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Skrei, Selleriepüree und Fenchel-Blutorangen-Salat

17. Februar 2016

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Skrei? Was bitte ist Skrei? Hätte ich vor ein paar Jahren gefragt.

Da Blog lesen bekanntlich bildet😉 , weiss ich, dass Skrei nichts anderes ist als Kabeljau aus Norwegen. Allerdings wird dieser besonders schonend nur mit Handangeln und Langleinen gefangen. Da die Fangzeit auf die Monate Januar bis April begrenzt ist, wird er auch Winterkabeljau genannt. Durch die schonenden Fangmethoden ist sein Bestand nicht gefährdet. Das ist heutzutage wichtig, denn sonst sitzt man plötzlich mit schlechtem Gewissen am Tisch … und wer hat dann noch Appetit😉

Die beste Ehefrau von allen hat dann aber doch noch einen Kritikpunkt gefunden! Weisser Fisch, weisses Pü und weisser Fenchel gehe aber grad überhaupt nicht, fand sie. Was meint Ihr?

Zutaten:
für 2 Personen

300 gr Skrei
Salz* und Pfeffer
Butter
1 Knoblauchzehe, angequetscht
Thymian
(Meyer) Zitronen Abrieb

*ev. Meyer Lemon Salz😀

Zubereitung:

1. Butter in der mittelheissen, beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und Knoblauch und Thymian zugeben
2. den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und in 2 gleich grosse Stücke schneiden
3. auf beiden Seiten etwa 3 Minuten (je nach Dicke) braten und dabei immer wieder mal mit der Butter übergiessen (arosieren)
4. vorsichtig auf heissen Teller anrichten (nicht so schusslig wie ich😉 )

Ich habe dazu ein wunderbar cremiges Selleriepüree und einen kleinen Fenchel-Blutorangen-Salat serviert.

Und dazu einen hervorragenden 2009er Riesling, Hattenheimer Mannberg, Erstes Gewächs, Langwerth von Simmern, genossen. Einfach so zu Feier des Tages😀

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From → Rezepte

15 Kommentare
  1. Ah, endlich! der erste Skrei heuer!
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Gabi permalink

    Von wegen Synfonie in Weiss: Grundsätzlich hat dbEva schon recht, aber du hast dein Menü ja schön auf Schwarz angerichtet, so sieht dann ein monochromes Essen wieder hübsch und stylish aus🙂 Liebe Grüsse, Gabi

  3. Bei solch einem wunderbaren Fisch spielt doch die Farbe eine untergeordnete Rolle- find ich. Obwohl – heute wird ja manchmal auch ein ein Rollmops optisch ausgestattet , als obs ein gerade gefangener Hummer wär😉 , hauptsache das Auge ist begeistert… Wir hatten am Freitag übrigens auch Skrei, natur in Butter und Olivenöl gebraten, 320 g pro Person🙂 , mit Kartoffelsalat… Auch in weiss😉 aber ohne Fotos. Liebe Grüsse, Anja

  4. Ich mag monochrome Gerichte sehr gerne und hätte konsequenterweise auch einen weißen Teller zum Anrichten verwendet. Deine Frau und ich – weiter könnte man wohl nicht auseinanderliegen🙂

    Hier gab es noch keinen Skrei in diesem Jahr, mein Fischhändler schwächelt etwas… Ich plane ihn mit Blutwurst und weißen Bohnen. Das wird dann weiß-rot, wie die Farben von Mainz 05🙂🙂🙂

  5. Ah, der Skrei ist zu dir weitergeschwommen.😉
    Auch ich bin für’s monochrome zu haben.🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  6. Das muss sehr lecker sein! Wundervolle Geschmackskombinationen.

    Grüsse,

    Rosa

    http://www.reveriesbramblesscribbles.com/blog/

  7. Ich liebe Skrei, ein Gourmetschmaus. Dein Foto sieht top aus. Ich liebe auch diese monochromen Gerichte, ich finde es sieht edel aus, und wie oben erwähnt hätte ich wahrscheinlich auch einen weissen Teller genommen. LG Malou

  8. @Christian: Bin extra früh aufgestanden😉
    @Gabi: Anthrazit, nicht Schwarz … aber Du hast Recht, auf Weiss wäre es selbst mir zu bunt geworden😉
    @Anja: Wie jetzt? … ohne Fotos? War die Batterie alle?😉
    @Astrid: Mainz 05 … soso😉
    @Eva: Da reicht’s bald für einen Monochromie Club😀
    @Rosa: Thanks Dear – no more Yummy Yums?🙂
    @malou: Noch ein Club Mitglied😉

  9. Bin fürs Monochrome wenn nicht Schwarz dann doch in Weiss.

  10. Ui – auf Skrei freue ich mich auch jedes Jahr wieder! Und mir ging’s wie dir – das Bloglesen hat gebildet😉 Ich hatte gerade im Cornelia Poletto’s Skrei auf Nussbutterzabaione und mit Wurzelpetersilienpüree – da gab es dann gebackene rote Bete als Farbklecks. Egal ob bunt oder monochrom – dein Skrei war agrantiert super lecker.

    Liebe Grüße,
    Katha

  11. Walter Röllin permalink

    Lieber Andy
    Ich bin der Überzeugung, dass deine beste Ehefrau recht hat. Die einzelnen Bestandteile wirken im Auge langweilig. Ein Teller mit Glasur bringt den Komponenten mehr Kraft. Der Fisch ist aber wunderbar gegart – Bravo.

  12. Kabeljau, auch in den Winter-Variante, gehört leider auch zu den No-Go-Lebensmitteln. Dafür mag ich Salat mit Blutorangen sehr gerne!

  13. @Tom: noch ein Club Mitgleid😉
    @Katha: Er war in der Tat sehr fein🙂
    @Walter: Dein Lob freut mich – danke!🙂 Das mit der Glasur ist interessant.
    @Christine: Kannst Du Dir nicht ein Gegengift Pülverchen mischen?

  14. Geniale Rezpte wo hast den Fisch her Danke

  15. @James: Vom Fischhändler meines Vertrauens natürlich😉 (der mit dem orangen M)

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