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Tarte Tatin

26. März 2014

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Mein erster Versuch, eine Tarte Tatin zu machen, ging so gründlich in die Hosen, dass ich es in den letzten 20 Jahren habe bleiben lassen. Eindeutig ein Fehler!
Denn wenn ich nur schon an dieses Dessert denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Wenn ich mich richtig erinnere, brauchte ich beim ersten Versuch weder ein Rezept, noch Butter. Deshalb war die Karamell Masse dann so schnell klebrig und hart, dass ich es dann lange nicht mehr gewagt habe. Aber ein Food Blogger kennt keine Furcht 😉 habe ich mir gedacht und siehe da, es ist wirklich nicht schwer.

Man braucht eine geeignete Form (bzw. Pfanne) und soll bei der Butter nicht sparen (gemäss dem König der Tarte Tatin). Ich habe mich allerdings nicht so ganz an sein Rezept gehalten und einen gekauften Butter Blätterteig verwendet.

Zutaten:
für 4 Personen

4 Äpfel (ich: Golden Delicious)
3 EL Zucker
wenig Zimt
genug Butter 🙂
Blätterteig

Zubereitung:

1. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen, dann die Viertel nochmals halbieren oder dritteln (je nach Grösse) und mit Zimt bestreuen
2. die Form mit einer nicht zu dünnen Schicht Zucker bestreuen, die Apfelstücke geordnet hineinlegen und die Zwischenräume mit kleineren Apfelstücken ausfüllen
3. Butter in Stückchen daraufgeben und das Ganze auf dem Herd bei mittlerer Hitze (ich: 5 von 9, war fast noch zu heiss) langsam karamelisieren lassen
4. in der Zwischenzeit aus dem Teig ein rundes Stück schneiden, welches gerade in die Form passt, kühlstellen
5. den Teig mit einer Gabel dicht einstechen und auf die Äpfel legen
6. bei 220° C im Ofen backen, bis der Teig schön braun und knusprig ist
7. herausnehmen und 2 Minuten stehen lassen, dann mit Schwung auf einen Teller oder eine Platte stürzen (Handschuhe tragen, es kann spritzen und flüssiger Zucker ist nicht angenehm auf der Haut, das ist kein Beauty Treatment!)

Für 4 Personen habe ich dann einen guten Deziliter Rahm mit etwas Puderzucker (damit er sich schnell auflöst) und einer Prise Zimt steifgeschlagen und dazu serviert.

Übrigens: Beim Wettbewerb von gestern hast Du bestimmt schon mitgemacht, oder?

From → Rezepte

13 Kommentare
  1. Auch wenn ich nicht unbedingt Fan einer solch süssen Angelegenheit bin, bist du ab heute für mich der König der Tarte Tatin 😉

  2. Hhmm, das muss ich dann doch wohl mal ausprobieren 😉 Hört sich gar nicht so schwer an…

  3. Da hast du mir was voraus, ich habe noch nie eine Tartin gebacken. 😉
    Liebe Grüße,
    Eva

  4. Für die Tarte Tatin nehme ich nur Boskop bzw. Renette Äpfel, die ziehen nicht soviel Wasser. Außerdem nehme ich viel mehr Zucker…..(*lach*).
    http://kormoranflug.wordpress.com/2013/10/27/tarte-tatin/

  5. Bisher sind mir Tarte Tatins immer, immer, immer gelungen, bis wir dann Gäste hatten und eine Freundin wünschte sich Tarte Tatin. Aus ofenbelegungstechnischen Gründen habe ich Karamell vorher getrennt gemacht, in die Form geleert und erst einmal weggestellt. Das war eine Premiere und so etwas sollte man nie machen, wenn man Gäste hat: Mein Karamell hat sich geweigert, sich während des Backens schön zu verflüssigen und in der Form zu verteilen. War ein Reinfall und ich habe wieder einmal gelernt. 😉

  6. Ich hab mich da ja auch immer noch nicht rangetraut..

  7. @Sabine: Habe ich da bloss Rechte? oder auch Pflichten? 😉
    @Tring: Dein Mut wird belohnt!
    @Eva: Jubel und die Faust in die Luft streck …
    @kormoranflug: Ich hätte auch Boskop genommen … 🙂
    @Turbohausfrau: Da könnte meine Erste Modell gestanden haben … 😉
    @Schnick etc: siehe @Tring 🙂

  8. Sieht ja oberköstlich aus! Zum Glück gibts Sweet Home – und ich werd nun noch viele leckere Rezepte von dir kennenlernen dürfen 🙂
    Herzlich, Mags Frisch

  9. Mmmh, Tarte Tatin… leckerschmecker. Auch so ein Rezept, an das ich mich noch nie gewagt habe.

  10. @Mags Frisch: … und ich von Dir 🙂
    @Henne: Du und nicht gewagt? Das passt doch irgendwie nicht – los, Du kannst das! 🙂

  11. Das macht ja total Lust auf Nachbacken…

  12. @ilse: Wer das wagt, wird bestimmt belohnt

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