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Makrelen Sashimi mit Ingwer Gurken

2. Februar 2015

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Eine meiner wichtigsten Stationen zum Gourmet war Lausanne. Dort habe ich in den frühen 80er Jahren (jaja im letzten Jahrhundert 🙂 ) ein paar Jahre verbringen dürfen. Und ich hatte das Glück, dass die Jungs in der gleichen Abteilung es sich zur Aufgabe machten, mich kulinarisch weiterzubilden.

In einem Restaurant mitten in den Weinbergen hoch über dem Genfersee, habe ich erstmals rohen Fisch gegessen. Sushi war damals in der Schweiz noch überhaupt kein Thema und das Sashimi wurde nicht als solches serviert (soweit ich mich erinnere). Aber es hat mich nachhaltig beeindruckt und ich liebe rohen Fisch heute noch sehr.

Leider müssen wir heute ein potentiell schlechtes Gewissen haben, wenn wir Meerfisch kaufen. Infolge kurzfirstigen Profitdenkens wurden werden die Meere vielerorts gnadenlos überfischt. Ich sage nicht man soll keinen Fisch mehr essen, aber wenn, dann sorgfältig ausgesucht und mit Bedacht gewählt.

Erstaunlicherweise ist die Quelle dieses Rezepts ein Magazin namens Beef! 🙂

Zutaten:
als Vorspeise für 4 Personen

1 EL Sesam
20 gr frischer Ingwer
3 EL Mirin
1 TL Palmzucker (ersatzweise brauner Zucker)
3 EL beste Sojasauce
1 – 2 EL Yuzu-Saft (japanische Zitrusfrucht; ersatzweise Zitronensaft)
3 EL Sonnenblumenöl
1 – 2 TL geröstetes Sesamöl
Meersalz
300 gr Gurke
2 Makrelen (à 250 g; Sushi-Qualität)
Koriander

Zubereitung:

1. Sesam hellbraun rösten. Ingwer schälen und fein reiben. Mit Mirin, Palmzucker, Sojasauce, Yuzu-Saft, den Ölen und etwas Salz verrühren
2. Gurke abwaschen, putzen und in dünne Scheiben hobeln
3. Makrelen sorgfältig ausnehmen, filetieren, entgräten und abspülen. Filets dann gründlich trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden
4. Gurkenscheiben, Hälfte Dressing und Sesam mischen. Koriander grob hacken.
5. Makrelenfilets, Gurken und Koriander auf Tellern anrichten, mit der restlichen Sauce beträufeln, sofort servieren

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From → Rezepte

10 Kommentare
  1. An Makrele habe ich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr gedacht – und dabei gibt es sie hier zuhauf. 🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  2. Beef ist zwar vollgestopft mit Werbung und dezidiert als Männerzeitschrift bezeichnet, aber ich mags recht gerne – das richtige für Fleischtigerinnen 🙂

  3. @Eva: … denn das Gute liegt so nah 🙂
    @Schabe: … und manchmal hat’s auch was für Fischtiger 😉

  4. etoile-filante permalink

    Du schreibst „1 – 2 TL geröstetes Sesamöl“ Hmmmm, wie röstest du öl???
    Etwas ratlose bretonische fischküstengrüsse, l’é-f

  5. Oha, Beef. Der Mann hat tatsächlich Geschmack 😉 Gute Einstellung zum Thema Fisch, da können einige mitziehen! Du zeigst hier sehr schön, dass vermeintlich „billige“ Fische eben auch sehr gluschtig umgesetzt werden können. Und die Sauce liest sich genial! Zum Glück habe ich auch noch Yuzu-Saft da 🙂

  6. turbohausfrau permalink

    Die Zeitschrift kenne ich nicht, aber die Küchenschabe schwärmt immer wieder davon. Nachdem du mir auch den Mund mit dem Rezept wässrig gemacht hast, sollte ich wohl mal reinschauen.

  7. Das hört sich herrlich an. Ich finde die Beef auch immer wieder erstaunlich gut. Hast Du eine gute Quelle für Yuzu-Saft? Asia-Markt?
    Viele Grüße,
    Oliver

  8. @e-f: Der Sesam wird erst geröstet und erst dann gepresst – siehe auch hier
    @Marco: Yuzu Saft im Haus – also noch ein Mann mit Geschmack 🙂
    @Susi: Das ist nur für Männer und Fleischtigerinnen 😉
    @Oliver: Meine Quelle ist Shinwazen

  9. Dein Sashimi gefällt mir ausnehmend gut – sieht so schön leicht aus und schmeckt sicher erfrischend. Leider ist guter Seefisch hier im Bayerwald ein schwieriges Thema, da vertraue ich mehr den Fängen aus heimischen Gewässern.
    Der Ehemann hat übrigens die Beef abonniert und versteckt sie normalerweise bei sich im Büro. Nur das Brot-Special von Lutz hat er mir kürzlich präsentiert 😉

  10. @Petra: Danke Dir. Ja, da sind wir in Zürich schon etwas verwöhnt, denn es gibt mehrere sehr gute Quellen für Fisch in ausgezeichneter Qualität (zu horrenden Preisen 😉 )

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