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Maiskolben, Austernpilze und Resten – ein Sonntagsessen

16. September 2013
Der Fotograf kam zu spät ;-)

Der Fotograf kam zu spät 😉

Sonntag Abend ist heilig. Das heisst, die beste Ehefrau von allen und ich zelebrieren die traute Zweisamkeit. Immer! … also fast immer ;-). Aber Ausnahmen gibt es sehr, sehr wenige und sie müssen extrem gut begründet sein und eine solche kommt schon bald, aber davon später mehr.

An einem kürzlichen Sonntag, es war nicht gestern, ich hatte wahrscheinlich hungrig eingekauft für Samstags Gäste und konnte dann doch nicht alles verarbeiten. Also gabs mal wieder ein Restenessen, aber ein Feines 🙂

Angefangen mit einer der grossen Freuden im Sommer/Spätsommer: Maiskolben gedämpft mit etwas Butter und Salzflocken. Wie ihr seht, sind die unwiderstehlich ;-)!

Und dann Austernpilze (lieber W.R. aus W., bitte zieh nicht über mich her, die heissen wirklich so, obwohl sie mit Austern ganz bestimmt nichts zu tun haben) mit Gemüseresten. Dass diese Pilze nematophag sind, dürfte die Wenigsten unter euch interessieren, falls doch, könnt ihr euch hier darüber ins Bild setzen lassen.

Austernpilze mit Gemüse

Austernpilze mit Gemüse

Zutaten:
für 2 Personen

Austernpilze
Zucchetti
rote Peperoni
Schalotte
Knoblauch
Thymian
Lorbeer (frisch)
1/2 dl Fond (Gemüse oder Hühner)
Olivenöl
Butter

Zubereitung:

1. Zucchetti und Peperoni in eine feine Brunoise schneiden, die Schalotte und den Knoblauch fein hacken
2. die Pilzköpfe vom Stiel abschneiden und grob schneiden, die Stiele werden leider nur schwer gar
3. das Gemüse in wenig Fond garköcheln lassen und warmstellen
4. die Pilze in einer weiten, heissen Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten und nach etwa 3 Minuten die gehackte Schalotte und den Knoblauch zufügen, ebenso das Lorbeerblatt und den Thymian, weitere 2 Minuten braten
5. das Gemüse mit der restlichen Flüssigkeit dazugeben und kurz aufkochen (sollte noch zuviel Flüssigkeit, ev. auch von den Pilzen, dasein, diese separat einkochen und am Schluss mit wenig Butter binden
6. mit Salz, Pfeffer und je einem Hauch Curry und Cayenne würzen und mit ein paar Tropfen Zitronensaft oder Verjus aromatisieren

From → Rezepte

6 Kommentare
  1. Also die Geschichte mit den Austernpilzen sieht wirklich lecker aus… aber vermutlich sind die mittlerweile genau so verputzt wie der Maiskolben… schade aber auch. Würde mir auf jeden Fall auch schmecken 🙂

  2. Resteessen sind meist die besten! Und der Sonntagabend ist hier auch heilig. 🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  3. Delikate Kühlschrankräumung. Maiskolben mag ich auch gerne, leider hat man dann nach dem Abnagen immer so Maisfitzelchen zwischen den Zähnen 😉

    Achja, Dein Link zu den Nematophagen funzt leider nicht (da ist ein hochgestelltes Gänsefüsschen mit reingerutscht)

  4. @Katha: Schmunzel! Genau – alles weggeputzt
    @Eva: Damit macht man auch sicher nichts falsch!
    @Henne: Zahnseide heisst das Zauberwort 😉 (link geflickt – danke)

  5. Mmmh klingt echt lecker, da wird ein vermeintliches Resteessen zum Festmahl!
    Ich persönlich liebe diese Form von Pfannengerichten, einfach alles zusammen mixen was der Kühlschrank so hergibt und warten was dabei rauskommt. 😀
    Ich habe den Gemüsefond bei Pfannengerichten noch nie mit Butter gebunden, normalerweise wende ich dieses Prinzip nur bei Saucen an. Aber beim nächsten Mal Reste verkochen werde ich den Tipp mit der Butter ausprobieren, dann wird das Ganze wahrscheinlich etwas cremiger und vollmundiger im Geschmack.

Trackbacks & Pingbacks

  1. a tavola! … bzw. Anna’s finest ist sehr fein | lieberlecker

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