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Ochsenschwanzragout

23. Mai 2013

Allgemeine Lage: Am Donnerstag muss am Alpennordhang mit schauerartigen Niederschlägen gerechnet werden. In der Nacht erreicht noch kältere Luft die Alpennordseite.

Aussichten bis am Wochenende: Schneefallgrenze sinkt bis gegen 500 m. Meist stark bewölkt und einige Schauer oder Gewitter mit Graupel … 😦

Dieses @#%%..§ Wetter hat aber auch Positives, man muss da gar nicht so weit suchen :-).

Gelüsten soll man nachgeben, wer weiss, wann sie wiederkommen

Gelüsten soll man nachgeben, wer weiss, wann sie wiederkommen

Genau, es darf weiterhin geschmort werden. Anstatt ungesund an der Sonne, schmoren wir ein bisschen in der Küche. Wie schön, dass es mir gelungen ist, Robert den Mund mit seinem eigenen Ochsenschwanz Ravioli Rezept wässrig zu machen. Das sind doch so die kleinen stillen Freuden des Jung Bloggers – schmunzel. Aber dann setzt er natürlich einen oben drauf und kombiniert sein Ochsenschwanz Ragout mit Morcheln und dicken Bohnen. Boaahhh! Klasse.

Ohne die beste Ehefrau von allen habe ich den Ball tief gehalten und die einfache Variante gekocht. Ab nur schon die ist schlicht ein Gedicht. Wenn man die Geduld aufbringt und dem Sösschen schön Zeit gibt, einzuköcheln.

Zutaten:

1 kg Ochsenschwanz in Stücken
Salz, Pfeffer, Cayenne
wenig Mehl zum bestäuben
1 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 Karotte
1 Lauchstange
1/2 Sellerieknolle
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenpüree
3 Thymianzweige
1 Lorbeerblatt
3 Wacholderbeeren
1 Gewürznelke
1 Stück Zitronenschale
7 dl Rotwein (Dâo)
3 dl Kalbsfond

Zubereitung:

1. Gemüse kleinschneiden
2. Ochsenschwanzscheiben mit Salz, Pfeffer und Cayenne würzen, dann in wenig Mehl wenden und in Olivenöl langsam anrösten bis das Fleisch rundum Farbe angenommen hat
3. Fleisch herausnehmen. Gemüse anrösten (etwa 3 Minuten) und dann das Tomatenpüree zugeben und leicht anrösten. Wenn die Flüssigkeit verdunstet ist, mit wenig Wasser ablöschen, Fleisch wieder hinzugeben und erneut einkochen. Dieses Prozedere 2 mal wiederholen
4. Rotwein angiessen und das Fleisch im Ofen bei 130° C zugedeckt während 3 Stunden weichschmoren
5. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelke und Zitronenschale zugeben und offen während einer halben Stunde weiterschmoren
6. das Fleisch herausnehmen und etwas auskühlen lassen, das Fleisch von Hand von den Knochen lösen, Knorpel, Fett und Gäder wegschneiden (wegwerfen) und das Fleisch über Nacht in den Kühlschrank legen
7. die Sauce passieren, das Gemüse etwas ausdrücken und die Sauce dann ebenfalls in den Kühlschrank
8. am nächsten Tag den Fettdeckel von der Sauce wegheben und die gelierte Sauce zusammen mit dem Kalbsfond gemütlich einköcheln lassen. Reduziert man sie nochmals auf die Hälfte gibt das einen unglaublichen Geschmack. Zum Schluss das Fleisch wieder einlegen und heiss werden lassen

Mit Teigwaren servieren, bei mir waren es am Sonntag Orechiette und gestern Abend Tagliatelle. Nach dem Muster von Robert habe ich noch ein paar Saubohnen dazugelegt, welche ich vor 3 Wochen tiefgefroren hatte. Hat bestens funktioniert.
Dazu noch ein paar Streifen gehäuteter, roter Peperoni, der Farbe wegen (und weil ich keine Morcheln hatte ;-)).

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From → Rezepte

6 Kommentare
  1. Ich oute mich mal….ich kann sogar bei grösster Hitze Schmorgerichte essen. Wobei da ja grade keine Gefahr besteht….und Ochsenschwanz liebe ich ohnehin. Also her damit 🙂

  2. Respekt, alleine essend hätte ich es maximal zu einem Salamibrot gebracht !

  3. Ochsenschwanz… Gäder… Hm. Muss ich wohl doch mal irgendwo probieren. Wetter wäre wirklich passend…
    Bei uns ist der Kamin an und alle, selbst mein kleiner Jo, hocken vor dem Relegationsspiel unseres Dorfvereins…

  4. Wunderbar. Bei mir gab’s gestern ein 4 Stunden im Ofen geschmurgeltes Saftgulasch – ich kann dich so gut verstehen 🙂

  5. @Magentratzerl: Glaube mir, da bist Du nicht alleine 🙂
    @Robert: aber klar doch, Salami fatta in casa und selbstgebackenes Brot – ich hätte kein Mitleid 😉
    @Sugarprincess: Unbedingt probieren – hoffe der Dorfverein hat’s gepackt!
    @Petra: noch diese Woche, danach hat sichs ausgeschmurgelt … ach nein, geht ja auch im Sommer (siehe oben) 🙂

Trackbacks & Pingbacks

  1. Ochsenschwanz mit Selleriepüree und ??? | lieberlecker

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