reis gefunden. Riso Nostrano Ticinese/ terreni alla Maggia. Ausprobieren lohnt sich.
    Grüsse aus dem Appenzellerland

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