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Chnoblibrot – Knoblauchbrot

12. Januar 2014
Chnoblibrot

Chnoblibrot

Als ich noch klein war, gab es öfters mal einen Sonntagsbraten, so richtig klassisch. Der Vater ging mit uns Buben nicht in die Kirche, sondern zum Fussballplatz, wo wir uns Spiele des Quartiervereins anschauten. Ich meine mich zu erinnern, dass es 2. Liga war, also reine Amateure, die sich für ein Butterbrot gegenseitig in die Waden traten.

Wie auch immer, um 11.45 h war das Spiel zu Ende und in 10 Minuten waren wir wieder zu Hause (Albisrieden für die Zürcher Insider 🙂 ). Meine Mutter war entsprechend vorbereitet und um 12.00 h stand das Essen auf dem Tisch. Gegessen wurde in der Küche, denn der Esstisch im Wohnzimmer war für Gäste oder Weihnachten reserviert.

Worauf ich aber hinauswill, ist eben dieses Chnoblibrot. Dabei hat sie eine dicke Scheibe Schwarz- bzw. Ruchbrot vom Vortag (mindestens) dick mit gehacktem Knoblauch belegt und dieses so lange in der Bratensauce mitgeköchelt, bis der Knoblauch weich war.

Ahhhh … das sind köstliche Kindheitserinnerungen 🙂 . Was für welche habt ihr?

Zubereitung:
für mich alleine 😉

1 Scheibe altbackenes Brot
Knoblauch
Bratensauce (bei mir vom Ochsenschwanz kochen)

Zubereitung:

siehe oben !

From → Rezepte

10 Kommentare
  1. Herrlich, lieber Andy!
    Bei mir ist eine dieser Erinnerungen «Süpfleisch mit Chööhl» (Siedfleisch mit Kohl an einer Senf-Rahm-Sauce).
    Kommt demnächst, d.h. sobald ich mit dem Nachreichen der Silvester-Rezepte durch bin.
    Beste Grüsse, FEL!X

  2. Mein liebstes hat auch mit Sonntagsbraten zu tun. Und zwar die Reste – Gröstel heißt das: Knödel und restliches Bratefleisch, klein geschnitten, in der Pfanne aufgebraten und mit verquirltem Ei fertig gebraten. Ich hoffe heute noch auf Reste, wenn mal Braten und Knödel auf den Tisch kommen 🙂

  3. Petra permalink

    Lustig – meine Mutter hat manchmal nach dem Anbraten des Rindsbratens Böllebrötli gemacht. Im gleichen Öl wurde einfach eine Zwiebel gebraten (blättrig aufgeschnitten) und auf halbierte Ruchbrotscheiben gelegt. Sooo fein! Man musste allerdings genau zum richtigen Zeitpunkt um die Küche herumschleichen – sonst ging man leer aus.

  4. Eine schöne Erinnerung 🙂 Als Kind war ich auch mit meinem Vater beim Fußball. Er war Spieler und später Trainer. Ein Sonntagsbraten gab es nicht, dafür aber Limo und Bratwurst. Aber nicht der Mama erzählen 😉
    Liebe Grüße
    Emma

  5. Wird dieses Brot dann als eine Art Suppe gegessen? Rein optisch erinnert es mich ein wenig an Zwiebelsuppe, die gab es bei uns häufig Samstagabend, zusätzlich mit Käse gratiniert.

  6. @FEL!X: Ich freue mich darauf
    @Susanne: Tja, früher konnte man noch mit Resten umgehen!
    @Petra: Jaja, die Konkurrenz schläft nicht 😉
    @Emma: Ich sag ihr nichts 😉
    @Sabine: Nein, nicht als Suppe, sondern einfach als völlig durchgeweichtes Brot mit Knoblauch, eigentlich mit weniger Sauce als bei mir, quasi als Vorspeise vor dem Braten (heute wahrscheinlich als Gruss aus der Küche auf einem Gourmetlöffel 😉 )

  7. Bei mir waren es eher die Kartoffelpuffer (Plinsen) von meiner Urgroßmutter – himmlisch! Aber wie gut, dass du das jetzt postest, ich habe noch altes Brot. 🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  8. Basler Dybli permalink

    Toast-Hawaii nach‘ em Clemens Wilmenrod, mit em Biggsekirsi und -Ananasring. Speeter au mit Spägg statt Schungge und Biire statt Ananas. I lieb das hyt no – zämme mit‘ eme griene Salat !
    P.S. Albisriede im Kreis 9 isch sälbscht mir e Begriff 😉

  9. Ja, das waren noch Zeiten, als der Tisch im Wohnzimmer reserviert war. „Gute Stube“ hieß das bei uns. Leider gab es nie Knoblauch. Oh, wie lecker sieht Dein Brot aus; das muss ich ausprobieren.

  10. @Eva: Immer gut, wenn frau etwas damit anzufangen weiss 😉
    @Peter: Tosat Hawaii! Grossartig – muss ich wieder mal machen 🙂
    @Toettchen: Das Brot ist lecker – das Bild ist grässlich!

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