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Spanferkel Kotelett mit Tessiner Risotto

13. Mai 2014

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Für einmal sollte das Fleisch hier nur Beilage sein. Denn in der tiefen Ecke des Vorratschranks lagerte seit unserem vorletzten Tessin Besuch noch etwas Spezielles: Schweizer Reis! Ja, in der Schweiz wird Reis angebaut, nämlich im Tessin und zwar seit 1997. Das war sogar einige Jahre der am Nördlichsten angebaute Reis weltweit. Nun habe ich aber irgendwo gelesen, dass uns Ungarn diesen Titel abgenommen hat. Aber wie dem auch sei, ich wollte diesen Reis der Sorte Loto schon lange ausprobieren, wird er doch auf der Packung schön angepriesen:

Die Sorte Loto ist ein oval-langkörniger Reis, mit einer matt-gläsernen Farbe, sehr schmackhaft und konsistent, welcher sich hervorragend für Risotti aber auch für Salate und als Beilage eignet. Er verkocht nicht.

Und natürlich passt das auch noch zum Blog Event von Susanne’s Magentratzerl: Schatzsuche im Vorratsschrank

Nun muss ich aber sagen, ich fand, er werde nicht ganz so schön schlotzig wie meine Risotto Lieblinge Carnaroli und Acquerello …

Aber dafür war das Fleisch ein absoluter Traum. So zarte Koteletten vom Schwein habe ich noch nie zustande gebracht.

Zutaten:
für 4 Personen

Risotto
160 gr Loto Risotto Reis
1 Schalotte, geschält und gehackt
1 Knoblauch Zehe, gehackt
2 EL Olivenöl
0,5 dl Weisswein, trocken
5 – 6 dl Hühnerfond
2 EL Parmesan gerieben
50 gr Butter, kalt und in Stücke geschnitten

Fleisch
4 Spanferkel Koteletts
Salz und Pfeffer aus der Mühle
etwas Paprika

Zubereitung Risotto: siehe hier

Zubereitung Fleisch: Die rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommenen Koteletts würzen und in heisser Bratbutter beidseitig je 2 – 3 Minuten braten und im 80° C heissen Ofen 15 Minuten nachziehen lassen. Das Fett abgiessen, den Bratsatz mit ein wenig Sherry auflösen, etwas Kalbsfond dazu, einköcheln lassen und mit etwas kalter Butter zu einem Sösschen schwingen. Dazu noch ein paar Löffel Schalotten Confit erwärmen und dazu servieren. Mmmmhhh … 🙂

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Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

From → Rezepte

12 Kommentare
  1. Die Backofen-Nachziehmethode für Kurzgebratenes begeistert mich auch immer wieder aufs Neue.

  2. Ich würde wirklich zu gern einmal in die Vorratsschänke meiner Mit-Blogger spieken. 🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  3. Reis aus der Schweiz….Ihr seid autark, oder 🙂 ?

  4. Deinen Teller würde ich mir gerne schmecken lassen!

    Schon vor etwa 10 Jahren habe ich von den Tessiner Reisfeldern berichtet, die quasi gleich bei uns vor der Haustüre liegen 😉
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2004/09/schweizer_reis.html

  5. @Eva: Eine erfolgreiche Methode
    @Eva: Wenn Du mal zu Besuch kommst, lass ich Dich „spieken“ 🙂
    @Susanne: Ich beziehe nach wie vor gerne Acquerello und Carnaroli
    @Petra: Die Einen merken es halt schneller als andere 😉

  6. Du hast Recht, irgendwie wird der Loto-Reis nicht so schön cremig, habe ich auch schon festgestellt. Vielleicht muss man beim Risotto aus Loto-Reis zubereitet, diese Todsünde begehen und etwas Crème beigeben?

  7. Steht doch einfach dazu: der „Loto-Reis schmeckt nach der Schweiz“. Fast ist mir ein Werbeslogan gelungen 😉

  8. Ein wunderbares Rezept, sieht sehr ansprechend aus 🙂
    Ich wusste gar nicht das im Tessin Reis angebaut wird, finde ich große Klasse…
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  9. Bei Reis, bei dem er Risotto nicht sämig oder eben schlotzig wird – wer hat eigentlich mit schlotzig begonnen? – musst Du dauernd rühren und kannst nichts anderes machen als Risotto. Das mache ich mit dem Carnaroli aber auch.

  10. Mmmhh, Spanferkelkotelett – mal sehn, ob ich sowas auch irgendwo bekomme. Ich nehm dann auch gerne knusprige Erdäpfelwürferl mit Rosmarin dazu, da bin ich nicht heikel :-))

  11. @Sabine: Oder wir verzeihen dem Schweizer, dass er kein Schleimer ist 😉
    @Kormoranflug: Eben 🙂
    @Sabine K.: Danke!
    @Erich: Das war bestimmt irgendsoein Blogger 😉
    @Schabe: Doch, doch – ich auch 🙂

  12. Loto Risotto ist leider nicht mein Ding. Wo ich doch so viele gute Dinge aus dem Tessin schätze. Aber das Spanferkelkotelett das gefällt mir um so besser.
    Sehr schön.

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