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Knusperkartoffeln …

18. Dezember 2014
... mit Chianina Rindshohrücken

… mit Chianina Rindshohrücken

„Alles andere ist Beilage“ heisst es in der Werbung für Schweizer Fleisch. Nun, ich mach jetzt mal Reklame für die Beilage, diese Knusperkartoffeln sind eigentlich Bratkartoffeln … und doch nicht. Die schmecken so köstlich, die verdienen einen Post für sich alleine, aber das hat Claudio ja schon vorgemacht

Zutaten:
für 4 Personen

Fleisch
600 gr erstklassiges Beef (ich: Chianina)
Rapsöl
Fleur de sel
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Knusperkartoffeln
Schalenkartoffeln am Vortag gekocht
Olivenöl
Salbei und italienische Petersilie
Knoblauch
Paniermehl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Fleisch
1. nachdem das Fleisch etwa eine Stunde vorher den Kühlschrank verlassen durfte mit Salz und Pfeffer würzen
2. in einer sehr heissen Pfanne auf jeder Seite 4 Minuten braten
3. nochmals auf jeder Seite eine Minute bei leicht tieferer Temperatur braten und
4. mit einem Fleischthermometer in den Ofen (100° C) – wenn die Kerntemperatur 56° C beträgt, noch ein paar Minuten abstehen lassen und erst dann aufschneiden

Kartoffeln
Damit ihr nichts falsch macht, hier das Original nach Claudio:
1. gekochte Schalenkartoffeln vom Vortag schälen und der Länge nach mit 2 bis höchstens 3 Schnitten in relativ dicke Scheiben teilen (damit sie aussen brutal knusprig aber innen fluffig weich sind)
2. in eine Bratpfanne einen kleinen Ozean voller Olivenöl füllen. So, dass alle Familienmitglieder unabhängig voneinander im Vorbeigehen fragen: «Whuow! Ist das nicht ein bisschen viel Öl?»
3. Kartoffeln auf einer Seite salzen. Mit der gesalzten Schnittfläche nach unten nebeneinander in der Pfanne verteilen, ohne dass sich die Kartoffeln überlagern. Geduldig bei mittlerer Hitze braten ohne sie dabei zu stören und zu drangsalieren (15 Minuten)
4. eine Hand voll Salbei und italienische Petersilie fein schneiden, ein paar Knoblauchzehen in der Schale einschneiden
5. Kartoffeln salzen und sogleich einzeln vorsichtig wenden. Sie strahlen jetzt so golden als wären bereit, anstelle der Statuette bei der Oscarverleihung überreicht zu werden
6. nach 10 Minuten Kräuter, Knoblauch und 2 Esslöffel Paniermehl zwischen den Kartoffelscheiben verteilen und mitbraten.
7. mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und alles gut durchmischen
8. Warten! So schön und zum Anbeissen sie jetzt auch aussehen mögen: Warten. Lauwarm schmecken sie um Galaxien besser, als pfannenheiss

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Der Wein dazu war auch nicht übel … 😉

From → Rezepte

12 Kommentare
  1. Mit italienischem Chianinarind müsste es natürlich heissen: „Il resto è contorno“ 😉

  2. ich denke, ich muss das probieren, denn im Moment denke ich noch, dass die sich doch total mit dem Öl vollsaugen und dann dementsprechend ‚ölig‘ schmecken müssen?
    Aber da Claudio und du begeistert sind, wird dem wohl nicht so sein.

  3. What the hell ist italien parsley?
    Mit lieben Grüßen aus meiner Küche
    Gerd

  4. Bei so einem Teller würde ich sogar auf das Gemüse verzichten. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  5. Andy, ich hoffe doch schwer, dass das Fleisch von den Fiechter Schwestern kommt 😉

    Gruss Yves

  6. @Roberto: Ach, könnte ich doch auf Italienisch antworten 😀
    @Eva_ Nix ölig – fluffig 🙂
    @Toettchen: Neudeutsch wäre es WTF 😉 Italienische Petersilie ist glattblättrig, im Gegensatz zu krauser Petersilie (sieh auch hier)
    @Eva: Sind die Kräuter in der Butter und auf den Kartoffeln etwa kein Gemüse? 😉
    @Yves: Obwohl ich Dich enttäuschen muss 😦 , hoffe ich weiterhin auf Deine Unterstützung 🙂

  7. Hach, was lacht mich dieser Teller an….

  8. Also, es geht auch deutsche glatte Petersilie, oder? 😉 Die krause mag ich sowieso nicht…..

  9. @Ninive: Da lache ich doch gerne zurück 🙂
    @Susanne: Wie jetzt deutsch? Die Glatte ist doch sowas von italienisch 😉

  10. Also diese Katoffeln hören sich wirklich oberlecker an und sind sofort auf meiner langen nachkochen!- Liste ganz vorne gelandet. Danke dafür ! freundlichste Grüsse aus Lebkuchen-äähhh Nürnberg 😉 von Anja

  11. @Anja: Nachkoch-Liste? Ist das die Liste mit den guten Vorsätzen für 2015? 😉

  12. adam gretener permalink

    Tolle Kartoffeln, Andy. Ich mache sie sehr ähnlich. Meine Schwägerin meinte, sie hätte noch nie im Leben so gute Kartoffeln gegessen. War aber auch schwanger zu der Zeit…

    Ich nehme Frühlingskartoffeln, geschält und „angekocht“. Tourniert oder nicht, das ist für den Geschmack egal. Dann in der Pfanne mit halb Butter/Olivenöl auf wirklich niedriger Flamme braten. Geduld, Geduld. Das selbstgemachte Paniermehl kurz vor Schluss dazugeben und die Pfanne schwenken, mehr oder weniger elegant.

    Am Schluss mit meiner geliebten Trüffel/Parmesanbutter abschmecken. Auch online in der Schweiz zu kaufen.

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