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Russische Creme

12. August 2014

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Sandra from-Snuggs-Kitchen hat dazu aufgerufen, in den Kindheitserinnerungen zu stöbern. Eine sehr schöne Idee.

Ich hoffe aber, mit meiner russischen Creme nicht allzusehr in ein Wespennest zu stechen, denn das Thema Russland ist derzeit doch eher negativ besetzt. Vielleicht verletze ich damit gar Sanktionen? Oder bin ich bloss politically incorrect?

Auf alle Fälle war diese Creme ein Standarddessert meiner Mutter und als kleiner Junge hatte ich das Gefühl, ich könnte endlos von dieser Leckerei schlemmen. Das dem nicht so ist, merkt man spätestens im Schlaraffenland 😉

Aber der Grund, weshalb diese Creme so heisst, entzieht sich mir völlig und auch in den Weiten des Netzes bin ich nicht fündig geworden.

Zutaten:
für 4 Personen

4 Eigelb, sehr frisch (früher wurden diese Trinkeier genannt)
70 gr Zucker
3 dl Vollrahm
4 Esslöffel Rum

Zubereitung:

1. Eigelb und Zucker mit dem Elektromixer schlagen, bis eine helle dickliche Creme entsteht und sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
2. den steif geschlagenen Rahm vorsichtig unter die Creme heben
3. kalt stellen und den Rum erst kurz vor dem Servieren unterrühren

Kindheitserinnerungen

From → Rezepte

12 Kommentare
  1. Namen sind doch Schall und Rauch – wichtig ist, dass es schmeckt und dass man gute Erinnerungen damit verbindet. 🙂

  2. Aha! Ich kannte bisher nur die bayrische Creme 😉
    Lieben Gruß, Reni

  3. Tja, warum sie heißt, wie sie heißt, weiß ich auch nicht, aber dass Zucker, Eigelb und Sahne stets eine feine Creme ergeben, das schon. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  4. Ich kenne bisher auch nur die bayrische Creme, aber ob russisch oder bayrisch – Hauptsache sie schmeckt 🙂 Und wie Eva schon schreibt – bei den Zutaten muss es schmecken!

    Wenn ich so recht überlege, ich glaube, viele Desserts gab es bei uns damals nicht. Schön, dass es bei Euch so war und Du mit solch einer Leckerei eine Kindheitserinnerung verbinden kannst.

    Vielen Dank für Deinen Beitrag zum Event!!

  5. Russische Creme? Noch nie gehört… Aber man lernt ja gern dazu, insbesondere, wenn es sich um leckere und vor allem unkomplizierte Desserts handelt 😉

  6. @Eva: Sehr gute Erinnerungen … und süsse 🙂
    @Reni: Die schmeckt auch!
    @Eva: … und das ist ja die Hauptsache!
    @Sandra: Es gab bei uns jeweils 1 x die Woche ein süsses Znacht und am Sonntag immer ein süsses Dessert
    @Marco: Diese Creme ist absolut köstlich!

  7. Eine einfache, aber leckere Nachspeise. Das passt zu einer kindgerechten Küche. Da hätte ich gerne mit am Tisch gesessen.
    Liebe Grüße (heute aus Bregenz)
    Gerd

  8. Kindgerechte Küche mit 4 EL Rum??? Lieber Andy, hast du dich nicht mal wieder bei den Alkohol-Mengen vertan? 😉

    • Basler Dybli permalink

      @ Bonjour Alsace
      Ich schliesse mich deiner Meinung an. Hier liegt vermutlich die exzessive Wurzel vom „Kumquat Martini“ vergraben … 😉

      • Einmal Alooool, immer Alooool…
        Und noch e-e-einen Ba-baschilikummm-Mart-mart-martini –
        proooschscht!

  9. @Sabine, Peter & FEL!X: Ein Löffelchen für den Papi, ein Löffelchen für’s Mami … usw. … und von kindgerecht hat niemand etwas gesagt 😉

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