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Salat mit Gitzi Zünglein

4. April 2014

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Ich gebe es zu, Gitzi Zünglein zu schälen ist mühsamer, als eine Kalbszunge. Es liegt an der Grösse denke ich mal, aber wirklich tragisch ist es nicht. Ansonsten ist die Zubereitung eigentlich gleich. Sie werden in einem aromatisierten Sud oder Bouillon ganz sachte gekocht. Obwohl sie klein sind, hat es überraschend lange gedauert, bis ich fand, sie seien jetzt zart genug. Geprüft habe ich das mit einem spitzen Messer.

Gestört hat mich bloss das optische, das Fleisch war anstatt zart rosa, eher gräulich – habe ich etwas falsch gemacht?

Zutaten:
für 2 Personen (als Vorspeise)

3 Gitzi Züngli
3 dl Fond (ich: halb Kalb/halb Huhn, weil ich auf dem Markt eben auch gleich noch ein Suppenhuhn gekauft hatte)

Avocado Mousse
1/2 Avocado
1 EL Crème fraîche
Salz und Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft

Salat
weisser Chicorée
Chicorino rosso
Kopfsalat
Nüssli Salat (Feldsalat)

Vinaigrette
1 EL weisser Balsamico
2 EL Olivenöl
wenig Senf
Salz und Pfeffer

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Zubereitung

1. die Züngli in der Bouillon weichköcheln lassen, noch heiss schälen
2. Avocado mit Geürzen und Crème fraîche pürieren und in einen Spritzsack füllen
3. einige Salatblätter waschen und trockenschleudern
4. die Zutaten der Vinaigrette zu einer Emulsion verrühren
5. die Züngli längs dünn aufschneiden (sie können dann in der noch warmen Bouillon aufbewahrt werden, damit sie noch lauwarm auf den Salat kommen)
6. Salat mit der Vinaigrette vermengen, etwas abtropfen lassen und gefällig anrichten
7. Avocadomousse auf den Teller geben
8. die Zünglein noch warm auf den Salat geben und mit ein paar Tropfen der restlichen Vinaigrette beträufeln

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From → Rezepte

7 Kommentare
  1. Das sieht doch hervorragend aus.
    Ob Du wegen der Farbe einen Schritt übersehen hast, glaube ich nicht. Ich habe zwar noch nie Gitzizunge zubereitet, aber soeben ein wenig im Netz gestöbert. Nur in der Zeitschrift Effilee fand ich ein Rezept mit Bild. Auch da geht die Zunge ins Gräuliche.
    Du siehst, Du hast eine Rarität zubereitet. Ich bin in vier Sprachen nicht fündig geworden!

    Liebe Grüße vom See
    Toettchen

  2. Ah, da ist sie ja. Ich fürchte bloß, für mich bleibt es beim Anschauen….

  3. Und wie hat sie geschmeckt? Ich hätte auf jeden Fall gern ein Häppchen gekostet.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  4. Eline permalink

    So ein Gitzi braucht ja eine sehr muskulöse Zunge (harte Disteln, Zweige etc. ). Kann mir schon gut vorstellen , dass die lange dauert bis sie weich ist.

  5. @Toettchen: Naja, einen neuen Trend wird das nicht auslösen 😉
    @Susanne: … oder nachbasteln mit Kalbszunge?
    @Eva: Es war wirklich sehr fein
    @Eline: Aha, das macht Sinn (aber ich habe sie weichgekriegt 🙂 )

  6. Auch wenn die Gitzi-Zunge eine graue Farbe angenommen hat, hast du dies sehr schön mit den anderen Zutaten, vor allem dem frischen Hellgrün der Avocado-Mousse, ausgeglichen. Sind das Rote darauf getrocknete Tomaten?

  7. @Sabine: Du hast ein scharfes Auge 🙂

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