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ganze Kalbshaxe im Ofen

25. Juni 2016

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Schon oft bewundert, noch nie gemacht: Eine ganze Kalbshaxe im Ofen!

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Wenn ich der besten Ehefrau von allen sage, es gäbe Kalbshaxe, meint sie: „Muss das sein?“ 🙂

Nach dieser Haxe hat sie ihr Urteil revidiert und mit einem Daumen hoch signalisiert, dass sie einer Wiederholung nicht im Wege stehen würde! Ein epochaler Fortschritt!

Pech hingegen für Gast Nicole, sie hätte sich sehr für etwas Mark interessiert, das aber blieb in den Tiefen des Knochens unerreichbar verborgen – she was not amused 😦

Zutaten:
für 4 – 6 Personen

1 ganze Kalbshaxe (meine: 1,6 kg)
etwas Olivenöl (ich: Wollschweinfett)
Salz und Pfeffer
etwas Butter
2 Rüebli, mittelgross, gestückelt
1/2 Sellerieknolle, gestückelt
1 Schalotte, geviertelt
2 Knoblauchzehen, angequetscht
3 dl Weisswein
3 dl Kalbsfond
Rosmarin und Thymian
1 TL
1/2 TL Fenchelsamen, angemörsert
3 Pimentkörner, angemörsert

Zubereitung:

1. die Kalbshaxe Zimmertemperatur annehmen lasse und grosszügig mit Salz und etwas Pfeffer würzen
2. in heissem Fett auf allen Seiten anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht (in der Zeit den Backofen auf 130° C vorheizen)
3. die Haxe herausnehmen, das Fett aus dem Schmortopf leeren (oder tupfen) und ein nussgrosses Stück Butter schmelzen
4. in der heissen Butter Rüebli (Karotten), Sellerie, Schalotte und Knoblauch anrösten bis es fein duftet
5. mit wenig Weisswein ablöschen, einreduzieren lassen und noch zweimal wiederholen, dann den restlichen Weisswein und den Kalbsfond sowie die restlichen Gewürze zufügen
6. einmal kurz aufkochen lassen, die Haxe hineinlegen und zugedeckt im Ofen 2 1/2 h schmoren lassen, ab und zu wenden
7. die Haxe herausnehmen und warmstellen, die Sauce durch ein Sieb giessen und auf etwa 2 dl einkochen
8. die Haxe aufstellen, mit etwas reduzierter Sauce begiessen und unter dem Grill (unter Aufsicht) allseitig karamelisieren lassen, dabei immer wieder mit etwas Sauce bepinseln
9. das Fleisch (es fällt nun fast selbst vom Knochen) lösen und in Stücke schneiden
10. mit einem hervorragenden, natürlich selbstgemachten Kartoffelstock und ein paar glasierten Karotten servieren

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From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Basler Dybli permalink

    Ganz fein ! Hesch probiert mit em Griffstugg von‘ ere Holzkelle s‘ Marg uuse z‘ stochere ?
    In dr Regel goht das prima eso.

  2. Ich liebe Osso Bucco, habe mich aber noch nie an eine ganze Haxe gewagt. Sollte ich endlich in Angriff nehmen, denn wenn es weiterhin regnet, brauche ich dringend fleischigen Ersatz für die ausgefallenen Grillabende.😦

    Ganz liebe Grüsse aus der Strasse, in der das Wasser knöchelhoch steht, weil alle Abflüsse verstopft sind…

  3. @Peter: Dieser Knochen war die Ausnahme der Regel 😦
    @Nicole: Kurz und auf den Punkt ! 🙂
    @Tanja: Und ich grüsse zurück vom Golfplatz wo das Turnier nach 7 Löchern (für mich) wegen zu nass zu Ende war – was für ein Sommer! 😦

  4. turbohausfrau permalink

    Bis jetzt durfte so etwas auch noch nicht in mein Backrohr. Scheint aber eine schlechte Entscheidung zu sein!

  5. Ob ich wohl auch zwei Haxen bekäme? HUNGER!!!
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  6. Du musst ganz unbedingt eine Sardelle zum Schmoren hinzugeben! Die Sauce wird die reinste Umamibombe.

  7. @Susi: Oh Susi, korrigiere das so rasch wie möglich 😀
    @Eva: Auf zwei Haxen steht es sich besser 😉
    @Astrid: WOW! Das tönt nach einer umamisch-bombastischen Idee! 🙂

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