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Pistazien Polenta mit Estragon Öl

9. April 2015

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Vielleicht denkt ihr jetzt, da hat der Herr Lieberlecker aber etwas im Titel vergessen! Nämlich den Gitzischlegel und die frühlingshafte, grüne Gemüsemischung.

Ja, diese beiden waren eine wunderbare Ergänzung zu der hervorragenden Polenta. Denn diese ist wirklich sehr speziell und speziell gut … fand ich. Deshalb habe ich sie zur Hauptdarstellerin befördert und finde, das hat sie sich redlich verdient. Wenn ihr jetzt nicht die grossen Polenta Fans seid, gebt diesem Rezept eine Chance, es lohnt sich.

Es ist übrigens ein weiteres Rezept aus dem neuen Kochbuch von Tanja Grandits namens kräuter. Am Sonntag gibt’s dann die Rezension zum Buch 🙂

Und dann noch ein Wort zum Estragon Öl: Hammer, bzw. 🔨 ! 😉 Das gibt dem Ganzen noch einen unglaublich feinen und aromatischen Frischekick. Das ist definitv nicht das letzte Kräuteröl, das ich selber mache, versprochen. Ich habe dafür auch extra einen Melitta Kaffee Filter gekauft (bzw. eine Schachtel mit 40 Stück)!

Zutaten:
für 4 Personen

Polenta
4,5 dl Milch
3 dl Selleriesaft (ich: 1/2 Sellerie, gekocht und püriert)
60 gr Butter
150 gr Maisgriess
30 gr Parmesan
80 gr Pistazien, fein gehackt
5 EL Petersilien-Walnuss Pesto

Petersilien-Walnuss Pesto
150 gr Petersilienblätter
40 gr Walnüsse
0,5 dl Walnussöl
1 dl Sonnenblumenöl
2 Prisen Salz
1 Prise Zucker
1 Prise Nelkenpulver

Estragon Öl
200 gr Estragon
1,2 dl Sonnenblumenöl
1,2 dl Olivenöl

Zubereitung:

Polenta
1. die Milch zusammen mit dem Selleriesaft und Butter aufkochen, den Maisgriess zugeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen
2. mit Salz und Pfeffer abschmecken und die restlichen Zutaten unterrühren

Petersilien-Walnuss Pesto
1. die Petersilie in kochendem Salzwasser kurz blanchieren und kalt abschrecken
2. in einem Küchentuch gut ausdrücken und mit den restlichen Zutaten fein mixen

Dieses Pesto passt auch wunderbar zu Gnocchi oder Pasta.

Estragon Öl
1. die Blätter blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken und mit einem Geschirrtuch gut auspressen
2. beide Öle auf 60° C erwärmen und mit den Blättern 5 Minuten mixen
3. das Öl über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag durch einen Kaffeefilter giessen

Grüne Öle (man kann auch Minze, Petersilie oder Basilikum verwenden) sind toll für Salate, Pasta, Fisch und Gemüsegerichte. Anstelle von normalem Öl bringen sie neben Frische und Aroma auch noch Farbe ins Essen.

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In meinem Frühlingsgemüse hat es Fave und Mönchsbart. Ich finde die Farbe von Fave (dicke Bohnen, Saubohnen) sowas von frühlingshaft, mehr geht nicht. Aber mein Fehler war, die beste Ehefrau von allen die 1,4 kg puhlen zu lassen … „she was not amused“ 😉 Aus 1,4 kg Fave ergeben sich 4 Portiönchen wie auf dem Bild, also ein total mieses Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag … eigentlich! Aber Farbe und Geschmack entschädigen!

Mehr zu Fave nächste Woche!

From → Rezepte

9 Kommentare
  1. Mir scheint, ich brauche dringend dieses Buch – und „echte“ Polenta… 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  2. Die Gitzi´s hätten mich auch interessiert.

  3. Die Polenta würde dir Monsieur zwar stehen lassen und sich stattdessen über das Gitzi hermachen, ich aber hätte Lust auf genau diese Polenta.

  4. @Eva: Das werde ich Dir nicht ausreden 🙂
    @Tom: Einfach mit Olivenöl und wenig Senf einreiben, gut salzen, pfeffern und in den auf 200° vorgeheizten Ofen, nach 10 Minuten auf 175° zurückschalten und bis auf eine Kerntemp. von etwa 67° braten, dann noch etwas ruhen lassen 🙂
    @Sabine: Dann machen wir etwas mehr Gitzi für Monsieur – und es bleibt mehr Polenta für uns 😉

  5. turbohausfrau permalink

    Ein wunderbares Rezept! Und ich ahne auch schon, wie die Buchrezension ausschauen wird. 😉

  6. Lazycook permalink

    Jetzt habe ich kürzlich meine Kaffeefilter entsorgt!

  7. @Susi: Achtung! Ich bin immer für eine Überraschung gut 😉
    @Lazycook: You made a mistake … a BIG mistake … 😉

  8. brittakama permalink

    Ich mach mir eine Polenta mit Sabine ❤ ist hier auch nicht sehr geliebt, außer von mir. Werde ich trotzdem ausprobieren 🙂

Trackbacks & Pingbacks

  1. Rezension: “kräuter” von Tanja Grandits | lieberlecker

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