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Blumenkohlsalat mit Haselnüssen und Granatapfelkernen

9. Dezember 2013
Bluenkohlsalat nach Otto Lengi

Blumenkohlsalat nach Otto Lengi

Dies ist mein erstes Ottolenghi Rezept. Glaube ich. Ist das glaubwürdig? Darf man sich Blogger, Gourmet oder auch nur im geringsten IN fühlen, wenn man bisher keines seiner Rezepte gekocht hat? Aber Internet sei Dank, ich muss wenigstens seine Kochbücher mit dem fürchterlichen, wattierten Einband nicht kaufen. Da müsste ich immer daran denken, dass ich jetzt gleich ein Rezept aus einem alten Poesiealbum koche. Geht nicht. Gar nicht. 😉

Aber ich habe mich auf diesen lauwarmen Salat gefreut und ich kann allen, die dieses Rezept schon ausprobiert haben bestätigen: Hammer! Allen anderen gebe ich einen kleinen Hinweis (siehe ganz unten)!

Zutaten:
für 4 Personen als Vorspeise

1 kleiner Blumenkohl, in Röschen zerteilt (ca. 500g)
5 EL Olivenöl
70 gr Stangensellerie
50g Haselnüsse
glatte Petersilie
50 gr Granatapfelkerne
1/3 TL Zimt
1/3 TL Piment
1 EL Sherry-Essig
1 1/2 TL Ahornsirup
2 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. den Ofen auf 220°C vorheizen
2. 3 EL Olivenöl mit 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen und die Blumenkohlröschen damit kurz marinieren. In eine ofenfeste Form geben und im Backofen ca. 35 Minuten lang rösten. Dabei mehrfach wenden
3. die Granatapfelkerne auslösen, den Sellerie in 0,5 cm breite Streifen schneiden und die Petersilie hacken
4. die Ofentemperatur auf 170°C absenken und die Haselnüsse in einer ofenfesten Form 17 Minuten rösten, abkühlen lassen und grob hacken
5. sobald der Blumenkohl nur noch warm ist, alles zusammen in eine Schüssel geben, das Dressing aus dem Rest Olivenöl, Essig, Ahornsirup, Zimt und Piment anrühren und alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Unbedingt nachkochen und geniessen!

From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Ich glaube es ist eher so, dass man sich mittlerweile abhebt (völlig wertfrei!), wenn man kein Ottolenghirezept auf seiner Seite hat… 😉 Trotz meiner Verweigerung bis dato: der Salat klingt toll und sieht auch so aus!

    Viele Grüße, Dirk

    • etoile-filante permalink

      sieht nicht nur toll aus, schmeckt auch so! Nachgekocht und für sehr gut befunden 😀

      bretonische bisous!

  2. Abgesehen davon, dass er einfach gute Ideen hat, der Herr O. – Sofakissenkochbucheinbände sind grade in, leider.

  3. @Dirk: Wie Susanne sagt, der Herr O. hat ein nicht ungeschicktes Händchen beim Zusammensetzen von vegetarischen Zutaten, da hilft Verweigern nicht!
    @Susanne: Für Hochzeitsfotobücher und Posiealben ok, für Kochbücher geht das gar nicht! 🙂

  4. Ha! Wusste ich’s doch, dass auch du um „Otto“ dauerhaft nicht rum kommst. 😉 Und manchmal zählen eben auch „innere Werte“.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  5. wir halten fest:_ Schweizer Männer haben was gegen weiche Bucheinbände. Schade eigentlich. Denn wie sagte schon Dr. Frank N.Furter? „Don’t judge a book by its cover“ – und da bin ich mit ihm völlig einer Meinung :-)) – oder wie Eva sagt: auf die inneren Werte kommt es an (aber das sollte man von Männern sowieso eher nicht erwarten! ;-))
    Außerdem: den weichen Einband hat die deutsche Ausgabe, meine englische ist ganz „normal“.

  6. @Eva: Vor allem kann ich mich auf das Urteil meiner Blogger Community verlassen 🙂
    @Schabe: Du-uh, die Schweiz besteht denn aus mehr als 2 Männern, aber die beiden sind halt „Meinungsmacher“ ;-). Magst Du denn Dein english Otto gegen eine deutsche Version tauschen?

  7. Den Otto kenne ich nur vom hörensagen. Bisher.
    Dieser Salat macht mich aber neugierig. Und die wattierten Umschläge erst.
    Mir ist sowas sehr sympathisch….aus einem Poesiealbum kochen …. Ein schöner Gedanke.
    Mit leckerem Gruß, Peter

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