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Jakobsmuscheln mit Korianderpesto

28. November 2015

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1989 waren wir erstmals zusammen in Thailand. Es hat nicht allzu lange gedauert, bis wir ผักชี ไม่มี aussprechen konnten. Wir konnten Koriander damals nämlich nicht ausstehen und haben bei jedem Gericht ausdrücklich eine nicht scharfe Version ohne Koriander verlangt. Was meist auch wunderbar geklappt hat.

Mittlerweile bin ich bekehrt. Ich❤ Koriander! Die beste Ehefrau von allen ist zwar noch nicht konvertiert, aber bei diesem Pesto musste auch sie sagen: Wunderbar!🙂

Der Koriander Geschmack bleibt dezent und die Chili Schärfe wird über den Einsatz von Limette und Zucker "gesteuert" – unbedingt probieren!

Zutaten:
für 4 Personen

8 Jakobsmuscheln
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Puderzucker

Pesto
1 Peperoncino
1 Bund Koriander
2 EL Rohrzucker
30 gr Cashew Nüsse
2 Limetten
2 EL Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Pesto
1. Peperoncino mit Kernen in feine Ringe schneiden und Koriander hacken
2. beides mit dem Zucker und den Nüssen in einen Mörser geben
3. Limettensaft und Öl dazugeben alles zu einer Paste mörsern
4. mit Salz abschmecken

Jakobsmuscheln
1. Jakobsmuscheln trocken tupfen
2. mit Salz und Pfeffer und einem Hauch Puderzucker würzen
3. in einer Grillpfanne beidseitig je 1 Minute scharf anbraten, bis Grillspuren sichtbar sind

Mit dem Pesto und z.B. Kürbispüree anrichten.

Aus Saisonküche Nov 14

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From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Dieses «mai mii» (ohne) oder auch «mai sai» (nicht dazugeben) habe ich auch ziemlich schnell gelernt. Allerdings nicht mit «phak tschii» (Koriander), sondern mit «phong tschuu rot» (Glutamat), mit dem hier gerne sehr grosszügig gewürzt wird.
    Koriander ist – zugegeben – nicht jedermanns Sache. Als ich vor sehr vielen Jahren bei einer (bereits) verflossenen Liebe zum Essen eingeladen war, bekam ich Karotten mit mir damals völlig unbekanntem Koriander vorgesetzt. Ich dachte, sie (die verflossene Liebe) wollte mich wohl vergiften (aus Rache, weil verflossen!). Alles löste sich aber in Wohlgefallen auf: der Koriander und das Karottengericht. Die Liebe blieb jedoch verflossen…
    Heute mag ich Koriander in allen Variationen.
    FEL!X

  2. Uns ging’s genauso. Früher ungeliebtes „Wanzenkraut“ heute förmlich süchtig nach dem Geschmack🙂 Sowohl Thailand als auch Brasilien haben dazu beigetragen. Leider ist der hier nicht ganz einfach zu bekommen, aber immer wenn ich welchen sehe, schlage ich zu!

  3. Basler Dybli permalink

    Das Pesto ist „gekauft“ – auch wenn ich es ohne „Groppezüg“ einsetzen werde. Danke für das Rezept !

  4. Meine Beziehung zu Koriander war sehr ähnlich – inzwischen ist es heissgeliebt!🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  5. @FEL!X: „mai phak tschii“ hat damals bestens funktioniert – heute würde ich das nicht mehr sagen😉
    @Petra: hihihi – Wanzenkraut – ich hoffe, das ist keine offizielle Bezeichnung!
    @Peter: Nix da, ich „verkaufe“ das Pesto nur zusamman mit den feinen „Müscheli“😉
    @Eva: Ha, schon wieder eine Gemeinsamkeit!😀

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