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Îles flottantes (Schnee Eier)

8. Februar 2017

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Îles flottantes (schwimmende Inseln) – ein Dessert Klassiker aus längst vergangenen Tagen. A propos Insel … hatte ich schon erwähnt, dass wir in zwei Wochen reif für die … ach lassen wir das 😉

Hohe Schule wäre es gewesen, vom steifgeschlagenen Eiweiss Nocken zu formen und auf siedender Milch (oder Wasser) zu pochieren. Aber daran wagt sich ein ein Amateur wie ich nicht 😉

Dafür würde ich das Rezept als „Jedermann“-tauglich einstufen. Jaja, ich weiss, eine Creme anglaise herstellen indem man eine Eigelb-Milch-Rahm Mischung zur Rose abkocht, gehört nicht überall ins alltägliche Küchenrepertoire. Aber so schwierig ist das wirklich nicht. Es braucht bloss etwas Fingerspitzengefühl und Geduld.

Zutaten:
für 4 Personen

Schnee Eier_dsc3577
4 frische Eiweiss
1 Prise Salz
25 gr Zucker
etwas Butter

Creme anglaise
4 frische Eigelb
100 gr Zucker
2,5 dl Milch
2,5 dl Rahm
1 Vanille-Schote

Karamell Sirup

120 gr Zucker
1,5 dl Wasser
1 Spritzer Zitronensaft

2 EL Mandel Blättchen

Zubereitung:

1. für die Schnee Eier Eiweiss und Salz steif schlagen, Zucker langsam beigeben und weiterschlagen, bis die Masse glänzt
2. eine Ofenform buttern, mit Backpapier auslegen und das Eiweiss einfüllen – glattstreichen
3. 8 Minuten im Dampfgarer bei 100° C und 80% Dampf garen – auskühlen lassen und in grosse Würfel schneiden
4. für den Sirup den Zucker in einem Pfännchen karamelisieren, Wasser dazugiessen und zur Sirupkonsistenz einkochen – zum Schluss den Zitronensaft beigeben
5. für die Creme anglaise Eigelb und Zucker zu einer weisslichen Masse verrühren (3 – 4 Minuten)
6. Milch und Rahm mit der ausgekratzen Mark und der Vanille Schote kurz aufkochen – ein wenig abkühlen lassen, dann durch ein Sieb zu der Eimasse giessen
7. zurück in die Pfanne und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zur Rose abkochen, d.h. die Sauce muss leicht dicklich werden (die Sauce darf nicht sieden und schon gar nicht kochen, sonst gerinnt sie) – mit einer Klarsichtfolie bedeckt im Kühlschrank kaltstellen
8. die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne hellbraun anrösten

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From → Rezepte

8 Kommentare
  1. Ich finde deine kubische Bauhaus-Variante ja sehr stylish 🙂
    Schöne Grüße aus dem kalten Bayerwald
    Petra

  2. Sehr modern , deine Inselchen 😉 ! Schmecken bestimmt köstlich …Und für welche Insel bist du denn reif – im „richtigen“ Leben ?? Wir sind bald auf Sylt. Zum 1. Mal im Winter . Grüsse aus Nürnberg !

  3. Andy, Du bist ja ein Genie! Ich liebe Ile Flôttant. Die Creme ist kein Problem, aber diese vermaledeiten Schneeeier. Jedes mal sacken die nach dem Garen zusammen, es ist ein Jammer. Also, beim nächsten Mal werden sie gedämpft. Danke :-).

  4. Laaange ists her dass wir diese fluffigen “ Nockerl“ gemacht haben. Sollten uns wiedereinmal daran wagen.

  5. Die Nocken sind aber sehr schön – Kuben eine Bauhaus-Variante.

  6. Die Gänggelerei mit den Schnee-Güpfli ist mir schon immer auf den Wecker gegangen. Dann erhielt ich mal den Tipp, dass sie sich in der Mikrowelle gut machen lassen, was ich mangels Gerät nie ausprobieren konnte. Nun also steht einem Ile flôtant-Dessert nichts mehr im Weg. Vielen Dank für das Rezept!
    Grüessli
    Bea

  7. Unser Andy, der TIefstapler 😉 Von wegen Amateur! Der Teller könnte glatt im Sternelokal serviert worden sein. Schaut gut aus, aber mangels Dampfgarer müsste ich eher auf die Profi-Variante umsteigen. Wir lassen das wohl besser. Übrigens, Andy: meine allerliebsten nachträglichen Glückwünsche zum Geburri und just the best! Das ging irgendwie komplett an mir vorbei… wie so vieles momentan 😦

  8. @Petra: Jetzt, wo der Frühling quasi vor der Tür steht, ist die Kälte einfacher zu ertragen, oder?
    @Anja: Wir sind Malediven-reif 😀
    @Susanne: Mit grossem Vergnügen 🙂
    @Caro&Tobi: Wartet aber nicht zu lange 😉
    @Tom: Da schimmert vielleicht ein Architekten Gen meines Vaters durch 😉
    @Bea: Auf los gehts los, denn der Weg ist ja jetzt frei 😉
    @Marco: Danke mein Lieber, für gute Wünsche ist es nie zu spät 😀

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