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Rezension: „kräuter“ von Tanja Grandits

12. April 2015

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Mittlerweile ist Tanja Grandits aus dem Restaurant Stucki ja schon ziemlich bekannt.

Meinen Besuch bei ihr im Februar 2014 habe ich immer noch in sehr guter Erinnerung.

Das Buch 🌿 kräuter 🌱 ist nach ihrem eigenen Vorwort und einer schönen Einleitung von Christian Seiler in 2 Hauptteile gegliedert: Eine Beschreibung der verschiedenen Kräuterarten (milde, süsse, zitrusartige saure, anisartige, bittere herbe, würzige und Blüten) und dann die Rezepte (Aperitif, Salat, Suppe, Fisch, Fleisch, Vegetarisch, Dessert, Gebäck, Getränke und Basics).

Dazu Tipps zu den Themen Ernten, Waschen, Verarbeiten, Aufbewahren und Konservieren.

Ausserdem lernt ihr natürlich Kräuter kennen, von denen ihr entweder noch nie gehört habt, oder die ihr in den Zutatenlisten von anderen Blogs gelesen habt. Dazu gehörten für mich Mitsuba, Gartenmelde, Pandanblätter, Ysop und natürlich, dass es ausser Pfeffer-Minze noch 11 (!) andere Minz Arten gibt.

Wer das Vorgängerbuch gewürze kennt, weiss, was ihn erwartet: Ein tolles Buch mit sehr schön fotografierten Rezepten.

Daraus gekocht habe ich schon

Randen Suppe mit Kokos Chutney
Karotten Passionsfrucht Salat mit Ajowan
und
Pistazien Polenta mit Estragon Öl

Will ich etwas spitzfindig sein, finde ich folgende Kritikpunkte:
– es ärgert mich immer ein wenig, wenn ich auf dem Bild Zutaten finde, die in der Zutatenliste nicht aufgeführt werden (Seite 114/115)
– weshalb haben einige Fleischgerichte 150 gr Portionen und andere 250 gr?
– wieso soll ich 3 Kalbssteaks à 220 gr für 4 Personen verwenden?

Aber das ist wirklich Gejammer auf hohem Niveau. Insgesamt finden sich sehr viele, gluschtige Rezepte, diese sind verständlich geschrieben und sie decken ein grosses Spektrum zwischen sehr einfach und ziemlich aufwändig ab. Kaufempfehlung :mrgreen: !

kräuter ist (wohl zu Recht) der aktuelle Topseller aus dem AT Verlag in der Rubrik Kochen & Geniessen. Ich danke dem Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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10 Kommentare
  1. Basler Dybli permalink

    Dini Spitzfindigkeite (wo kaini sin) ärgere mi genau gliich wie di – und au ich ka nit uf’s Muul hogge.

    S‘ letschte Bsp. > http://www.effilee.de/rezept/fleisch/speckfrikadellen-mit-bier-senf-sauce-und-spiegelei-2-130565#comment-2880

  2. Warte schon ungeduldig darauf, dass das Buch endlich in meiner Bibliothek verfügbar ist. Gartenmelde verwenden wir als Salatzugabe oder sommerlicher Spinatersatz, als Gewürz habe ich es noch nie eingesetzt. Nun bin ich noch ungeduldiger.

    P.S. Reis mit frischen Padanblättern gekocht ist eine Wucht! (Zum Beispiel die süsse Variante mit Kokosmilch und Zucker. Oder salzig mit gebratenem Huhn gemischt).

  3. turbohausfrau permalink

    Du hast mir den Mund richtig wässrig gemacht mit deinen tollen nachgekochten Gerichten!

  4. @Peter: Hast Du gut aufgedeckt … unglaublich! 🙂
    @Cooketteria: Jetzt muss ich bloss noch herausfinden, wer in ZH Padanblätter verkauft!
    @Susi: Tja, Rache ist süss … 😉

    • Würde es im New Asia Market an der Feldstrasse 24 probieren. Die Filiale in Basel hat das ganze Jahr über frische Padanblätter im Angebot. Packung à 10 Stück für 2-3 Franken. Unbedingt vor dem Kochen die Oberfläche mit einer Gabel ankratzen, so kann sich das Aroma besser entfalten. Und das Blatt vor dem Kochen verknoten, damit sich keine durch das Ankratzen entstandenen Fäden lösen.

  5. Ich liebäugele auch schon etwas damit, habe es mir bisher aber verkniffen, weil ich viele der „exotischeren“ Kräuter bei mir nicht bekomme (also alles was über Minze, Dill, Petersilie, Koriander, Schnittlauch und Basilikum hinausgeht) und ich auch weder Balkon noch Garten zum selber ziehen habe. Insofern macht die Anschaffung wohl leider wenig Sinn.. 😉

  6. Danke für die Rezension, ich ärgere mich über die gleichen „Spitzfindigkeiten“, hoffentlich ist das Buch bald verfügbar, derweil tröste ich mich mit ihrem ersten Buch. 🙂
    Pandanblätter gibt es bei uns tiefgefroren im Asia-Laden, bei euch doch sicher auch?
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  7. @Tring: Das ist schon richtig – entweder man hat einen sehr gut sortierten Kräutergarten, oder man gibt ein kleines Vermögen dafür aus!
    @Eva: Ich habe eine Quelle, muss sie bloss noch ausprobieren 🙂

  8. Das Buch werd ich mir holen! Kennst du vom AT Verlag das Buch „Essbare Stadt“? Schönes Wochenende & liebe Grüsse aus Luzern

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