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confierter Lachs auf Blattspinat

23. November 2013
in Olivenöl gegart

in Olivenöl gegart

Lachs, aber wahrscheinlich auch anderer Fisch, bei niedriger Temperatur in Olivenöl confieren ergibt ein sagenhaft feines Resultat. Das müsst ihr unbedingt ausprobieren. Das hat mit diesen überkochten Lachsstücken, die man manchmal auf grossen Buffets findet überhaupt nichts gemeinsam. Auch das Eiweiss flockt nicht aus. Der Lachs, bei mir war es Wildlachs, hat eine wunderbare Farbe und ist unglaublich zart. Heiss ist er allerdings nicht mehr, ausser ihr arbeitet wirklich extrem schnell.

Zutaten:
Zwischengang für 4 Personen

Fisch
240 gr Lachsfilet ohne Haut, pariert
Fleur de sel
Pfeffer
Olivenöl
und als Deko etwas schwarzes Lava Salz

Blattspinat
600 gr Blattspinat, frisch
1/2 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
0,5 dl Rahm
40 gr Butter

Zubereitung:

Blattspinat
1. den Spinat gut waschen und eventuelle braune Blättchen entfernen
2. eine grosse Pfanne erhitzen und den abgetropften, aber noch nassen Spinat hineingeben, immer wieder rühren, bis er komplett zusammengefallen ist
3. ein kleines Stück Knoblauch dazupressen und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen
4. etwas köcheln lassen und immer wider mal umrühren
5. die Flüssigkeit abgiessen und wenn der Spinat soweit ausgekühlt ist, dass man ihn anfassen kann, von Hand gut ausdrücken
6. den Spinat zurück in die Pfanne, Rahm zugiessen und die Butter in Stückchen darunter arbeiten
7. abschmecken

Lachs
1. den Lachs in 4 Stücke schneiden, würzen
2. eine passende kleine Form mit etwas Öl ausgiessen, den Fisch hineinlegen und mit Öl aufgiessen, bis der Fisch bedeckt ist
3. im auf 95°C vorgeheizten Ofen 10 – 12 Minuten (je nach Dicke) garen lassen – der Lachs soll glasig, warm und butterzart sein

Finish
Spinat in vorgewärmte Teller drapieren und den Lachs vorsichtig darauf setzen, mit schwarzem Lava Salz dekorieren – köstlich! 🙂

From → Rezepte

11 Kommentare
  1. Sieht sehr lecker aus! Habe vorhin dein Rezept für ein Amuse Geule gelesen. Überlege gerade, wie man den confierten Lachs in ein Amuse Geule weiterentwickeln könnte. Dann spielt vielleicht die Temperatur auch so keine grosse Rolle mehr …

  2. Oh jaaaa, köstlich! Ganz Deiner Meinung!

  3. Sieht köstlich aus, scheitert bei mir aber leider wieder am zickigen Backofen. Ich brate ihn meist kurz von beiden Seiten an und lasse ihn dann bei ungefähr 70-110°C einige Minuten im Ofen ziehen – auch meist sehr gut.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  4. @Gregi: Spielen ist immer erlaubt 🙂
    @Sabine: Ein paar Grad mehr und wenigstens Sonne – ein Gruss in die Sonnenstube!
    @Eva: Na siehst Du, geht doch auch 🙂

  5. Sieht super aus – davon könnte ich jetzt auch noch ein kleines Häppchen nehmen!

  6. Ich habe ihn bisher auch nur zuerst angebraten und dann bei 100Grad ziehen lassen. Aber deine Methode liest sich auch sehr lecker. Auch wenn ich im Winter eigentlich immer ganz gerne warm esse 😉

  7. @Katha: Ach – schon wieder einen Zacken zu spät 😉
    @Melanie: Du hast Recht, das ist kein Essen um sich aufzuwärmen!

  8. Danke für den Tip, werde ich mal ausprobieren!! 🙂
    LG Verena

  9. Sieht echt lecker aus, bei mir hat es heute Mittag auch (fast) dasselbe gegeben, nur mit zusätzlichen Risottoreis. Mir persönlich schmeckt aber trotzdem der gebratene Fisch mehr, wahrscheinlich weil ich die Aromastoffe die durch das Braten produziert werden einfach so gern habe. 🙂
    Mein Tipp: Zitronensäure zum Fisch und Spinat geben, und eventuell den Fisch mit etwas Dill würzen – dass finde ich kulinarisch sehr reizvoll.

Trackbacks & Pingbacks

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