Skip to content
Tags

, ,

Chili Jam – nur mit Waffenschein!

2. Dezember 2014
Hot n'sweet !

Hot n’sweet !

Roger hat geerntet. Seine Finca auf Mallorca produziert Trauben (die ersten Flaschen sind abgefüllt, aber noch nicht degustiert! 😉 ), Oliven (siehe Wein), Zitrusfrüchte (siehe hier) UND Chilis.

Da soll er mir doch ein paar mitbringen, sagte ich mutig, denn wir hatten erst kürzlich ein grossartiges Glas Chili Jam ausgeleckt von lieben Freunden aus Horgen genossen und ich wollte meine eigene Chili Jam.

Das Rezept habe ich bei Nigella Lawson gefunden und die Farbe ist der Hammer. Weil Roger’s Chilis schon ziemlich giftig aussahen, habe ich die Menge gegenüber dem Rezept vorsichtshalber mal halbiert!

Harmlos ist es deswegen aber überhaupt nicht geworden. Die beste Ehefrau von allen hat schon abgewinkt, als ich es als etwas scharf anpries (ich habe absichtlich untertrieben). „Weg damit, das kannst Du gleich wegleeren!“ fand sie. Ich werde mal einen kleinen Teil behalten und zu verwenden versuchen. Für den Rest suche ich Freiwillige 😉

Schmeckt herrlich zu Käse, gebratenerer Entenbrust oder …!

Danke Roger

Danke Roger

Zutaten:

50 gr rote Peperoni (Paprika), entkernt und in groben Stücken
30 gr frische Chili, entkernt und geviertelt
330 gr Gelierzucker
2 dl Apfelessig

Original
150 grams long fresh red chilli peppers (deseeded and cut into 4 pieces)
150 grams red peppers (cored, deseeded and cut into rough chunks)
1 kilogram jam sugar
600 ml cider vinegar

Zubereitung:

1. die Einmachgläser sterilisieren
2. die Peperoni und Chilis zusammen im Mixer pürieren
3. den Zucker mit dem Essig mischen und in einer Pfanne bei geringer Hitze auflösen
4. die Peperoni-Chili Mischung dazugeben und 10 Minuten lebhaft kochen lassen
5. die Mischung heiss in kleine Gläser mit Schraubverschluss oder Weckgläser füllen, 5 Minuten auf den Kopf stellen und dann auskühlen lassen

dabei sind sie doch sooo herzig

dabei sind sie doch sooo herzig

From → Rezepte

17 Kommentare
  1. Chilis greifen wohl um sich. Ein Freund von mir begann mit einer Zucht und der Sohn der WH eifert ihm nach. Auch da gab es bereits die Untertreibung: „Noch ganz angenehm“ – mit schlimmen Folgen. Ich kann auch nicht so scharf essen. Doch es klingt alles sehr interessant.
    Liebe Grüße vom See
    Gerd

  2. Chili-Gunfi 🙂 Jawohl, Andy! Damit machst du mich richtig glücklich. Meine diesjährige Ernte von satten 2.3 kg Chilis (!) wurde schon zu zig verschiedenen Söselchen verkocht. Ein Chili Jam steht aber auch noch auf der Liste, denn einige Habaneros und Rocotos warten noch im TK auf Weiterverarbeitung. Mein Rezept ist ein klein wenig anders, allerdings kommt bei deinem -dank nur wenigen guten Zutaten- die wahre Chili-Power wohl besser zum Vorschein 😉

  3. Klingt gut 🙂 Wenn es nicht allzu scharf ist und man danach gar nichts mehr schmeckt vom Käse 😉

  4. ha, vielleicht reichen meine Restbestände auf der Terrasse grade noch so aus…. Paprika kann ich in guter Qualität zukaufen. Tolle Idee!

