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Fedelini mit Barba di Frate und Scampi

16. April 2013

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Endlich! Mönchsbartzeit 🙂 Also eigentlich finde ich den Namen Barba di Frate (eben Mönchsbart) gar nicht unbedingt passend. Mir kommt auf jeden Fall kein Ordensbruder in den Sinn, sondern eher eine felsige Küste mit Algen. Item, ich habe dieses Gemüse erst vor etwa 3 Jahren an einem Kochabend mit Max Rigendinger entdeckt und war sofort begeistert. Letzte Woche habe ich sie erstmals diesen Frühling wieder gesehen und ich hatte schon länger im Kopf, was ich diesmal machen wollte.

Fedelini sind in der Dicke zwischen Capellini (Angelhair) und Spaghettini. Womit sie perfekt zu Barba di Frate passen. Die Pasta brauchen 6-7 Minuten im kochenden Salzwasser, das Gemüse etwa gleichlang mit etwas Olivenöl in der Bratpfanne. Gemischt mit etwas schwarzem Pfeffer, Fleur de Sel und Olivenöl und ich könnte schon glücklich sein … ABER, man kann die Kombination noch steigern 🙂

Zutaten:
als Vorspeise für 6 Personen

360 gr Fedelini No. 10 (oder andere Spaghetti)
9 Scampischwänze mit Schale
300 gr Mönchsbart
3 Fleischtomaten gehackt (ich: 2 EL Sratun di pomodoro)
2 dl Weisswein
1 Karotte, in Brunoise geschnitten
1/4 Sellerieknolle, in Brunoise geschnitten
1 Stück Lauch, in Brunoise geschnitten
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
5 Thymianzweige
1 Lorbeerblatt
10 schwarze Pfefferköner
5 dl Hühnerfond
0,5 dl Kirsch (oder Cognac)
2 dl Rahm
50 gr Butter in Stückchen, kaltgestellt
feine geschnittene Chili (ich: gelb und rot)

Zubereitung:

1. die Scampi schälen, halbieren und mit Yuzu Pfeffer marinieren
2. die Schalen mit den den restlichen Zutaten zu dieser Sauce verarbeiten und warmhalten
3. Mönchsbart gut waschen und am Wurzelende grosszügig abschneiden
4. viel Salzwasser aufkochen und die Pasta nach Packungsanleitung kochen
5. gleichzeitig den Mönchsbart in einer Bratpfanne in Olivenöl anbraten
6. wenn die Pasta al dente sind das Wasser abgiessen und den Barba di Frate daruntermischen
7. die halbierten Scampi in etwas Olivenöl auf den Punkt braten
8. Fedelini und Barba di Frate in tiefe, heisse Teller geben, die Scampi auflegen, mit der Sauce übergiessen und mit feinen Chiliringen dekorieren

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From → Rezepte

7 Kommentare
  1. ich nehm dann eben vielleicht ein kleines, feines Fischfilet dazu, wegen meiner Krustentierallergie, oder ich bleibe vegetarisch, der Barba schmeckt eh alleine schon so gut 🙂

  2. @Uschi: Für Dich würde ich das natürlich anpassen 🙂

  3. Ich nehme die volle Dröhnung – soooo fein.

    Ich hatte dieses Jahr noch gar keinen Mönchsbart. Irgendwie bin ich nie nach Bern auf den Markt gekommen. Mal gucken, vielleicht schaff ich es nächste Woche wieder mal. Das Küken liebt Mönchsbart… als einzige ausser mir. Der Rest des Hühnerhofs ist diesbezüglich leider schnäderfräsig.

  4. Ich habe ja keine Ahnung, wie Mönchsbart schmeckt, aber Nudeln esse ich in fast jeder Variante!

  5. Marco permalink

    Das nehmen wir bei der nächsten Einladung ;). Sieht superlecker aus. Danke lieberlecker!

  6. @Henne: ein zweigeteilter Hühnerhof – na sowas 😉
    @Jule: na dann los, sofort auf die Suche, es lohnt sich!
    @Marco: ok, habs notiert, aber die MB Saison ist kurz – leider 🙂

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  1. Spaghetti mit Mönchsbart und Jakobsmuscheln | lieberlecker

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