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Maple Creme brûlée

21. Oktober 2015

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Wenn ich Oktober höre, denke ich Herbst. Wenn ich Herbst denke, kommen Bilder von farbigen Wälder. Wenn ich farbige Wälder sehe, denke ich an rote Ahornblätter und nordamerikanischen Indian Summer (Altweibersommer) … und die logische Schlussfolgerung ist dann natürlich Maple oder Ahorn Sirup.

Hier findet er Verwendung in einem klassischen Rezept. Eine simple Creme Brûlee wird mit Maple Sirup gepimpt. Mit dem nicht unangenehmen Nebeneffekt, dass man den Zucker weglassen kann (ausser ihr habt einen wahnsinnssüssen Zahn😉 ).

Die obigen poetischen Gedanken kamen mir natürlich erst beim Schreiben in den Sinn. Mit etwas Voraussicht hätte ich doch ein paar schöne Ahornblätter 🍁🍁🍁 als Deko nehmen können/müssen/sollen. Naja, maybe next time!

Zutaten:
für 4 Portionen

5 Eigelb
4 dl Rahm
1 dl Maple (Ahorn) Sirup
brauner Zucker

Zubereitung:

1. Eigelb und Zucker zusammen 3 Minuten aufschlagen
2. Rahm und Maple Sirup mischen und dazugiessen, gut umrühren und eine halbe Stunde stehen lassen
3. die Ahorncreme in Ramequins (kleine Porzelanförmchen) füllen
4. im auf 100° C vorgeheizten Ofen 90 Minuten backen (kein Wasserbad nötig)
5. anschliessend auskühlen lassen, mit Plastikfolie abdecken und im Kühlschrank über Nacht aufbewahren
6. mit dem Zucker bestreuen und mit einer Kitchen Torch oder unter der sehr heissen Grillschlange karamelisieren

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From → Rezepte

18 Kommentare
  1. Hermine Schoots permalink

    Tönt super, aber was mache ich mit den vielen Eiweisssen?

  2. @Hermine: Natürlich diese herrliche, wunderbare Pavlova🙂

  3. Voll cool! Bin total angetan.

    kleine Frage: weshalb kein Wasserbad? Bzw. was macht der Ahornsirup, dass man die ganze sonstige Prozedur nicht machen muss?

  4. MMhh ! Das knuspert bis hier🙂 !

  5. Hmmm..endlich eine Verwendung für meinen Ahornsirup. ^^

  6. Doch noch eine Frage: Geht das Karamelisieren auch anders, wenn man weder Kitchen Torch noch Grillschlange besitzt?

  7. @Nicole: Den Tipp, dieses Dessert ohne Wasserbad zu machen, habe ich von Elfie Casty und hat bisher immer tadellos funktioniert. Ob mit oder ohne Maple Sirup spielt keine Rolle🙂
    @Anja:😀
    @Rabin: In der „guten alten Zeit“ hielt man ein Eisenstück in die Flammen des Herdes und hat den Zucker so karamellisiert. Ich halte die Anschaffung einer Kitchen Torch für einfacher … aber kenne Deine Küche natürlich nicht😉

  8. Ahornsirup – ich wüsste nicht was wäre ohne!

  9. turbohausfrau permalink

    Das stelle ich mir sehr lecker vor! Und Ahornsirup ist auch im Haus. Damit ist das Dessert für die Gäste am Samstag geklärt.

  10. @Nicole: Ebä gäll😉
    @Susi: Oh, da bin ich aber froh, konnte ich helfen dieses Problem zu lösen

  11. Sieht köstlich aus!! Kennst du dich gut aus mit maple syrup? Meines Wissens gibt’s bei uns einfach eine Sorte zu kaufen, aber da soll es geschmacklich bzw. qualitativ offensichtlich grosse Unterschiede geben?

  12. Tönt genial, nur eben, ich habe noch reichlich Eiweiß übrig…😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  13. Wunderbar! Wieviel Zucker zum Aufschlagen des Eigelb?

  14. @Marco: Stimmt, aber ich habe bloss den handelsüblichen vom orangen M genommen
    @Eva: Pavlova Pavlova Pavlova … aber die dicke nach australischem Rezept! (= Original)🙂
    @Christine: Ich nahm 2 EL und danach war’s zu süss (drum fehlt er bei den Zutaten, aber nicht in der Zubereitung … tztztz)

  15. Creme brûlée habe ich noch nie versucht. Bekomme ich Dessert-Legastheniker das hin??? Falls ja, würde ich statt Ahornsirup ggf. Löwenzahn-Sirup oder den Vogelbeer-Honig ins Spiel bringen wollen. Für Letzteren suche ich ja sowieso noch Bühnen…

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