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Lamm Curry

30. Oktober 2015

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Ich glaube, jetzt habe ich’s geschnallt! 😉

Ausser, es wäre wie beim Golf, da habe ich auch schon mehrfach geglaubt, „jetzt habe ich es kapiert!“ Hihihi!

Aber hier geht es um Curry. Curry nicht im Sinne von Voressen oder Gulasch, sondern als Gewürz. Das selbstgemacht eine ganz andere Dimension aufweist, wie gekauftes Currypulver.

Mit der Zugabe von Chili Flocken habt ihr den Schärfegrad selbst in der Hand, ich versuche jeweils mild anzufangen … um Ärger mit der besten Ehefrau von allen zu vermeiden … und dann vielleicht auch erst am Tisch „nachzufeuern“ 🙂

Erstmals verwende ich auch den speziellen roten Kampotpfeffer, den ich hier schon probiert habe und nun endlich zusammen mit Szechuanpfeffer bei Schwarzenbach Kolonialwaren gekauft habe.

Was soll ich mit dem Szechuanpfeffer verrücktes anstellen? Ohne dass mich dbEva ins Pfefferland wünscht? 😉

Zutaten:
für 4 Personen

1 kg Lamm Voressen (auch von Fiechter’s)
2 EL Olivenöl
1/2 TL Fenchelsamen
1/2 TL Korianderkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Chili Flocken
1/2 TL Kampot Pfefferkörner (rot)
1 EL Butter
1 Stück Ingwer, fein gehackt
6 dl Fleischbouillon
2 EL Curry
1 EL Kurkuma
1 Prise Maldon Salz
1 Becher Yoghurt nature
1 Bund Koriander

Zubereitung:

1. Fenchelsamen, Korianderkörner in einer beschichteten Pfanne trocken anrösten, nicht bis sie Farbe nehmen, aber bis sie zu duften beginnen
2. zusammen mit den Chili Flocken und dem roten Kampot Pfeffer im Mörser mahlen
3. das Lamm trockentupfen, salzen und in heissem Öl in kleinen Portionen anbraten, wenn gebräunt herausnehmen und dann zur Seite stellen
4. etwas Butter in die noch heisse (aber nicht sehr heisse) Pfanne geben und die gemörseerten Gewürze zugeben und rühren bis alles fein duftet
5. Ingwer, Currypulver, Kurkuma zugeben und noch etwa 1 Minute mitrösten dann mit der Fleischbouillon ablöschen
6. das Fleisch wieder zugeben und im auf 140° C vorgeheizten Ofen zugedeckt knapp 2 Stunden schmoren lassen
7. ein Stück Fleisch probieren, ist es wunderbar zart, das Fleisch herausheben und warmstellen
8. die Sauce auf dem Herd einkochen (mind. auf die Hälfte) – sollte sie immer noch dünnflüssig sein, 1 – 2 EL Mehl in kalter Flüssigkeit (Wasser, Bouillon, Rahm) auflösen und dazugiessen und weiterköcheln, bis die Sauce etwas eindickt
9. den Yoghurt unterrühren (und jetzt nicht mehr kochen lassen, sonst wird’s flockig 😉 )
10. das Fleisch zurück in die Pfanne geben

Mit Basmati Reis servieren und mit frisch gehacktem Koriander bestreuen.

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From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Die Mischung klingt auf jeden Fall gut, aber man lernt ja nie aus. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  2. Sehr schön. Nach dem gestrigen Netz-Natur-Dok bin ich ganz verleitet das Curry mit Gitzi nachzukochen.

    Zum Kampotpfeffer: ich frage mich, ob er in dieser Mischung nicht fast etwas untergeht. Mir wurde geraten ihn immer erst am Schluss (wie Fleur de Sel) zu verwenden.

    Liebi Grüess

  3. Sieht lecker aus. Ich mache aus dem Reis noch einen Würzreis. Für den Extraschuss an Gewürzen. Weiter so!

  4. Curry kommt ja schon auf die Gegend an. Schweizer Curry?

  5. knipserei permalink

    Statt der Fleischbrühe kannste Kokosmilich nehmen, dann braucht man es nicht unbedint einzudicken.

  6. Curry-Mischungen habe ich bisher noch nicht selbst gemacht, kann mir allerdings gut vorstellen, dass sie die fertigen – selbst die hochwertigen von Ingo Holland – bei weitem übertreffen. Und wenn dann noch Kampot-Pfeffer drin ist, kann es ja nur gut gehen. Seit ich diesen Pfeffer letztes Jahr dank Robert entdeckt habe, ist er in meiner Küche nicht mehr wegzudenken.

  7. In der Schweiz gibt es noch einen Kolonialwarenhändler! Alle Achtung, hätt ich nie vermutet.

    liebe Grüße
    Christian

  8. @Eva: Sonst würde es vielleicht langweilig?
    @Nicole: Das mit dem Kampot könnte stimmen, ich werde das noch ausprobieren
    @Georg: Ich darf die beste Ehefrau von allen nicht überwürzen 😉
    @Tom: Schweizer Curry – alles andere ist Beilage 🙂
    @knipserei: Ich liebe Kokos, dbEva weniger 😉
    @Sabine: Beim Kampot taste ich mich erst heran (ebenso beim Szechuan) 🙂
    @Christian: Vorbeigehen lohnt sich! 🙂

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