  5. Ojeee, gar nichts für mich. Mein Sohn hat sich vor drei Monaten eine Chili-Zucht zugelegt hat, resp. von Toettchen zum Geburtstag Pflanzen geschenkt gekriegt. Ich komme in die Küche, die beiden sitzen am Tisch, Sohni schnibbelt auf einem Brettchen grad eine Chilischote in Ringe und futtert die: «Mam, die kannst Du essen wie normale Peperoni, die sind überhaupt nicht scharf!» Ich probiere also ein klitzekleines Stücklein… und wollte sterben – Bluthochdruck, Schweissausbrüche, Feuerbrunst im Mund, hervorquellende Augen etc. Sohni und Toettchen guckten mich total entgeistert an.

    Eine Woche später nach dem Genuss eines Thai-Currys (mit Chili) fuhr Toettchen mich abends notfallmässig ins Krankenhaus. Chili-Allergie vom übelsten – Infusion, Tabletten und die ganze dreckige Nummer. Seither habe ich immer Tabletten in der Handtasche dabei, damit ich notfalls ein Gegenmittel habe, falls ich auswärts doch versehentlich irgendwas mit Chili zu mir nehme.

  6. Monika permalink

    Nachgekocht….. Wunderbar traumhaft und diese Farbe

  7. @Toettchen: Das Capsaicin wird ja durch den Zucker etwas neutralisiert, es kommt halt auf das Verhältnis an
    @Marco: Hauptsache man kanns noch geniessen 😉
    @RK: Richtig, Genuss geht vor Machogehabe 😉
    @Ninive: Bin gespannt, ob Du’s mal ausprobierst
    @Henne: Ojeee! Das ist aber ganz übel 😦
    @Monika: Noch vor dem Mittagessen nachgekocht? Mann, Du bist aber schnell – oder Chili addicted 😉

  8. Ich esse zwar liebend gern scharf, aber ich wüsste nicht, wozu ich die Konfi verwenden sollte, musst du sie wohl doch allein verzehren. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  9. Ach, solche Teufelsdinger hättest du auch von mir haben können. Ich habe es dieses Jahr nicht geschafft, die Riesen-Ernte komplett zu verarbeiten. Zurzeit füllen sie mir eine komplette Schublade im Tiefkühler.
    Dies wäre doch mal eine interessante Verwendungsmöglichkeit, danke für die Idee.

  10. Genau dieses Chili-Gelee habe ich dieses Jahr auch gemacht, mit der Originalmenge. Superklasse, Helmut liebt es und futtert es sogar mit Käse zum Frühstück 🙂
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2014/10/scharfes-chili-gelee.html

  11. Irgendwie lese ich so momentan von solo vielen herzhaften Konfitüren in letzter Zeit, ich glaub ich muss es erst einmal ganz einfach mit Tomaten-Konfitüre versuchen… Aber die rote Farbe von den Chilis überzeugt schon mal. 🙂
    Und noch was: Dachte gerade für ca. 5 Minuten ernsthaft ich habe ein Pixel-Problem mit meinem Laptop, bis ich festgestellt habe, dass es auf deinem Blog „schneit“. 😉
    LG Nele

  12. Ah jo, das tät ich schon nehmen. Für Chili fallen mir immer mehr als genug Verwendungsmöglichkeiten ein.
    Und die Farbe ist ein Wahnsinn. So schön!

  13. @Eva: Zu Käse schmeckt sie ganz wunderbar, oder auch zu einer gebratenen Entenbrust, oder … 🙂
    @Sabine: Ahh, tiefgefrieren, auf diese Idee bin ich bisher nicht gekommen! Danke auch!
    @Petra: Helmut weiss eben was gut ist! 🙂
    @Nele: Alle Jahre wieder um die Adventszeit, schneit es … wenigstens im Blog 😉
    @Susi: Gell die Farbe ist ein echter Hingucker 😀

  14. Hui, das hört sich gut an, für dieses Jahr sind bei meiner Ernte aber schon „alle Messen gesungen“… 😦

Trackbacks & Pingbacks

  1. Cubano Sandwich | lieberlecker
  2. grünes Spiegelei | lieberlecker
  3. Sandwich mit Hühnerbrust und Süsskartoffel-Stampf mit Maple Sirup | lieberlecker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: