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Linseneintopf mit Ochsenschwanz und Fregola sarda

3. Januar 2017

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Zugegeben, der Titel mutet etwas abenteuerlich an, aber da die Quelle Britta heisst, am gleichen Tag wie ich Geburtstag hat und somit absolut zuverlässig ist 😉 konnte mich nichts vom Nachkochen abhalten.

Zumal sich in den Tiefen des Tiefkühlers, hahaha, noch eine kleine Portion Ochsenschwanz fand und im anderen Vorratsschrank noch ein kleiner Rest halbvergessener Puy Linsen und in einer noch anderen Ecke Fregola! Bitte fragt mich jetzt nicht nach meinen Ordnungs Regeln 😉

Aber mir scheint, auch das ist wieder einmal ein klarer Fall für Magentratzerl’s Event Schatzsuche.

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

An einem kalten Januarabend und nach dem ersten Schnee sollte jeder über solche Vorräte verfügen!

Zutaten:
für ca. 2 Portionen

400 gr Ochsenschwanz
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 kleine Karotte
30 gr Knollensellerie
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1 dl Portwein
ca. 4 dl Wasser
100 gr Linsen
40 gr g Fregola Sarda
2 EL Balsamico
3 EL Petersilie, gehackt
Salz und schwarzer Pfeffer
optional noch etwas alten Balsamico zum Darüberträufeln

Zubereitung:

1. Zwiebel, Karotte und Sellerie in Würfel schneiden
2. in einem schweren Bräter die Ochsenschwanzstücke im Olivenöl rundum anbraten, herausnehmen und die Gemüsewürfel anrösten. Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten, dann mit Portwein ablöschen und kurz einkochen lassen
3. die Ochsenschwanzstücke nun wieder hineingeben, mit Wasser auffüllen, Lorbeerblatt hinzufügen und ca. 3 h bei sehr kleiner Hitze ganz sanft schmoren lassen
4. wenn sich das Fleisch problemlos vom Knochen lösen lässt, die Stücke herausnehmen und das Fleisch ablösen, dann wieder in die Brühe geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken
5. die Linsen separat garen (wenn man sie gleich in der Brühe garen wollte, werden sie durch das enthaltene Salz nicht weich, deshalb bitte separat kochen*). In der Zwischenzeit die Fregola zur Brühe hinzugeben und direkt darin garen.
6. Linsen und Balsamico zugeben und alles noch mal 5 Minuten ziehen lassen, dann mit gehackter Petersilie bestreuen, evtl. noch mit etwas altem Balsamico beträufeln und servieren

*gemäss Recherche der von mir hochgeschätzten Anna Pearson bloss ein durch Tests nicht zu erhärtendes Gerücht (welches sich aber hartnäckig hält!)

Danke Britta, das hat uns aufgewärmt 😀

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From → Rezepte

7 Kommentare
  1. Jetzt findet der Andy fängs scho Ochsenschwanz in den Tiefen des Tiefkühlers *neid* Ich glaube, ich muss auch mal eine Portion darin vergessen und mich später darüber freuen hihi. Dein Rezept klingt wunderbar, das wäre auch etwas für die Schatzsuche in meinem Vorratsschrank. Dass ich da Fregola Sarda finden werde, steht jedenfalls felsenfest 😉

  2. brittakama permalink

    Oh, der tolle Eintopf ❤ wie schön, dass er euch geschmeckt hat und es auch hierher geschafft hat 🙂
    Ein schönes neues Jahr wünsche ich dir!

  3. Kalbsschwanz: Im TK vorhanden. Linsen jeglicher Art und Färbung: Im Vorratsschrank vorhanden. Fehlt nur noch Fregola Sarda.. Womit wir wieder beim Shoppingtrip nach Zürich gelandet sind. 😉

    Anna P. hat übrigens vollkommen recht. Ich koche immer alle Hülsenfrüchte von Anfang an in Salzwasser oder Bouillon und sie werden immer perfekt. Auch die Behauptung, dass sich dadurch die Kochzeit verlängern würde, deckt sich definitiv nicht mit meinen Erfahrungen. Aber wie du ja geschrieben hast, hält sich das Gerücht hartnäckig. Mein Schwesterherz glaubt ebenfalls daran und lässt sich auch mit praktischen Beweisen wie Linsensalat o.ä. nicht überzeugen…*hmpf*

  4. Lieber Andi, der Eintopf gefällt mir ausgesprochen gut und ich beneide dich ein wenig um Deine königlichen Vorräte.
    Mit dem Jahr 2016 ist aber nun auch das Schatzsuche-Event zu Ende gegangen, ich breche auf zu neuen Ufern ;-). Es freut mich aber trotzdem, dass Du daran gedacht hast.

  5. Ochsenschwanz und Linsen – you got me 🙂

  6. Nise permalink

    Doofe Frage aber wo in Zürich oder Umgebung kriege ich Fregola Sarda? Das Rezept hört sich super lecker an… ob’s wohl mangels Ochsenschwanz auch mit Ragout klappen würde?

  7. @Marco: Ich finde immer wieder „vergessene“ Dinge – muss am Alter liegen 😉
    @Britta: Das wünsche ich Dir/Euch auch 😀
    @Tanja: Da bin ich beruhigt, dass Du den Praxistest schon hinter Dir hast 😉
    @Susanne: Soooo schaaad 😦 😉
    @Nicole: Dacht ich mir 😉
    @Nise: Bei Fredy Escher (Comestibles), aber bestimmt auch in den Lebensmittelabteilungen von Globus und Jelmoli. Mit Ragout funktioniert das bestimmt auch 🙂

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