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Crab Cakes und Chablis

30. April 2015

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In den USA kennen und lieben gelernt habe ich Crab Cakes. Hamburger ähnliche Patties aus grob gezupftem Fleisch vom Taschenkrebs. Wann immer ich in Baltimore war, habe ich mich auf die herrlichen Maryland Crab Cakes gefreut. Frisch gekochten Taschenkrebs vom Fleisch zu befreien finde ich allerdings extrem mühsam. Dass es machbar ist, beweist Marco.

Und der besten Ehefrau von allen kann ich das leider auch nicht delegieren 😉 und so habe ich mich für Dosenware entschieden. Die Cakes sind weniger schwierig zu machen als befürchtet und schmecken besser und sind fluffiger als erwartet! Lecker! 😀

Zutaten:
für 4 Personen (kleine Vorspeise)

2 EL Mayonnaise
1 Ei, verquirlt
1 TL Senf
1 TL Worcestershire Sauce
1 guter Spritzer Tabasco
150 gr Crab Meat (ich: Dose, frisch wäre vorzuziehen)
1 Dutzend Salzcracker, fein zerbröselt
2 EL Öl
Zitronenschnitze

Zubereitung:

1. in einer kleinen Schüssel Mayonnaise, Ei, Senf, Worcestershire Sauce und Tabasco gut verrühren
2. in einer mittleren Schüssel das Crab Meat mit den Cracker Krümeln mischen und die Sauce darunter ziehen
3. zugedeckt eine Stunde in den Kühlschrank stellen
4. kleine Patties formen (etwa 2,5 cm dick) und im mittelheissen Öl braten bis sie golden und durch und durch warm sind (ca. 3 Minuten auf jeder Seite)
5. mit Zitronenschnitzen oder Sauce Remoulade servieren

Dazu getrunken haben wir einen feinen Chablis 1er Cru Fourchaume von der Domaine du Colombier – allerdings dürften dem 2013er noch ein paar Jährchen im Keller nicht schaden!

Damit passt das ja auch zum kleinen Chablis Wettbewerb von Effilee 😀

Von einem allenfalls gewonnenen Probierpaket würden dann die besseren Qualitäten im Keller eingelagert. So reizvoll es wäre, am Event in Hamburg (8.6.15) teilzunehmen, terminliche Verpflichtungen lassen dies leider nicht zu 😦

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From → Rezepte

9 Kommentare
  1. An Crab Cakes hab ich mich auch mal versucht und fand sie sehr sehr fein, danke für die Erinnerung!

  2. Ah….Crab Cakes. Die wollte ich schon sooo lange endlich mal machen. Danke für’s Erinnern; ich hab nämlich zum Glück noch Crabmeat da 🙂

  3. Schon wieder Crab Meat. 😉 Ich werde Ausschau halten.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  4. So eine Taschenkrebsfleisch-Befreiung kann aber auch eine ziemlich sinnliche, gemütliche Pärchen-Aktivität sein, lieber Andy 😉 Aber du hast schon recht, ist mühsam. Und die Ausbeute erschreckend gering! Die Crab Cakes merke ich mir jedenfalls und werde auch mal mit Dosenware experimentieren. Bin gespannt, ob und wie sich da Unterscheide zeigen… Happy Auftakt ins Weekend und viel Spass mit (roten) Fahnen schwingen morgen 😉

  5. @Christine: Dann gibt es jetzt keinen Grund mehr, damit zu warten 😉
    @Susanne: Noch Eine, die Crabmeat hortet 😉 aber Du hast ja anscheinend einen tiefen Vorratsschrank!
    @Eva: Das lohnt sich!
    @Marco: Ich war heute auf dem Helvetiaplatz (siehe unter Kommentare), also „muss“ ich morgen nicht mehr 😉

    • Ob wir wohl nebeneinander eingekauft hben? 😉 War nämlich auch da haha! Wir beide sollten uns mal einen Freitag frei nehmen und nach dem Einkauf bei Fiechters die Küche stürmen 😉

  6. Die Amis stehen auf diese Crab Cakes. Mal sehen ob ich einen Taschenkrebs finde.

  7. Ich liebe chair de crabes (crab meat). Gibt es bei uns übrigens beim Fischhändler bereits ausgelöst als Frischware zu kaufen. Du hast doch sicherlich in Zürich einen guten Fischhändler ….

  8. turbohausfrau permalink

    Das klingt sehr fein! Und einfach noch dazu. Daher nehm ich das Rezept gleich mal mit!

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