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Kürbis Pesto

17. Oktober 2013

P1100146

Eine Frau ist fast in jedem Schweizer Haushalt zu finden. Ihr Name: Betty Bossi ! Erfunden wurde diese fiktive Hausfrau 1956 (bevor ich geboren wurde) von einer Speisefett Firma, bzw. einer Werbetexterin, um im Butterland Schweiz für vermehrten Absatz von Margarine zu sorgen. Mittlerweile wurde daraus:

– jährlich 10 Ausgaben der Betty Bossi Zeitung mit einer Auflage von 825’000 Exemplaren
– jährlich 4 neue Kochbücher und Ratgeber mit einer Gesamtauflage von 1 Mio. Exemplaren
– jährlich 40 bis 50 neue Küchengeräte und Hilfsmittel
– jährlich 22 Fernsehsendungen al dente
– jährlich 200 Kochkurse mit 3’000 Teilnehmern
(Stand 2010)

Nachdem die beste Ehefrau von allen und ich zusammen in eine Wohnung gezügelt waren (1989 !), hatten wir Dutzende von BB Kochbüchern doppelt :-). Die Zeitung haben wir immer noch abonniert und darin habe ich, passend zur Saison, das nachfolgende Pesto gefunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich damit Robert’s Kürbisaversion heilen kann, scheint aber gering … oder was meint ihr?

Zutaten:

600 gr Kürbis (netto 500 gr)
4 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
etwas Pfeffer aus der Mühle
100 gr geschälte, gemahlene Mandeln
3 EL Rosmarin, fein gehackt
50 gr Parmesan, gerieben
1 dl Olivenöl

Zubereitung:

1. Kürbis schälen und in Würfel schneiden, mit Knoblauch und 2 EL Olivenöl in einer Schüssel mischen, würzen und auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech legen
2. im auf 220° C vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen – auskühlen lassen
3. den Kürbis mit dem Knoblauch pürieren
4. Mandeln, Rosmarin und Parmesan dazugeben und nach und nach das Olivenöl darunterrühren

Entweder auf gerösteten Brotscheiben oder zu Pasta servieren

From → Rezepte

17 Kommentare
  1. Ach ja, der olle Kürbis – man hasst oder man liebt ihn! Aber das mit dem Rosmarin und den Mandeln gefällt mir, das merke ich mir für andere Pesto-Varianten (du merkst, ich gehöre auch nicht so zu den Liebhabern ;-))…

  2. Dass Kürbis hier in Thailand das ganze Jahr über im Angebot ist, schätze ich sehr: ich bin so nicht gezwungen, innerhalb einer bestimmten Zeit 3mal wöchentlich ein Kürbisgericht auf dem Teller zu haben. Also kann ich die ganze, herrliche Kürbis-Palette vom -Süppchen bis zu gebratenen -Schnitzen, über -Risotto und -Pasta bis zum gefüllten Kürbis und obigem -Pesto auf das ganz Jahr verteilen.
    I ♥ pumpkin!
    FEL!X
    -> Nach dem Zucchini-Überdruss muss bei Robert natürlich jetzt der Kürbis herhalten! ;o)

  3. Ich finde, es hört sich wunderbar an! Wird definitiv nachgebastelt! Und man kann ja gebackenes Kürbispüree auch gut einfrieren für spätere Zeiten 🙂

  4. „gezügelt“, ach ihr Schweizer. 😉
    Ich glaube, bei uns gibt es statt dessen Dr. Oetker, aber die Rezepte sind nicht sonderlich niveauvoll.
    Kürbispesto – hmmm, ich weiß nicht. Vielleicht als Raviolifüllung?
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  5. @Vanessa: Aber eben, zum Glück gibt’s Varianten
    @FEL!X: Wie hast Du das Herz gemacht? 🙂
    @Anikó: Damit Du wie FEL!X das ganze Jahr Kürbis schlemmen kannst?
    @Eva: schmunzel, tja wir haben halt unsere Spracheigenheiten (und auch andere ;-)) Und Raviolifüllung, warum nicht, da müsste man das Pesto einfach relativ trocken halten!

    • Das Herz
      gehört zu den Symbolen bzw. Sonderzeichen, die man weder mit einer Taste noch einer Tasten-Kombination „schreiben“ kann. Ausführliche Antwort per Mail.
      ♥-lichst, FEL!X

  6. Ganz wunderbar als Soße zu Gnocchi (oder sicherlich auch zu Pasta). Ich habe witzigerweise gestern ein ganz ähnliches gekocht, dass ich noch auf meinen Blog stellen muss. Nur mit etwas weniger Olivenöl, Kürbiskernen statt Mandeln und ohne Rosmarin. Ich fand es großartig!

  7. Als ich vor etwas mehr als 40 Jahren in die Schweiz zog, habe ich auch die Betty Bossi Hefte und diese netten Ringbücher zu speziellen Themen gesammelt.
    Erst beim letzten Umzug vor drei Jahren, mussten sie weichen. Manchmal vermisse ich das ein oder andere.

  8. Ich habe heute für den Suppenliebhaber (gleich über mir) eine Kürbissuppe aus dem letzten Rest der Butternuss gebastelt. Pesto aus Kürbis zu Nudeln brauch ich nicht – für meinen Geschmack definitiv zu trocken. Auch wenn BB und Du das empfehlen. Mein Kürbisbedarf ist für dieses Jahr gedeckt. Ausser da kommt noch jemand mit dem absoluten Hammerrezept.

    Wann gibt es wieder Fleisch mit Sauce? 😉

  9. @Melanie: Schön – great minds think alike! Hatte ich mit der Henne auch schon 😉
    @Toettchen: Ja, man kann sie liebgewinnen
    @Eva: Siehst Du, Toettchen hat auch schon „gezügelt“ 😉
    @Henne: Bin mit Dir einig, ich glaube, das wäre zu trocken (habs nicht ausprobiert). Du willst noch ein Hammer-Kürbis-Rezept … hmmm … ich denk mal darüber nach!

  10. Klingt super lecker! Werde ich demnächst auch mal machen 🙂 habe mich aber gefragt, ob Pesto der richtige Name ist? Bin davon ausgegangen, dass ein Pesto nichts gekochtes enthält.

  11. Sylvana permalink

    Habe gestern davon genossen. Ist ausgesprochen gut – auch für Kürbisüberdrüssige sehr
    geeignet

  12. @Gregi: Pesto ist eigentlich ungekocht, da hast Du Recht … hast Du einen alternativen Namen?
    @Sylvana: Gell 🙂

  13. Na das nenn‘ ich mal eine originelle Idee. Kürbis als Pesto? Muss ich unbedingt mal ausprobieren, vielen Dank für den Tipp! 😉

    Ich lass dir liebe Grüsse da
    Nicky

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