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Alpkäse Quiche mit Lauch und Speck

14. November 2013
Einfaches Abendessen, aber seeehhhr fein!

Einfaches Abendessen, aber seeehhhr fein!

Jahrelang dachte ich, Alpkäse/Bergkäse, ach der Unterschied kann ja so gross nicht sein. Jeder nennt halt seinen Käse wie er will. Aber ohalätz, total falsch gedacht!

Während beim Alpkäse strikt festgelegt ist, dass er nur im Sommer hergestellt werden kann, wenn nämlich die Tiere zur Sömmerung auf der Alp sind, d.h. die Milch stammt von der Alp und der Käse wird auch dort produziert. Ganz anders beim Bergkäse, denn dieser wird zwar von Dorfkäsereien der Bergregionen produziert, aber das ganze Jahr, also auch im Winter, wenn die Kühe im Stall stehen und nicht mit vielen frischen Kräutern sondern „nur“ mit Heu gefüttert werden. Ausserdem ist es nicht verboten, die Milch aus dem Unterland zu verwenden! Mehr dazu hier.

Schon wieder eine Inspiration von meinem Lieblingsblog, aber was soll ich bloss dagegen tun? Seine Bilder sind einfach zu schön, um das nicht nachmachen zu wollen, obwohl ich darauf verzichtet habe, den Doppelrahm mit dem Zackenkamm auf dem Blätterteigboden zu verteilen ;-).

6 Stück war eines zu viel

6 Stück war eines zu viel

Zutaten:
für 2 Personen

200 gr Blätterteig (für 6 kleine Förmchen)
2 mittlere Stangen Lauch
wenig Butter
200 g Walliser Alpkäse Nr. 5217, Sélection Rolf Beeler
(schmeckt auch roh huäräguet 🙂)
80 gr Speckwürfeli
3 EL Doppelrahm
Salz, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

1. den Lauch gut waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Eine weite Pfanne leicht einbuttern, die Lauchscheiben darin mit einem Schuss Wasser zugedeckt während 4-5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Herausnehmen, leicht salzen und beiseitestellen
2. Käse in Scheiben schneiden
3. Blätterteig auf die Grösse der kleinen, beschichteten Förmchen zuschneiden und ohne Backpapier oder Fett einlegen
4. 2-3 EL Doppelrahm gleichmässig auf das Innere der Teigfläche verstreichen und mit Pfeffer und Muskat bestreuen
5. Lauch, Speck und Käse ordentlich (oder auch nicht) auflegen
6. nochmals mit Pfeffer und Muskat würzen und den Rest des Doppelrahms in Flöckchen verteilen
7. Ca. 30 Minuten bei 200°C (Ofenmitte, Ober- und Unterhitze) backen. Nach 10 Minuten Temperatur auf 190°C drosseln. Ich habe nach 25 Minuten auf nur Unterhitze umgestellt, weil sie oben schön, unten aber noch zu bleich waren

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From → Rezepte

6 Kommentare
  1. Das ist natürlich überhaupt nicht im Sinne des Fördervereins für Fribourger Vacherin, wenn man ihre Tarte mit Walliser Käse macht, aber immer noch besser als mit Allgäuer Emmentaler 😉 Hübsche Förmli hast Du. Was nicht gegessen wird, kann man einfrieren.

  2. @Robert: Aber vielleicht gibt’s nächstesmal in Zermatt ein Gratis 2-erli Fendant ;-). Einfrieren wäre auch eine gute Idee gewesen – Nächstesmal!
    „flüstermodus an“ Ich habe das letzte am nächsten Morgen kalt gegessen, wie Pizza als 20-jähriger! „flüstermodus aus“

  3. Das Zackenmuster einfach weg gelassen, tststs. 😉 Bei der Käsebeschaffung habt ihr jedenfall einen echten Vorteil, hier in der Region gibt’s Tilseter oder ganz milden Butterkäse. *schüttel*
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  4. isabel permalink

    Da luegt me aus Uslandsschwizere wider mau id Röhre.. wit u breit ke Aupchäs ume *seufz*

  5. Ich schließe mich Eva an….Schwierigkeiten bei der Beschaffung des statthaften Käses.

  6. @Eva: 🙂 ja ich war so frei! Aber es gab doch mal eine Zeit, da wurde die beste Qualität für den Export reserviert!
    @isabel: Ojee … also ab und zu Heimaturlaub machen 😉
    @Susanne: Also den nächsten Urlaub in der Schweiz planen. Spare in der Schweiz, so hast Du in der Not ist nicht mehr, aber guten Käse gibt’s hier zu kaufen 🙂

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