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Hummus

10. August 2016

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Es war neulich, als ich wegen einem nachmittäglichen Golfturnier bloss Zeit für ein Sandwich hatte.

Im Sandwich Laden:

Ich: Haben Sie Sandwiches nur mit Gemüse?

Sie: Nein – ich glaube nicht! Also, wir haben das da mit Gemüse Burger.
(Etwas mit dem Namen Burger kann ja nicht NUR Gemüse sein!)

Ich: Gemüse Burger? Nein danke!

Sie: … oder Tomaten-Mozzarella, da ist glaub auch ohne Fleisch!
(Wirklich? Da bin ich jetzt auch grad etwas unsicher 😉 )

Ich: Was ist das da unter dem dem Gemüse Burger?

Sie: Das ist mit Hummus!

Ich: Aha! Hummus, das nehme ich! Und dazu noch ein Birchermüesli!

Sie: Das ist alles?

Ich: Ja – aber ich habe hier noch einen Sandwich Gutschein zum Einlösen!

Wir klicken uns auf dem iPhone durch das kurze Einlöse Prozedere … dann geht sie zur Kasse!

Sie: Das macht dann vierzehn Franken sechzig!

Ich: Aber wir haben doch das Sandwich mit dem Gutschein …

Sie: Ach, stimmt ja …

Ob jetzt Hummus aus Fleisch oder Gemüse oder wasauchimmer besteht, habe ich ihr dann auch nicht weiter erläutert! 😀

Zutaten:
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250 gr Kichererbsen, getrocknet
1 TL Natron
3 Knoblauchzehen
200 gr Tahini Paste
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Meersalz
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

1. die Kichererbsen am Vorabend in eine Schüssel geben, mit genügend Wasser bedecken, sie werden ihr Volumen über Nacht verdoppeln
2. das Wasser abgiessen, die Kichererbsen mit kaltem Wasser abspülen. Nun in einem großen Topf die Kichererbsen mit kaltem Wasser zum Kochen bringen, den dabei entstehenden Schaum abschöpfen und für rund 5 Minuten köcheln lassen. Erst jetzt das Natron hinzugeben, umrühren und auf kleiner Stufe unter gelegentlichem rühren für 30-40 Minuten kochen (mit Natron werden die Kichererbsen perfekt weich)
3. wenn die Kichererbsen sehr weich sind, das Kochwasser abgiessen aber 2,5 dl davon auffangen. Die gekochten Kichererbsen sollten nun rund 600 gr wiegen, in einen Mixbecher geben und noch heiss das Kochwasser hinzugeben und verrühren
4. die geschälten Knoblauchzehen dazugeben, einmal durchmixen bis eine feine Masse entstanden ist. Nun die Tahini Paste, die Gewürze und den Zitronensaft dazugeben und erneut mixen. Abschmecken und evt. mit Meersalz und Zitronensaft nachwürzen. In eine tiefe Schale füllen, mit Frischhaltefolie direkt auf dem Hummus abdecken
5. zum Servieren mit geräuchertem Paprika bestreuen und einen Faden Olivenöl darüber geben
6. mit warmen Naan, Pita, Gemüse oder geeigneten Chips servieren

Übrigens, die Abkürzung mit Kichererbsen aus der Dose – ein absolutes no-go!

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From → Rezepte

10 Kommentare
  1. Kein Wunder, dass so viele Leute frustriert sind und keine Perspektiven haben – wenn sie sich nicht einmal dafür interessieren, was sie verkaufen, geschweige denn empfehlen könnten …
    Danke für den Kichererbsen-Natron-Kochtipp!

  2. neulich stand ich an der Theke des Lieblingsbäckers- es hing ein Schild mit Hinweis aus „Einarbeitungsphase vor der eigentlichen Eröffnung“ dort, immerhin. Jedenfalls eine Auswahl an appetitlichen Quiches, auf die Frage was jeweils drin wäre- plötzliche Ratlosigkeit und es wurde ein Heft zu Rate gezogen- Zucchini wars… da hab ich auch den Kopf geschüttelt.
    Und hab Tomate-Speck gewählt.

