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Gegessen bei: Maria Appel

4. August 2013

Das Restaurant Pflugstein liegt in Erlenbach am Zürichsee, perfekt für einen Besuch an einem heissen Sommerabend. Noch perfekter natürlich, wenn die beste Ehefrau von allen beschliesst, mich einzuladen (wobei ich mir fast sicher bin, dass ich das auch verdient habe … irgendwie 😉 ). Ein herrlicher Garten unter alten Platanen, Kiesboden und ein toller Blick auf den Zürichsee.

Namensgeber für das Restaurant ist der grösste Findling im Kanton Zürich.

Ein altes Gedicht erzählt, dass er einst entstanden sei, weil zwei Liebende dort durch den Fluch des strengen Vaters vom Blitz getroffen wurden und in der Erde versanken (daher der frühere Name „Fluchstein“). Manchmal – um Mitternacht, schreiten die Liebenden eng umschlungen um den Stein, und rufen leise Klagen in die Nacht hinein – so die Sage.

Fast ebenso sagenhaft ist der Loup de mer in der Salzkruste, der exakt 37 Minuten bei 200° C im Ofen gart und danach einfach perfekt ist.

Tintenfischcarpaccio

Tintenfischcarpaccio


Erbsen-Kokossuppe mit Wasabischaum und Tunfischwürfel

Erbsen-Kokossuppe mit Wasabischaum und Tunfischwürfel


Loup de mer aus der Salzkruste

Loup de mer aus der Salzkruste


Loup de mer und Gemüse Couscous Salat

Loup de mer und Gemüse Couscous Salat


warme Pfirsichtarte mit Rosmarineis

warme Pfirsichtarte mit Rosmarineis

Rezpt für den Loup de mer (Wolfsbarsch)

Zutaten
für 2 personen

1 Wolfbarsch à 800- 900 gr, geschuppt
2 kg Meersalz
60 gr flüssiges Eiweiss
1 Bund Thymian
1 Bund Rosmarin
2 El Olivenöl

Zubereitung

1. Ofen 30 Minuten auf 200 C vorheizen.
2. Meersalz mit Eiweiss zu einer Masse kneten. Den Boden des Backblechs 1 cm dick mit der Salzmasse ausstreichen. Den Fisch rundherum mit Olivenöl bepinseln. Den Fisch mit Thymian und Rosmarin füllen und mit dem Kopf nach links auf den Salzboden legen (damit man als Rechtshänder beim filetieren später keine Probleme hat). Den Fisch mit der restlichen Masse bedecken. Im Ofen exakt 37 minuten bei 200° C garen lassen.
3. mit Zitrone, Olivenöl und Fleur de sel oder Beurre blanc servieren

From → Gegessen bei:

8 Kommentare
  1. Das klingt nach einem wirklich schönen Ort zum Essen, obwohl es mit dem Fluch auch ein wenig gruselig ist. 🙂
    Vor der Salzkrustenmethode bin ich bislang immer zurück geschreckt, weil dabei soviel Salz „verschwendet“ wird… Aber wie’s schmeckt, würde ich schon gern wissen…

  2. Ich bin vollkommen sicher, dass Du Dir dieses traumhafte Essen verdient hast!
    Eine sehr schöne Speisenfolge – hätte ich mir genauso ausgesucht – bis auf das Dessert

  3. Oh, sieht das gut aus…
    Zum Thema Salzverschwendung: Kann man das Salz danach eigentlich noch zum Kochen verwenden?
    Liebe Grüße!

  4. Das schaut ja ausgezeichnet aus! Ich hoffe, der Sommer bleibt noch ein paar Wochen; das Rest. ist notiert!

  5. @Eva: Es schmeckt einfach absolut köstlich, also selbst ausprobieren … oder bei uns am Zürichsee vorbeischauen 😉
    @Sabine: Was ist falsch am Dessert?
    @Jule: Ich denke nicht, frage aber mal nach!
    @Küchenreise: Das hoffen wir auch! 🙂

  6. Sicherlich nichts! Ich bin nur ganz und gar keine Süsse. Mein Dessert besteht immer aus Café und Digestif 😉

  7. ach Wolfsbarsch ist einfach ein wirklich guter Fisch!
    dein Blog gefällt mir sehr und du bist ja auch aus der Schweiz!:)

    Liebe Grüsse
    M.

  8. @Sabine: … kling! Na dann Prost!
    @Maria: Danke! aber wieso auch? 😉

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