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Raclette

14. Januar 2014
bon appétit !

bon appétit !

DAS, liebe Leser, ist Raclette! Ich will ja kein Besserwisser sein und Schweizer, die das jetzt lesen, werden grosse Augen machen … ABER, da wird doch tatsächlich als Raclette verbloggt, wo es keinen Käse drin hat. Und das geht nicht, denn wer hat’s erfunden, wer?
Erraten, die Schweizer (siehe hier). Den Raclette Ofen kann man mittlerweile natürlich auch als Tischgrill verwenden und darauf allerlei brutzeln, was alles auch sehr fein und lustig ist, aber ohne Käse ist’s kein Raclette 🙂 !

Also, für ein richtiges Raclette müsstet ihr eigentlich einen halben Käselaib so vor’s Feuer halten, bis sich auf der Anschnittseite der Käse zu verflüssigen beginnt. Dann wird er geschickt auf einen Teller geschabt und zusammen mit Gschwellti (Pellkartoffeln) und weiteren Zutaten wie Essigzwiebeln, sauren Gurken und ähnlichem verspeist. Ich mag es extrem gerne mit einer kleinen Scheibe Speck.

Weil natürlich nicht jeder in der Wohnung ein offenens Feuer hat und ein halber Käselaib etwas gar viel für 2, 4 oder sogar 6 Personen ist, hat man den elektrischen Racletteofen für auf den Tisch erfunden. Das ergibt dann, wie übrigens Fondue auch, eine gemütliche Runde am Tisch, wo jeder in dem für ihn passenden Tempo, sein eigenes „Süppchen“ kocht, bzw. seinen Käse schmilzt.

Das geht dann so:

Raclette Käse mit Speck

Raclette Käse mit Speck


Maiskölbchen, kleine Gürkchen und Silberzwiebeln

Maiskölbchen, kleine Gürkchen und Silberzwiebeln


Raclette Ofen, bzw. Tischgrill

Raclette Ofen, bzw. Tischgrill


kleine Kartoffeln

kleine Kartoffeln


mmmhhh ...

mmmhhh …

From → Rezepte

6 Kommentare
  1. Raclette ist was herrliches, mit gutem Chäs sowieso! Wir purzeln gerne vieles mit, Früchte, grüne Pfefferkörner, gehobelte Belperknolle, Champignons usw. Aber eben ohne Chäs kein Raclett, eher Tischgrill. In der Widmatt musisches auch immer noch eine grosse Schüssel Salat haben. Erweitertes Raclett 🙂 unsere Kinder lieben Mini Pizza aus diesem Ofen!
    Liebs Grüessli
    Irene

  2. Ja, ja, lieber Andy: zieh‘ du mir nur den Käse durchs Maul…
    Speck gibt es ja hier genug, aber mit dem Käse ist’s eher schwierig.
    Aber wart‘ nur, bis ich wieder mit aromatischen Mangos und – oha! – ANANAS AUS DEM EIGENEN GARTEN aufwarte!!!
    Knirrrschsch, FEL!X

  3. Klar ist es ohne Käse kein Raclette…..bloß mein Sohn, der ist anderer Meinung. Raclette? Gerne! Käse? Bloß nicht! Deswegen muss er sich auch immer etwas schief anschauen lassen, wenn wir zusammen hinter dem Racletteöfchen sitzen…..

  4. Also ich habe mal gehört, die Erfindung dieser praktischen (oder zum Teil auch unpraktischen) Racelett-Ofen wurde dadurch forciert, weil es kaum noch Hauspersonal gibt, die mit dem halben Käserad vor dem Kamin stehen. Kann aber auch andere Gründe haben.
    Man musste ja auch noch einen zweiten Mann haben, der den Speck am Spieß briet.
    Da ist das heute doch alles praktischer und wie geschrieben, nebenbei ist das ein perfekter Tischgrill.

  5. Es gibt übrigens mittlerweile auch Tisch-Geräte, in die man einen Viertel Raclettekäse (am Stück) einspannen kann und so ein wenig das Original-Raclette nachempfinden kann. Wurde wahrscheinlich auch von einem Schweizer erfunden 😉

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