  3. Für mich bitte einmal Hummus, aber mit extra Sardellen! Oder verwechsle ich da grad was?😉
    Ah so, von wegen Fleisch im Humus…ich kenne das aus Israel tatsächlich so, dass da so ein bisschen Hackfleischtopping drauf ist 😁

  4. Dosenware ist für diese Vorspeise wirklich nicht zu empfehlen. Allerdings bevorzuge ich mittlerweile Hummus aus (selbstgemahlenem) Kichererbsenmehl. So bekommt man auch ohne Einweichzeit, langes Kochen und Mixereinsatz ein seidig-glattes Ergebnis. Die Faule-Mädchen-Variante, sozusagen.😉

    P.S. Zum Thema kompetentes Personal: Dreimal ausdrücklich Onglets am Stück bestellt, zweimal wurde verhackstücktes, vacuumiertes Haustierfutter geliefert. Und keiner der Angestellten hat es für nötig befunden, sich auch nur ansatzweise für das Missgeschick zu entschuldigen. Im Gegenteil. Ich wurde beide Male noch angebrummelt, dass ich wohl nicht genug betont hätte, dass das Fleisch am Stück geliefert werden solle…

  5. Jaaa, mein lieber Herr Lieberlecker, das Leben kann ganz schön fies sein. Erst nur ein Sandwich zum Zmittag (da am Nami chli go gölfe wohlverstanden ;)) und dann noch schwache Bedienung im Sandwichladen… Richtig wütend werde ich dann aber auf den Hans-Schorsch, dem der Laden gehört und der es nicht für nötig hält, sein Personal anständig zu schulen! Gastronomie kann ja schliesslich jeder…pfff… Dein Hummus hingegen: without words! Sieht so riiiiichtig gut aus🙂

  6. Ich koche immer eine grössere Menge Kichererbsen vor und friere sie dann portionsweise ein. Beim letzten Mal wollten und wollten sie einfach nicht weich werden. Da hätte ich deinen Tipp mit dem Natron gut gebrauchen können – merke ich mir für nächstes Mal.

  7. Also ich muss gestehen, dass ich meist auf Doenware zurückgreife, nicht nur bei Kichererbsen (die ich dann jedoch vor der Verarbeitung häute). Ich habe schon so oft versucht, sie selbst zu kochen und dabei ist immer 1/3 matschig, 1/3 perfekt und 1/3 noch zu hart gewesen. Keine Ahnung, wie das funktionieren soll und einen geschmacklichen Unterschied konnte ich auch nicht feststellen.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  8. @FEL!X: Ich konnte DIR mal einen Kochtipp gebe? „mirstolzaufdieSchulterklopf“ 😉
    @Christine: grins – also nicht nur hier!
    @Susanne: Ich täte auch das nicht verschmähen 😉
    @Cooketteria: Unterstützung für meine These, dass Dosen nicht gehen – gut!
    @Marco: Thank you for your support and understanding …😀
    @Sabine: Einfrieren und zur Hand haben, wenn man Lust hat – auch keine schlechte Idee!
    @Eva: Ich hatte gelesen, dass Dosenkichererbsen ungeeignet seien und habe das ungeprüft übernommen – Du strafst meine Worte Lügen … 😉

  9. Da möchte man ja gleich mit dippen. Sieht wirklich sehr lecker aus. Auf meinem Blog läuft noch bis zum 28.8. eine fiktive Garten Party, vielleicht hast du ja lust mit zu machen und mir so etwas leckeres mitzubringen. Würde mich sehr freuen.
    Liebe Grüße,
    Anisa

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  1. Gefüllte Lammfleischbällchen | Meckereien & Co.

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