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Lammrack rückwärts gebraten mit Wassermelone und Ratatouille

25. Juli 2014

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Nach drei Wochen Ferien und praktisch täglichem Genuss einer Flasche Wein (wir lieben deutsche Rieslinge, von trocken bis edelsüss), versuchen wir, ein paar Tage lang den Konsum von Kohlehydraten einzuschränken. Nein, auf das Glas Wein am Wochenende verzichten wir nicht (aber dafür gibt’s im Normalfall von Mo bis Do nix Alkoholisches (und ausserdem noch etwas Sport). 😉

Niedergegartes Fleisch, anbraten und bei 80° C im Ofen fertiggaren, diese Methode kennt praktisch jeder. Es ist ja auch sehr bequem, weil es nicht so sehr darauf ankommt, ob das Fleisch 40 oder 50 Minuten im Ofen war, oder bei grossen Stücken 1,5 oder 2 Stunden. Der grosse Nachteil dieser Methode: Das Fleisch kommt nicht heiss auf den Teller und ist ziemlich schnell nur noch lauwarm.

Also kehrt man die Methode einfach um. Erst bei 80° C im Ofen niedergaren und am Schluss in die heisse Pfanne und mit gewürzter Butter (und ev. Öl) fleissig begiessen. Grossartig!

Zutaten:
für 2 Personen

1 Lammkarree (mit 8 Knochen), ca. 400 gr
ein paar Zweige Rosmarin
Olivenöl
Fleur de Sel
80 gr Butter
ein kleines Stück Knoblauch

1/4 Wassermelone, entkernt und in längliche Klötze geschnitten

Ratatouille
1 Aubergine
2 Tomaten
1 Zucchetti
rote und gelbe Peperoni (enthäutet)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (ich: durch etwas Knoblauchöl ersetzt)
1 Zweig Thymian
Salz und Pfeffer aus der Mühle
ein paar Spritzer Tabasco
Olivenöl

Zubereitung:

1. das Fleisch mit Olivenöl bepinseln, pfeffern und zusammen mit ein paar Rosmarinzweigen marinieren, min. 1 h (Wichtig: erst nach dem Braten salzen!)
2. den Ofen auf 80° C vorheizen und die Racks 45 Minuten niedergaren (wenn es 1 h wird, passiert auch nichts Schlimmes)
in der Zwischenzeit das Ratatouille zubereiten
3. alle Gemüse, d.h. Aubergine, Zucchetti, Peperoni in Würfel schneiden, die Tomaten nach dem Häuten und Entkernen ebenfalls
4. Zwiebel und Knoblauch feinschneiden
5. im mittelheissen Öl zuerst die Auberginen braten und dann jedes Gemüse separat bis zum perfekten Garpunkt, zum Schluss Zwiebel und Knoblauch ohne Farbe nehmen lassen zusammen mit dem Thymian (und ev. etwas Rosmarin) anziehen, dann die restlichen Gemüse zugeben (wem diese Methode zu kompliziert erscheint, mischt alles mit dem Olivenöl und brät das Ganze bei min. 220° im vorgeheizten Umluft Backofen)
6. die Butter in einer heissen Pfanne aufschäumen lassen, Rosmarinzweige und Knoblauch zugeben, dann das Fleisch unter ständigem Begiessen auf jeder Seite 2 Minuten braten – dann mit Alufolie bedeckt noch etwas ruhen lassen, erst kurz vor dem Servieren salzen
7. während der Fleischruhezeit die Wassermelonenklötzchen in der Grillpfanne (falls auf dem richtigen Grill, würde ich vielleicht auch das Fleisch grillieren 😉 ) auf 2 Seiten grillieren, bis schöne dunkle Streifen erscheinen (was ich nicht ganz geschafft habe, wahrscheinlich eine Folge meiner Ungeduld!)

Yummy!

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From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Sabine Korpan permalink

    Hach sieht das gut aus 🙂
    Die Kombination mit der Melone finde ich sehr interessant!
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  2. Sehr schön, lieber Andy!
    Diese umgekehrte Niedergarmethode wende ich auch ab und zu an. Man darf einzig während der 80-Grad-Zeit im Ofen das Fleisch nicht so genau anschauen, weil es einfach ganz grässlich aussieht!
    Für perfekte Grillstreifen auf Melone (oder Ananas) braucht es entweder ein bisschen Puderzucker oder Öl. Versuch’s mal!

  3. Gegrillte Melone *lach*. Ich musste den Text zweimal lesen, bis ich die Erklärung für die „Klötze“ fand. Dein Teller sieht köstlich aus und die umkehrmethode wird getestet!
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  4. Sieht ja lecker aus! Von Rückwärtsgrillen hab ich auch schon gehört aber es noch nicht probiert. Sollte ich mal …
    VG Thoralf

  5. Ich lache mit der Eva, aber ausprobieren werde ich es. Das sieht alles so phantastisch aus, das es mir den Mund wässert.

  6. @SabineK: Dank FEL!X weiss ich jetzt auch wie man Grillstreifen auf die Melone kriegt
    @FEL!X: Appetlich wird’s wahrhaftig erst nach dem Braten in der Pfanne! Danke für den Tipp! 🙂
    @Eva: Auch mit Melone kann man(n) bauen 😉
    @Thoralf: Aber unbedingt ausprobieren!
    @Toettchen: 🙂 ist ansteckend!

  7. Das sieht lecker aus. Bitte haben Sie einen Blick auf meinen Blog, ich bin neu.
    xoxo

  8. @Desme: Welcome to the world of blogging 🙂

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