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Maltagliati mit frischen Morcheln

30. April 2013

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Maltagliati, also eigentlich schlecht geschnittene Pasta, bzw. Teigresten. Am Sonntag war Grosskampftag in der lieberlecker Küche. Ich habe mich an Robert’s Ochsenschwanz Ravioli gewagt. Und zwar nicht eine Probiermenge … nein, wenn schon, denn schon hab ich mir gesagt und gleich 100 (in Worten einhundert) Raviolis hergestellt. Von Hand, denn ich habe leider keine Schablone oder Matritze.

Dafür gab es dann am Abend eine schöne Belohnung mit eben diesen „Teigresten“. Frische, selbstgemachte Pasta mit frischen Morcheln und einer Rahmsauce … mmmhhh … Hammer!

Maltagliati

Maltagliati

Zutaten:
für 2 Personen

2 Handvoll Teigresten
150 gr frische Morcheln
1 Schalotte, gehackt
1/2 Knoblauchzehe, gehackt
0,2 dl Weisswein
1,5 dl Rahm
2 EL gelierte Ochsenschwanzsauce

Zubereitung:

1. Morcheln halbieren oder vierteln und in wenig Butter anziehen lassen
2. nach etwa 3 Minuten die Schalotte und den Knoblauch zugeben
3. mit wenig Weisswein ablöschen und diesen dann fast vollständig einkochen lassen
4. Rahm und die gelierte Ochsenschwanzsauce dazugeben und etwas einköcheln lassen
5. die Pasta in gesalzenem Wasser al dente kochen, abgiessen und zu den Morcheln geben

Die Ochsenschwanz Ravioli werden erst am nächsten Samstag als Teil eines grösseren Menüs serviert und entsprechend auch erst dann verbloggt.

From → Rezepte

11 Kommentare
  1. Ravioli-Massenproduktion? Hut ab!

  2. Seitdem bei mir der Bann mit der Pastamaschine gebrochen ist, habe ich auch schon Tausende Nudeln selber gemacht. Was anderes will ich gar nimmer sehen! Bei uns gab es auch kürzlich Zitronenravioli mit Ziegenkäse nach Ottolenghi. Hammerlecker! Und jetzt bin ich leider auf die Chinese Hand-pulled Noodles gestoßen… Du kannst Dir vorstellen, was jetzt hier los ist… 😉

  3. dieses Jahr sind die Morcheln so schön und zahlreich auf den Märkten zu finden. Leider nicht billiger. Sollte ich auch wieder mal machen. Das Rahmsösseli hätte ich auch gerne probiert.

  4. Hundert! Respekt! wieviele glückliche Menschen hast du denn damit verköstigt?

  5. Ich freue mich auch schon ganz besonders auf die ersten frischen Morcheln. In dieser Zubereitung gefallen sie mir ausgesprochen gut.

  6. @Magentratzerl: Kochmütze auf und weiterarbeiten 😉
    @Sugarprincess: das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, aber stell doch mal ein kleines Video auf Deine Seite, bitte!
    @Robert: es wäre bloss 53 Minuten plus ein paar zerquetschte 😉
    @Küchenschabe: noch keine Menschenseele, die lagern alle noch friedlich im Tiefkühler
    @Sabine: Aha, die Schweizer Regenstube hinter Dir gelassen! Welcome home 🙂

    • Die Chinese Hand-pulled Noodles brauchen Zeit, bis ich sie online stellen kann. Bisher habe ich sie nur mit der Pastamaschine hinbekommen, aber ich arbeite dran… 😉

  7. Ich lache gerade Tränen… lagerst Du die Menschen, die Du bekochst, vorher immer im Tiefkühler?

  8. Tolles Rezept! War sicherlich köstlich. Das ist heute schon das zweite Rezept für handgemachte Pasta, das mir begegnet, das ich selbst mir Teig-Nichtkönnerin zutraue. Ich würde dann einfach gar nicht den Umweg über schön gerollt und die Reste dann maltagliati gehen, sondern gleich mit den Resten anfangen ;-). Nach frischen Morcheln habe ich auch schon ausgeschaut, leider noch ohne Erfolg.

Trackbacks & Pingbacks

  1. Nachgekocht: Ochsenschwanz Ravioli | lieberlecker

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