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Stroganoff von der Ente

7. August 2014

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Mit dem Original Stroganoff (ein Gericht der Russischen Küche und der Haute cuisine aus sautierten Würfelchen oder Streifen von der Spitze des Rindsfilets in einer Zwiebel (oder Schalotte), Sauerrahm und Senf enthaltenden, deutlich säuerlich abgeschmeckten Sauce [Wikipedia]) hat dieses Gericht, ausser der Schnittart, wenig zu tun. Aber nachdem das Original bereits 1861 erstmals erwähnt wurde, darf es auch ein bisschen interpretiert werden … oder nicht?

Natürlich könnte man sich dem Original wieder etwas annähern, indem man die verwendeten Zutaten Zwiebel, Sauerrahm und Senf wieder einbaut … das versuche ich dann ein andermal.

Zutaten:
für 4 Personen

Fleisch
700 gr Entenbrust (ich: 2 Stück)
3 Zweige Thymian
Salz und Pfeffer aus der Mühle

leichte Paprikarahmsauce
1 dl Weisswein
1 dl Geflügelfond
1 dl Vollrahm
1 Zweig Thymian
Salz und Pfeffer
Paprika

Zubereitung:

1. Fettschicht von den Entenbrüsten ablösen, eine davon kreuzweise einschneiden und mit dem Thymian in einer beschichteten Bratpfanne bei mittlerer Hitze knusprig braten
2. herausnehmen, auf Haushaltpapier abtropfen und in kleine Würfel schneiden – ausgetretenes Fett bis auf 1 EL abgiessen, Pfanne beiseitestellen
3. Ofen auf 60° C vorheizen, Schüssel und Teller vorwärmen
4. Entenfleisch in gut cm breite Streifen schneiden und im beiseitegestellten Fett portionsweise 2 Minuten braten – herausnehmen, würzen, warmstellen
5. Fett ausgiessen bzw. auftupfen und den Bratsatz mit dem Wein auflösen (ablöschen) und um 2/3 einkochen
6. Fond und Thymian dazugeben und nochmals um die Hälfte reduzieren
7. Rahm und Paprika dazugeben, 5 Minuten köcheln – abschmecken
8. das Fleisch dazugeben, heiss werden lassen und mit Spätzli oder Knöpfli servieren (die Entenhaut-Knusperli darüberstreuen)

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From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Die Lieberlecker-Stroganoff-Variante gefällt mir sehr gut, vor allem die Idee mit den knusprigen Entenhaut-Würfeln werde ich beim nächsten Mal umsetzen, denn die Haut wird, will man eine richtig perfekt rosa-gebratene Entenbrust haben, doch nie so richtig schön knusprig.

  2. Du könntest es einfach in „Ragout“ umbenennen. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  3. Ah, danke. Schon gespeichert. Und die Knusperli, die gefallen mir extragut 🙂

  4. Das sieht ja lecker aus. Ich habe sofort meinen Sohn angerufen, ob er das morgen essen will. Also frisch ans Werk.
    Liebe Grüße vom Bodensee
    Gerd

  5. @Sabine: … denn etwas Knusper braucht der Mensch!
    @Eva: Wenn es geschmort wäre, hätte ich mich auf Deinen Vorschlag gestürzt … 😉
    @Susanne: Ich wünsche gutes Gelingen 🙂
    @Toettchen: 🙂 bevor ich mich wiederhole – siehe @Susanne

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