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Schweinsfilet mit Risotto … bzw. sie ist weg!

17. Mai 2013
wo ist sie?

wo ist sie?

Sie ist weg? Aber doch nicht die beste Ehefrau von allen, oder? Doch, genau die. Auf und davon, ohne mich! 😦

Warum? Weil sie dieses Jahr 6 (in Worten sechs) Ferienwochen MEHR hat als ich !!! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen …

Mein Trost: Es ist bereits Halbzeit (nach 12 Tagen!) … und ich mag es ihr von Herzen gönnen, auch wenn ich beim Erhalt des obigen Bildes schon ein „kitzekleinesbisschen“ eifersüchtig war. Ist ja auch verständlich, gell?

Aber jetzt die grosse Frage des Tages: Wer kann mir sagen, wo sie sich herumtreibt in die Luft gegangen ist? 70 Ballone seien dort in der Luft gewesen !!!

Mein zweiter Trost: Ich werde nicht verhungern, nein, da weiss ich mir zu helfen ;-).

Italien auf dem Teller

Italien auf dem Teller

Im Tiefkühler fand sich noch ein kleines Filet vom Pata Negra Schwein. Das Iberische Schwein ist eine in Südwestspanien und Portugal heimische, halbwilde Schweinerasse. Im Vergleich zu den herkömmlichen Hausschweinrassen ist es deutlich kleiner und flinker. Iberische Schweine wurden bereits von römischen Legionären gezüchtet, die sich in der heutigen Extremadura niedergelassen hatten.

Die Tiere werden meist als Weideschweine freilaufend in Korkeichen- und Steineichenhainen gehalten und mit Eicheln gemästet. Das Iberische Schwein liefert in Spanien den als Spezialität bekannten luftgetrockneten Edelschinken Jamón Ibérico de Bellota (Iberischer Eichelschinken), wegen der im Gegensatz zu anderen Rassen schwarzen Hautfarbe der Tiere auf Spanisch auch als „Schwarzklauenschinken“ (jamón de pata negra) bezeichnet (aus Wikipedia).

Ich war hungrig und konnte mich nicht für die eine oder andere Variante entscheiden, also gab es beide 🙂

Zutaten:
für mich alleine

1 Schweinsfilet (Pata Negra) ca. 300 gr
Salz und Pfeffer
wenig Paprika
1 Handvoll Zuckerschoten extraknackig
1 rote Peperoni (enthäutet)
1 Portion Risotto
4 dünne Scheiben Bergkäse
confierte Cherry Tomätchen
Schnittlauch

Zubereitung:

1. das Schweinsfilet würzen und in einer mittelheissen Pfanne anbraten, bis es allseitig schön braun ist, anschliessend im 100° C heissen Ofen bis auf eine Kerntemperatung von 60° C garen lassen
2. den Risotto zubereiten (Details siehe hier)
3. die gehäutete Peperoni erwärmen und die Zuckerschoten in Salzwasser 3 Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken und in wenig Butter warm werden lassen
4. das Filet aufschneiden

Eine Hälfte des Fleisches mit Zuckerschoten, Risotto und Peperoni servieren (die geschiedene Sauce möge bitte niemand erwähnen 😉 ) und zwischenzeitlich die restlichen Filetstücke mit dem Bergkäse belegen und unter dem Grill im Ofen überbacken. Mit confierten Cherry Tomätchen dekorieren und Schnittlauch zum Risotto geben.

Ich fand’s lecker sehr fein.

mit Bergkäse überbacken

mit Bergkäse überbacken

From → Rezepte

12 Kommentare
  1. Wow, Du kochst für Dich alleine aber wunderschön! Also, falls Du Gesellschaft brauchst beim Essen, bitte sofort bei mir melden. 😉

    Ich täte alleine wahrscheinlich eine Dose Maiskörner aufmachen, Mayo aus der Tube reindrücken, ein bisschen Currypulver dazu, umrühren und direkt aus der Dose löffeln… Abgründe, sag ich da nur. 😉

    dbEva schwebte über dem Grand Canyon – würde ich – so vom Schiff aus gesehen – mal sagen. Ich habe das richtig verstanden? Sie hat nicht 6 Wochen Ferien, sondern 6 Wochen MEHR Ferien als Du?

