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Kaninchen mit Oliven, Taleggio Risotto, Erbsen

10. März 2015

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Skiurlaub vorbei, Wetter zwar gemischt, aber dafür nichts gestaucht oder gebrochen. Und schön wars eh 🙂 … jetzt kann der Frühling kommen!

In der letzten Saisonküche bin ich über ein Bild gestolpert, welches mir offenbar Eindruck hinterlassen hatte. Denn Tage später, als ich mir Gedanken für das Samstag Abend Dinner mit der besten Ehefrau von allen machte, war da plötzlich eine Eingebung von Kaninchen mit Oliven. Ich konnte aber überhaupt nicht sagen, woher der Gedanke gekommen war, es hätte genausogut ein Bild aus einem Blog sein können.

Wobei ich mir eigentlich Kaninchenrückenfilets gewünscht hätte, die ich dann gewellt auf kleine Spiesschen gesteckt hätte. Hätte! Gab es eben nicht, aber das halbe Karnickel war auch sehr fein 🙂

_DSC1401Zutaten:
für 2 Personen

Fleisch
700 gr Kaninchen, in Stücken
Salz
Pfeffer
wenig Butter
Röstgemüse (wie Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel = Mirepoix)
1 angequetschte Knoblauchzehe
1 dl Weisswein
1 dl Kalbsfond
Taggiasca Oliven (ich: entsteint)

Risotto
160 gr Acquerello Reis (oder Carnaroli o.ä.)
Olivenöl
Schalotten gehackt
Knoblauch gahackt
5 dl Hühnerfond
50 gr Taleggio Käse, in Stücken
20 gr Parmesan, gerieben
20 gr Butter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Erbsen
120 gr Erbsen (ich: TK)
Salzwasser
1 Zweig Minze
wenig Butter

Zubereitung:

Fleisch
1. Kaninchen Zimmertemperatur annehmen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann in heisser Butter allseitig anbraten, bis sich eine leichte Kruste bildet
2. das Fleisch aus der Pfanne heben und Mirepoix in die heisse Butter geben (falls nötig nochmals ein Stück Butter addieren)
3. wenn das Röstgemüse zu duften beginnt mit dem Weisswein ablöschen und fast vollständig einkochen lassen
4. den Kalbsfond zugeben, aufkochen und dann das Fleich wieder einlegen – eine Stunde sehr sanft köcheln lassen
5. die Kaninchenstücke aus dem Sud heben und warmstellen, den Fond durch ein Sieb giessen und stark einkochen
6. die Oliven in der Sauce kurz warmwerden lassen, dann die Kaninchenstücke auf Teller anrichten und mit der Sauce um- oder übergiessen

Risotto
Einfach Risotto nach dem klassischen Rezept von hier zubereiten und kurz vor Schluss den kleingeschnittenen Taleggio beifügen und schmelzen lassen.

Erbsen
1. die Erbsen direkt aus dem Tiefkühler ins sprudelnd kochende Salzwasser geben und 2 Minuten blanchieren
2. das Wasser abgiessen, ein Stück Butter und einen Minzezweig in die Pfanne geben und auf kleinem Feuer ein paar Minuten ziehen lassen
3. Minzezweig entfernen und heiss servieren

Das Fleisch ist zart, der Risotto schlotzig-cremig und die Erbsen schmecken fein nach Minze – köstlich 😀

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Heute ist ein kleiner Freudentag, darf ich doch den 400’000sten Klick beklatschen – yeeaaahhh 😀

From → Rezepte

12 Kommentare
  1. Gratuliere herzlichst zum 400’000 Klick! Eine ziemlich beeindruckende Zahl! Eindruck macht auch dein Kaninchengericht hier. Mit Kaninchenfleisch bin ich quasi aufgewachsen, es zählt daher auch heute noch zu gerne gesehener Zutat in meiner Küche. Und die Schlegel sind mir fast noch lieber als das Filet 😉

  2. Guten Morgen Andy!

    Grosser Fan von Congilio… ABER es ist tricky… manchmal wirds bei mir superzart und manchmal ein bisschen trocken. Ich bin ganz zärtlich mit dem Häsli – setze es niemals allzu grosser Hitze beim Schmoren aus.

    Meine Eltern sagen, es liegt am Fleisch. Der Metzger meines Vertrauens widerspricht dem aber vehement. Vielleicht grad auch noch die Frage an Marco… 🙂

    • Nun, ich glaube, ganz unrecht hast du da tatsächlich nicht. Ob Fleisch beim Braten zart oder zäh wird, liegt meines Wissens in erster Linie am Fleisch selbst und nicht an der Zubereitungsart. Mit viel Gemüse in genügend Flüssigkeit sanft geschmort habe ich bisher aber sehr gute Erfahrungen gemacht…

  3. étoile-filante permalink

    *mitklatsch*
    du hast jeden dieser klicks verdient
    und
    lass dich bitte nicht von miesepetrigen kommentaren im tagi beeindrucken, schliesslich habe ich dich dort erst entdeckt 😀
    Bretonische frühlingsgrüsse, l’é-f

  4. Sehr inspirierend! Ich habe nämlich noch einen Kaninchenrollbraten im Eis, der müsste mal weg. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  5. @Marco: Danke herzlichst 🙂 Schlegel oder Filet, ich liebe beide!
    @Nicole: Das Problem kenne ich und sanft ist der Schlüssel 🙂 (danke Marco für Deinen Input) und der Rest ist Glück oder Pech
    @é-f: *sichelegantverneig* 😀 Merci – nächstesmal kommentierst Du auch im Tagi zu meinen Gunsten, gell 😉
    @Eva: Wie gerne würde ich mal in Deinem Sibirien Zimmer auf Entdeckungstour gehen 😉

    • étoile-filante permalink

      selbst meine freundlichsten kommentare werden dort nicht angezeigt 😦 Zum glück ist das bei dir anders 🙂

    • @Andy und Marco: Merci vielmals…Zäh wirds nie, aber manchmal nicht ganz so saftig.

      Congrats zum neuen Click-Peak Andy!

  6. Karnickel gibt es viel zu selten, das liegt wohl an der StreicheltierKannMan Nicht Essen-Haltung.
    Ich liebe es am Knochen, langsam und lange geschmort. Hatte noch nie trockenes oder zähes Kaninchenfleisch.

  7. turbohausfrau permalink

    Du machst mir den Mund wässrig – und das, wo ich keine Kaninchenquelle habe! Ich muss wieder mal meine Suche intensivieren.

  8. Tolles Rezept und die Bilder machen mir den Mund ganz wässrig!!

  9. @Eline: Wie Fischkutter schreibt, nicht zäh, aber manchmal saftiger, manchmal weniger – ich glaube wie Marco, es liegt am Fleisch
    @Susi: Du weisst, wer sucht – der findet 😉
    @Bridget: Das war meine Absicht 😉

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