Skip to content

Seeteufel in Rotwein, Süsskartoffelpüree und Broccoli

6. Januar 2014
Seeteufel in Rotwein

Seeteufel in Rotwein

Zur Abwechslung wieder mal etwas aus meinem meistbenutzten Kochbuch. Alfred Portale’s 12 Season Cookbook. Ich finde es grandios, weil es saisonal aufgeteilt ist und mich beinahe jedes Rezept anspricht. So auch Monkfisch braised in Red Wine with Potato Purée, wobei ich den normalen Kartoffelstock durch Süsskartoffel ersetzt und Broccoli addiert habe.

Rotwein und Fisch? Das geht doch gar nicht!

Wenn ihr dieses Rezept nachgekocht habt, werdet ihr Eure Meinung ändern – garantiert! 🙂

Zutaten:
für 4 Personen

Fisch
600 gr Seeteufel
Salz und Pfeffer

Marinade

Marinade

Marinade
2 dl kräftigen Rotwein (ich: Syrah aus Südafrika)
4 Knoblauchzehen
2 Schalotten
4 Thymianzweige
3 Rosmarinzweige
2 Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner
2 EL Rapsöl

Sauce
2 dl Hühnerbrühe
50 gr Butter, kalt in Stücken

Süsskartoffelpüree
500 gr Süsskartoffeln
1 kleines Stück Ingwer
Cayenne
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Seeteufel
1. Wein, Knoblauch, Schalotten, Thymian, Lorbeer und Pfefferkörner in eine flache Keramikschüssel geben und den Fisch einlegen (ein paar mal wenden und mind. 1 Stunde im Kühlschrank marinieren, ich: 4 h)
2. nach der Marinierzeit den Fisch herausnehmen und alle Marinadenteile abstreifen
3. den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen
4. das Rapsöl erhitzen und den Seeteufel auf beiden Seiten 3 – 4 Minuten braten
5. dann den Fisch herausnehmen, verbleibendes Öl abgiessen und dafür die Marinade in die heisse Pfanne geben
6. alle Reste vom Anbraten loskratzen und die Hühnerbrühe dazugiessen – aufkochen
7. jetzt die Hitze reduzieren, den Fisch wieder in die Pfanne legen und je nach Dicke 5 – 10 Minuten dünsten (der Fisch soll in der Mitte noch nicht ganz und gar durch sein, was mir leider misslungen ist)
8. den Fisch herausnehmen und warmstellen
9. Hitze wieder erhöhen und etwa 10 Minuten kochen lassen, dann durch ein Sieb in eine Saucenpfanne geben
10. auf tiefer Hitze (nicht mehr kochen lassen) die kalte Butter in kleinen Stücken unterschwingen, bis die Sauce bindet und dann noch den Saft den der Fisch in der Zwischenzeit abgegen hat, dazugiessen
11. mit Salz und Pfeffer abschmecken

Süsskartoffelpüree
1. Süsskartoffeln schälen und in Stücke schneiden
2. zusammen mit dem feingeschnittenen Ingwer in etwas Wasser, leicht gesalzen, weichköcheln
3. das Wasser abgiessen und dafür die Milch zugeben und mit mit dem Mixstab pürieren (was man mit normalem Kartoffelstock niemals tun darf, weil wegen dem hohen Stärkegehalt sonst nur eine klebrige Masse entsteht)
4. geriebene Muskatnuss dazu und auch etwas Cayenne für den letzten Pfiff
5. wenig Butter unterschwingen und mit Salz und Pfeffer abschmecken

P1100428

From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Tatsächlich dachte ich, du hättest Truthahn oder etwas ähnliches auf dem Teller! Interessantes Rezept.
    Liebe Grüße

    Cheriechen

  2. Sehr edel!
    Rot- oder Weisswein?
    Das ist leider fast ebenso festgefahren wie die Meinung, dass Salzkartoffeln zu Fisch gehören. Manchmal passt nämlich Pasta oder Reis – wie auch ein (Süss-)Kartoffelpüree einfach besser – es kommt schliesslich auf die Zubereitung an!
    FEL!X

  3. @Cheriechen: Erste Eindrücke können täuschen 🙂
    @FEL!X: Wer will schon festgefahren sein … 😉

  4. Klar geht Rotwein zu Fisch. Das Süßkartoffelpü finde ich sehr fein dazu!
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  5. Sehr schönes Rezept, danke. LG Michael

  6. Carmen S. permalink

    Mmmh, es war wirklich lecker lieber Andy!

    Der schöne Teller hier ist ja nur ein kleiner Ausschnitt von dem gelungenen Abend. Ich liebte den Fisch: dieser war auch im Zustand des unwesentlich überschrittenen Garzeitpunktes (sei nicht so streng mit Dir) nicht lange auf dem Teller weil eben sehr sehr lecker. Und das mit Cayenne verschärfte Süsskartoffelpüree kommt bei mir in Zukunft auch auf den Tisch.

    Danke nochmals für alles – ich komme gerne wieder!
    Carmen

  7. @Eva: Wir wissen halt, was schmeckt 🙂
    @Michael: Immer gerne!
    @Carmen: Das Vergnügen war ganz unsererseits 🙂 und auf den Wellanschitz Sonnensteig freue ich mich wie ein kleiner Junge

Trackbacks & Pingbacks

  1. Lammgigot mariniert, Tabouleh und Minz Aioli | lieberlecker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: