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Rotbarbenfilets, Salicornes (Queller) und Salat

23. Juni 2014
Fisch exzellent - Haut nicht sehr knusprig!

Fisch exzellent – Haut nicht sehr knusprig!

Beim Fischhändler habe ich mir noch überlegt, ob ich um Robert’s Variante bitten soll, habe die beiden Rotbarben dann aber einfach nur filettieren lassen. Ich weiss nicht, woran es liegt, aber mit Rotbarben wurde ich bisher nicht so richtig warm. Irgendwie ziehe ich andere Fische vor. Dieses Gericht hat zwar ausgezeichnet geschmeckt, aber trotzdem haben andere Fische die Nase vorn 😉

Robert hatte sich gefragt, wie man die Haut der Rotbarben knusprig hinbekommt. Ich hab’s mit mehlieren und heiss anbraten in „viel Öl“ (ob es wohl genug war) versucht. Der Versuch ist aber nur halbwegs gelungen. Aufgelöst hat sich die Haut nicht, war aber nur mässig knusprig.
Wer schafft es und berichtet darüber?

Erst mit diesem Post wird mir bewusst, dass das hierzulande meist als Salicornes angebotene Gemüse in Deutschland und Österreich Queller heisst. Wobei er (?) auch als Meerfenchel, Meeresbohne oder Meeresspargel betitelt wird. Wie auch immer, bei mir gab es ihn (den Queller), bzw. sie (die Salicornes) blanchiert, kalt abgeschreckt und in Vinaigrette mariniert.

Zutaten:
für 2 Personen

Fisch
4 Rotbarbenfilets
Salz und Pfeffer
etwas Mehl
Olivenöl
Piment d’Espelette

Beilage
Salicornes (Queller)
Portulak
Schnittsalat

Zubereitung:

1. die Fischfilets noch sorgfältig entgräten, kurz kalt abspülen und trockentupfen
2. salzen und pfeffern, die Hautseite mit wenig Mehl bestäuben in heissem Olivenöl braten
3. kurz wenden und mit der Hautseite nach oben servieren
4. dazu gab’s Portulak, Schnittsalat und Salicornes (Queller) mit Vinaigrette

DSC00462

From → Rezepte

9 Kommentare
  1. Ich muss zum Fischhändler 🙂 Abgesehen davon, dass Rotbarben etwas grätig sind, liebe ich sie. Und Salicorne erst…..zuletzt gegessen habe ich den im Urlaub…..selbst gepflückt und gleich geknabbert….

  2. Ich habe keine Erfahrungen mit der Rotbarbe, aber das reizt mich. Mal schauen, ob mein Fischhändler (meistens gehe ich ja an den See zum Fischer, aber der hat mit Sicherheit keine Rorbarben) so etwas im Sortiment hat.

  3. Dann bliebe mir noch die Variante „in die kalte Pfanne legen und aufheizen“.

  4. etoile-filante permalink

    j’adore les salicornes! Leider etwas viel mühe sie selber pflücken aber zum glück kann man sie ja auch kaufen. Moules und crevetten hingegen hole ich eigenhändig 🙂

  5. Rotbarben sind ja fragile Fischchen und haben auch eine sehr zarte Haut, die wahrscheinlich einfach zu wenig dick ist, um richtig knusprig zu werden.
    Anlässlich einer Reportage habe ich einmal eine Art Saltimbocca mit den Filets zubereitet. Wer möchte, bekommt das Rezept per Email.

  6. Ein feines leckeres Gericht 🙂
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  7. @Susanne: Selbst gepflückt? Ich bin beeindruckt!
    @Toettchen: Unbedingt ausprobieren 😉
    @Robert: Habe noch einen Tipp per Mail bekommen, den kriegst Du auch noch 🙂
    @ė-f: Selber einsammeln – frischer geht’s kaum !
    @FEL!X: Aber wir wollen Knusperhaut!!!
    @Sabine: Danke Dir!

  8. Die kleinen Queller hatte ich länger nicht mehr – bei Dir sehen sie besonders lecker aus und erinnern mich daran, dass ich auch mal wieder könnte ;-).

  9. Ist schon ein feiner Fisch. Hatte ich aber auch lange nicht auf`m Zettel.

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