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Entenbrust sous-vide mit Couscous und Randen

19. April 2014

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Entenzeit! Behauptet Bugs Bunny gegenüber Elmer Fudd, jetzt sei die Jagdsaison für Enten. Duffy Duck hält natürlich dagegen und behauptet: Hasenzeit!

Elmer Fudd hat eine Schrotflinte in der Hand und so geht das hin und her:

Entenzeit!
Nein, Hasenzeit!
Nein, Entenzeit!
Hasenzeit! Entenzeit! Hasenzeit … usw.

Mein Bruder und ich haben uns in den frühen 70ern ob diesem Cartoon der Looney Tunes fast totlachen können. DbEva behauptet allerdings, ausser uns beiden würde sich niemand an diesen Trickfilm erinnern, bzw. niemand fände das so lustig wie wir. Möglich! Dann ist diese Geschichte halt bloss eine Erinnerung für meinen Bruder und mich 🙂

Ich hab mich auch jetzt nicht entscheiden können, weshalb es heute Ente zur Vorspeise und morgen feine Kaninchenfilets als Hauptgang gibt.

Und ja, ich weiss, ich habe schon vor zwei Tagen Couscous verbloggt (gegessen haben wir ihn aber nicht so nahe aufeinander), aber ich habe eben erst entdeckt, a) wie fein das ist und b) wie geil das unterschiedlich gefärbt aussieht mein Foto wird dem gar nicht richtig gerecht

Zutaten:
als Vorspeise für 4 Personen

Entenbrust
1 Entenbrust, pariert und die Haut rautenförmig eingeschnitten
1 EL Grenadine-Sirup
1/2 EL Sherry
1 EL Sojasauce
1/2 TL Salz
eine Prise Zimt

Couscous
100 gr Couscous
1,2 dl Randensaft
1 EL Meerrettich, frisch gerieben
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 EL Haselnussöl (ich: Baumnussöl)

Randen
2 Randen, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
1,5 dl Rotweinessig
1 dl Wasser
100 g Zucker
1 TL Pfefferkörner
2 Zimtstangen

Zubereitung:

Entenbrust
1. alle Zutaten zu einer Marinade verrühren und zusammen mit den Entenbrüsten in einen Vakuumbeutel geben und vakuumieren. Im vorgeheizten Steamer mit Dämpfen 55 °C während 20 Minuten sous-vide garen
2. aus dem Beutel nehmen und auf der Hautseite das Fett ca. 2 Minuten ausbraten, kurz wenden und bei 180 °C Heissluft 3 Minuten fertig garen

Meerrettich-Couscous
1. Couscous in eine Schüssel geben und mit dem Randensaft übergiessen, würzen und 10 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern und das Haselnussöl darunterrühren
2. den Meerrettich dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken

Randen
1. bis auf die Randen alles aufkochen. Danach die Randen dazugeben. Vom Herd ziehen und im Sud auskühlen lassen

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Im Original stammt das Rezept aus der Feder von Tanja Grandits, die hier zeigt, wie man das professionell anrichtet

From → Rezepte

6 Kommentare
  1. Mir gefällt auch dein angerichteter Teller sehr gut und Couscous liebe ich in allen Varianten. Bekommst du die Haut der Entenbrust bei dieser Gar-Methode knusprig?

  2. Mich würde interessieren, ob die sous-vide gegarte Brust dir besser geschmeckt hat, als eine angebratene, im Ofen geruhte und erneut angebratene.
    Und Couscous? Geht immer, auch wenn wir den viel zu selten essen.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  3. Basler Dybli permalink

    Das gfallt mir sehr guet und d‘ Trickfilm us de alte Joohre sowieso 🙂
    Beschti Griess us em kiehlkalte Basel in‘ s Tessin

  4. Ich kann mich auch erinnern 😀 (und hier zur Auffrischung: das Video dazu) und ich freue mich auf die nächste Ente… oder auch das nächste Kaninchen. Schaut sehr lecker aus was Du da wieder gezaubert hast.

  5. @Sabine: Ich hatte auch meine Zweifel, aber ja, es hat gut geklappt
    @Eva: Ich fand sie noch eine Spur zarter, wirklich sehr lecker
    @Peter: Danke für die Grüsse, die ich jetzt aus Zürich erwidere … und wir hoffen morgen auf einen spannenden Cupfinal
    @Carmen: Weltklasse, dass Du den Video Link mitgeschickt hast 🙂

    • Basler Dybli permalink

      I hoff vor alle Dinge, dass die Halbveruggte hyt ihri Contenance bewahre – vor und speziell nach em Final. Nit wie au scho …
      Dir, e scheene „Oschterwuchenändräschte“ !

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