    Ich habe den falschen Job… *gnnmppf*

  2. Neinnein, ich sage nichts zur Sauce, die hättest halt ein bisschen Petersilie darüber streuen können 😉
    (duckundweg, bevor die Henne wieder zu Deiner Verteidigung herbei flattert)

    • Die Tessiner sind einfach frech – man muss das Gesamtbild anschauen und das ist in sich seeeehr stimmig. Da sieht man über so kleine Fehlerchen hinweg. Schreib Dir das hinter die Ohrwascheln, Frau Ticino! 😉

  3. Jetzt ist sie weg, weg… und ich bin wieder allein, allein… Hm. Wo könnte das sein??? Ich hab keinen blassen Schimmer. Aber ’ne Ahnung, welchen Job Deine Eva haben könnte! 😉 – den hat mein bester Adam nämlich auch! Ach, und ich nehm‘ dann den ersten Teller.
    Bei dem zweiten sieht die Sauce so gestresst aus… Auch duckundweg!

  4. @Henne: Dein Schiff ist auf dem falschen Kontinent und ja, Du hast das richtig verstanden. Keine Sorge, auch ich habe meine „Abgründe“, aber über die werde ich hier sicher nicht berichten (obwohl … das gäbe ja auch einen Hammer Event, oder nicht?)
    @Sabine aka Tessinerli aka Elsässerli: 😛 pruuust… wegen Dir krieg ich noch eine Petersilien-Phobie
    @Sugarprincess: ducken nützt nix, die Henne ist auch Dir dicht auf den Fersen 😉

  5. Ich habe keine Ahnung wo das sein könnte – aber das hat bei mir wieder nix zu bedeuten, ich kenn mich ja nicht aus… 😉 Ich koch für mich alleine auch immer schön – nur diese Woche wurde genutzt um die Pfunde purzeln zu lassen. Für dein Tellerchen ätte ich aber eine Ausnahmen gemacht… wir hätten es nur nicht der Waage erzählen dürfen.
    P.S: Wenn meine Bessere Hälfte alleine Zuhause wäre würde er vermutlich elendlich verhungern… bzw. sich von TK Pizza und Döner ernähren.

  6. Super sieht das aus und weckt wieder die Lust auf was „Gescheites“ auf dem Teller, gerade weil ich in diesen Tagen auch für mich alleine kochen musste. Und da sehe ich das leider so wie die Wilde Henne: schnell muss es gehen und ohne großen Aufwand.
    Verrätst Du uns jetzt noch, über welchem Gebirge die hübschen Ballons schweben?
    Saluti
    Ariane

  7. Lazycook permalink

    Lieber Alleingelassener. Wow, schon Halbzeit. Die gute Nachricht ist, du wirst es überleben. Und auch an tollen Fotos kann man sich erfreuen. Bin übrigens auch alleine, aber nur noch bis morgen. Der beste Ehemann von allen hat ja auch 7 (sieben) Wochen Ferien am Stück. Viel Glück für den Rest.

  8. Basler Dybli permalink

    Für Schwiinsfilet in alle meeglige Forme und Zuebereitige bin‘ i immer z‘ ha und tipp uf Aegypte.
    Beschti Griess

  9. dbEva permalink

    Alle, die sich noch immer wundern, wo ich in die Luft gegangen bin … in Kappadokien! Was, Ihr wisst nicht, wo das ist. Google wird Euch dabei helfen. Auf jeden Fall war es für mich eine der Highlights meiner Türkeireise. Inzwischen bin ich aber im verregneten Moskau gelandet. Mal schauen, was Russland zu bieten hat.
    Und für alle, die neidisch sind auf meine zusätzlichen 6 Wochen Ferien. Ich musste mir diese hart verdienen mit 30 Jahren Aufs und Abs in der gleichen Firma in einer Industrie im absoluten Umbruch :-). Das soll mir mal jemand nachmachen! Von uns Dinosauriern gibt es nicht mehr viele.
    Und da ich weiss, dass mein Mann zu Hause nicht verhungert, kann ich meine Auszeit so richtig geniessen.
    Grüsse an alle von der bEva

  10. Claudia Gündüz permalink

    Über dem wunderschönen Kappadokien schwebt Sie da, die entschwundene Ehefrau… eine der vielen phantastischen Ecken derTürkei! Die besteht nämlich nicht nur aus dem trubeligen Istanbul und den Mittelmeerstränden Antalya und Co 🙂
    Liebe Grüße, Claudia

  11. @Katha: mit Deinem zweitletzten Wort warst Du schon ziemlich nahe beim Jackpot 😉
    @Ariane: Lösung siehe weiter unten!
    @Lazycook: Hallo R. – D.: Welcome back, how about lunch one of these days 🙂
    @Peter: auch in Basel liegt, bzw. rät man leider falsch
    @Claudia: ah… endlich eine Insiderin 🙂 – gut gemacht! :-):-):-)

    @Alle: Claudia’s Lösung erscheint zwar nach dem Kommentar dbEva, sie konnte diesen aber nicht sehen

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