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Heidelbeer Omelett (Outtake)

30. Juli 2013

Es kommt immer wieder mal vor, dass man als Blogger einen Beitrag vorbereitet hat, aber irgendwie ist man selbst nicht überzeugt, dass dieser Beitrag veröffentlicht werden sollte. Ein besonders grosser Stein des Anstosses: Die Fotos! Und so sammeln sich mit der Zeit Bilder oder Beiträge an, die man eigentlich längst hätte löschen sollen (was ich aber nicht übers Herz bringe, weil das Verspeisen eben trotz miesem Bild ein Genuss war).

Zum Glück erbarmt sich Melanie von Pimpimella und richtet einen passenden Event aus, gehostet von Zorra. Also, „Outtake“ #1 Heidelbeer Omelett:

Eines muss ich vorausschicken, es handelt sich hier nicht um eine französische Omelette, die wäre nämlich ohne Mehl. Sondern um die Schweizer Variante, will heissen eigentlich ein Eierkuchen. Richtig? So in etwa wird das auf jeden Fall bei Wikipedia umschrieben. Und Heidelbeeren sind auf keinen Fall mit Blaubeeren zu verwechseln – ich finde, es lohnt sich, auf dem Markt nach wilden Heidelbeeren Ausschau zu halten.

Zutaten:
für 4 Personen

Omelett
200 g Weissmehl
1 TL Salz
4 Eier, verquirlt
2 dl Milch
2 dl Wasser
wenig Butter

Füllung
500 gr Heidelbeeren
2 EL Zucker
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:
1. Mehl und Salz mischen, eine Mulde formen. Eier, Milch und Wasser hineingiessen, mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren. Zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen
2. Pfanne erhitzen, mit Butter auspinseln. Aus dem Teig ca. 8 Omeletten ausbacken (Omeletten jeweils warm stellen, bis alle Omeletten ausgebacken sind. Pfanne immer wieder mit Butter auspinseln.)
3. die Heidelbeeren kurz abbrausen und trockenschütteln (und natürlich alle Stielansätze, Blättchen etc. pingeligst entfernen! ;-))
4. Heidelbeeren, Zucker und Zitronensaft kurz aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen (bis sich der Zucker aufgelöst hat
3. Omeletten füllen, oder wie ich, belegen

Mmmmhhh … das weckt Kindheitserinnerungen!

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

From → Rezepte

10 Kommentare
  1. Heidelbeeren sind schon gemein. So lecker, aber in gagartem Zustand so unschön abzulichten 😉

  2. Das gildet nicht, dein Heidelbeeromelett sieht zu appetitlich aus. 🙂

  3. @Susanne: Gell, schwierig … aber ich krieg die schon noch 😉
    @Eva: Antrag abgelehnt! Geschmeckt hat’s, aber aussehen tut’s nicht 🙂

  4. Schön genug, dass ich Hunger bekomme 😀

  5. lamiatrattoria permalink

    Von dieser Art von Beiträgen habe ich auch unglaublich viel gesammelt, ohman! 😀
    War bestimmt supersuperlecker!!

  6. Beerenkompott wie auch immer ist nicht einfach zum fötelen, das verhält sich irgendwie wie ein Curry-Gericht.
    Heidelbeeren auf dem Markt? Jessäs, da zahlst Du Dich ja dumm und dusslig. Gut, dass ich einen Wald kenne, der voll mit Heidelbeeren ist. Die pflückt ausser mir niemand, die Leute sind zu faul, um sich zu bücken. Gut für mich. Erst wachsen da im Sommer die Heidelbeeren, im Herbst gibt es da dann tonnenweise Pfifferlinge. Letzten Herbst habe ich dort rund 30 kg Pfiffer gesammelt.

  7. @Mel: Du hast halt Geschmack 😉
    @Verena: Schon, aber solche Bilder rühren doch zu Tränen, nicht?
    @Henne: Bin halt ein Stadtbueb (der sich ärgert, weil er sich im Wald nicht mehr auskennt und sich freut, weil er sich wilde Heidelbeeren vom Markt leisten kann) 🙂

  8. Also ich würde bei deinem Omlett weniger lange zögern als bei meiner eigenen Suppe 😉

  9. So mies ist doch das Foto gar nicht. 🙂

Trackbacks & Pingbacks

  1. Heidelbeer | Gesund Leben | Hauptsache Gesund

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