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Lammschulter, Auberginenkaviar, Bratkartoffeln

4. September 2013

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2 Göttibuben der besten Ehefrau von allen waren mit ihren sympathischen Partnerinnen zu Besuch. Da will man(n) sich natürlich besonders anstrengen … ABER, das kann auch ganz schön in die Hose gehen. Dann nämlich, wenn man am Freitag Abend zu spät aus dem Büro kommt und sich etwas zuviel zugemutet hat. Ärgerlich!

Die Gäste trafen wie üblich am Freitag Abend gegen 19.30 h ein (zusammen mit der Gastgeberin, die deshalb nicht helfend eingreifen konnte 😦 ) und der Apéro war noch nicht gerichtet. Wie auch, ich stand doch unter Totalstress! Aber immerhin, nach Begrüssung und weiteren paar Minuten standen dann 6 In-Drinks bereit: Lillet weiss mit Ginger Ale, Minzblättern, Zitronenscheibe und Eis. Falls es nicht der Drink des Jahres 2013 ist, wird es derjenige von 2014 – ganz sicher! Und er schmeckt besser als ein „Hugo“. Versprochen 🙂 !

Die Vorspeise (Hummersalat mit Penne quadrati, siehe vorgestern) war zwar praktisch bereit, aber ich wollte den ersten Gang möglichst lange hinauszögern, weil ich mit dem Hauptgang fürchterlich im Rückstand war. Und vom Dessert, welches gebacken und ausgekühlt serviert werden sollte, war noch nicht viel zu sehen.
Nun zu guter Letzt hat es dann doch noch einigermassen geklappt, auch wenn dbEva nicht mit mir zufrieden ist, wenn der Hauptgang erst gegen 22.00 h auf den Tisch kommt. Immerhin haben sich alle am Tisch gut unterhalten.

Zutaten:
für 6 Personen

1,2 kg Lammschulter
Salz und Pfeffer
Rosmarin
Thymian
Röstgemüse (Rüebli, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch)
ein paar Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 dl Weisswein
Rapsöl

Zubereitung:

1. das Fleisch grosszügig salzen und pfeffern und im heissen Rapsöl allseitig anbraten
2. Fleisch herausnehmen und das Öl abgiessen
3. das kleingeschnittene Röstgemüse zusammen mit den restlichen Zutaten (Kräuter und Pfefferkörner) in einem Schmortopf in wenig Oliven anziehen lassen, bis es fein duftet
4. die Lammschulter zurück in den Schmortopf heben, den Weisswein dazugissen und mit dem Deckel verschliessen – 60 Minuten in den auf 160° C vorgeheizten Ofen stellen
5. das Fleisch herausheben, tranchieren und warmstellen
6. den Jus in ein Saucen pfännchen umgiessen und (falls die Zeit vorhanden ist) etwas einkochen

Den Auberginenkaviar habe ich hier schon mal verbloggt und Bratkartoffeln traue ich Euch auch ohne Rezept zu 😉

From → Rezepte

7 Kommentare
  1. Na, wenn das nicht ein Festessen ist?!!

    „Göttibuben“ = klingt super 🙂

  2. Was um Himmels Willen sind „Göttibuben“?
    Der Stress – oje, den kann ich gut nachvollziehen. Bei uns kommt es (ohne Gäste) manchmal vor, dass wir erst um 21:30 essen. Arg spät. Und wenn dann noch die Meute wartet…
    Sieht sehr lecker aus, dein Lämmlein!
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  3. Herrjee, hier wimmelt es ja von Even 😉

    Eva Ohrem und Evazins, Göttibuben sind männliche Patenkinder. Die weibliche Version nennt man dann Gottemeitschi. 🙂

  4. Wieder was gelernt – Göttibuben… was es nicht alles gibt…
    Zur Unzufriedenheit dbEvA über das späte Essen – ist zwar nicht perfekt, aber passiert manchmal einfach. Hauptsache es hat am Ende geschmeckt. Peinlich wäre, wenn alle stundenlang warten und dann auf die letzte Minute was schief geht 😉 Die Lammschulter sieht auf jeden Fall super aus!

  5. Walter R. aus W. permalink

    Liebe Kochkünstler
    Schade, dass bei der Bezeichnung von Gerichten die Fantasie explodiert. Aubergine als Gemüse ok – aber ein solches Ding als Kaviar zu bezeichnen, grenzt schon fast an Betrug. Kaviar ist immer ein Produkt vom Stör.

    Es grüsst
    Walter

  6. @Eva’s: Danke in den hohen Norden 😉
    @Henne: Merssi fürs uufklääre!
    @Katha: Das wäre dann ein Küchen-Super-Gau 😉
    @Walti: Ach, man hat’s nicht leicht mit den Profis in der Verwandtschaft, aber nicht so aufregen, schau mal ins Internet, da wimmelt es von Auberginen K – ich’s sags jetzt lieber nicht laut 😉

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  1. Weihnachtsmenüs | lieberlecker

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