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Rillette mit Lachs und geräuchtem Hering

15. Oktober 2013

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Die beste Ehefrau von allen liebt Ordnung. Ich übrigens auch (solange ich sie nicht schaffen soll ;-))! Bevor unsere „Perle“ kommt, um die Wohnung zu putzen, wird aufgeräumt. „Sie kommt zum Putzen, nicht zum Aufräumen!“ pflegt dbEva jeweils zu sagen. Dem kann ich nicht mit Überzeugung widersprechen.

Grösseren Widerspruch gab es aber, als sie fand, diese alten „marmite“ Koch Magazine seien doch bloss Staubfänger. Allerdings musste ich zugeben, dass ich im Internet Zeitalter wirklich nicht mehr oft in die alten Hefte geschaut habe. Also in der Bekanntschaft herumgefragt und dann dem Schwager die Hefte übergeben. Aber nicht ohne nochmals jedes Heft durchgeschaut zu haben, um sicherzugehen, dass nichts Wichtiges verloren geht. Das hat dann einen ganzen, verregneten Sonntag Nachmittag in Anspruch genommen.

Aus dem „marmite“ #4 aus dem Jahr 1994 hatte ich mir dieses Rezept kopiert. Im Internet wollte ich nun nachschauen, ob und wer das schon verbloggt hat. Herausgefunden habe ich, dass aus den 15 gr geräuchtem Heringsfilet im Originalrezept, plötzlich 150 gr geworden sind. Das scheint mit etwas gar dominant, aber andererseits fand ich auch, dass 15 gr etwas wenig ist und man das fast nicht merkt.

Zutaten:
für 6 Personen als Vorspeise

mit Cracker oder getoastetem Brot

mit Cracker oder getoastetem Brot

150 gr Lachs, frisch und pariert
100 gr geräuchter Lachs, in dünnen Scheiben
75 gr Schalotten
10 gr Butter
30 gr geräuchtes Heringsfilet
2,5 dl Doppelrahm
1 Prise rosa Pfeffer, zerstossen
Salz und Pfeffer (frischgemahlen)

Garnitur
glatte Petersilie und/oder Dill
rosa Pfefferkörner
Lachskaviar

Zubereitung:

1. den frischen Lachs in grosse Würfel schneiden, während 3-4 Minuten im Dampf garen, abkühlen lassen und von Hand zerpflücken
2. den geräuchten Lachs in 5 mm breite Streifen (Julienne) schneiden
3. die geschälten Schalotten in sehr feine Streifen schneiden, bei mittlerer Hitze in Butter glasig dünsten und auskühlen lassen
4. den geräuchten Hering mit einer Gabel fein zerdrücken, 0,5 dl Doppelrahm dazugeben und mit einem Schneebesen gut verrühren, danach den restlichen Doppelrahm unterrühren
5. den zerpflückten Lachs, die Rauchlachsstreifen, die gedünsteten Schalotten, eine gute Prise rosa Pfeffer, sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle zugeben und sorgfältig vermischen – in eine Terrinenform geben und zugedeckt kühl stellen
6. vor dem Servieren mit Petersilie, Dill, rosa Pfefferkörnern und Lachskaviar (Lachsrogen um genau zu sein!) dekorieren und mit geröstetem Bauernbrot sowie einigen Tropfen Knoblauch-Olivenöl servieren

From → Rezepte

7 Kommentare
  1. ja, doch, kann ich mir sehr gut vorstellen – das merk ich mir fürs Silvesteressen, vielleicht mit den Grissini von Robert als Vorspeise 🙂

  2. Mhm… das passt bestimmt auch bestens in eine Blätterteigpastetchen. 🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  3. Hab Rillette bis anhin weder hergestellt noch gegessen. Nun freue ich mich auf den Geflügelkurs bei Lucas R. . Da wirds Geflügelrillette geben.

  4. Ich habe gerade kürzlich ein Schweine-Rillette hergestellt (aus den Resten eines Krustenbratens), viiiel lieber wäre mir Dein Lachs-Rillette gewesen, das wird garantiert ausprobiert.

  5. @Küchenschabe: Ach, da freuen sich die Sylvesteresser aber jetzt schon … und seine Grissini müsste ich auch schon lange mal ausprobieren.
    @Eva: Warum nicht? Bitte ausprobieren und berichten 🙂
    @Robert: Dann freuen wir uns auf neue Ideen, die Du von da mitbringen wirst!
    @Sabine: Finde ich die Schweine Rillette auf Deinem Blog?

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