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gebeiztes Eigelb

25. April 2017

Hier ist sie nun also, die Lösung, bzw. der Weg zu einem gebeizten Eigelb. Dieses wird dadurch hart wie ein Käse, so dass man das Eigelb danach raffeln, bzw. reiben kann.

Geschmacklich wird es dadurch zu einer kleinen Umami Bombe, leicht salzig, intensiv.

Zutaten:

6 Eigelbe von sehr frischen Eiern
300 gr Zucker
300 gr Salz

Zubereitung:

1. Zucker und Salz vermischen und die Hälfte der Mischung in ein flaches, verschliessbares Gefäss geben
2. Eier öffnen und Eigelb trennen. Eigelbe in die Mischung gleiten lassen. Sehr vorsichtig arbeiten! Die Eigelbe müssen intakt bleiben!
3. die restliche Zucker-Salz-Mischung über den Eigelben verteilen. Alle Eigelbe sollen bedeckt sein. Gefäss gut verschliessen und das ganze für 10 Tage in den Kühlschrank stellen
4. danach die Eigelbe aus der Mischung angeln und gut mit Wasser abspülen. Mit einem Küchentuch trocken tupfen
5. Eigelbe auf einem Backblech 12 Stunden im Backofen bei 50° C trocknen lassen
6. dann sind die Eigelbe fertig und können in einer Vorratsdose oder einvakuumiert 4 Wochen gelagert werden

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From → Rezepte

11 Kommentare
  1. Gabi permalink

    Wow, das ist ja spannend!!! Muss ich unbedingt ausprobieren. Danke für die schöne Idee 👌🏻😊

  2. Macht Lust, dies nachzumachen 😉

  3. Da geht die Sonne auf! Eigelb liebe ich in jedem Aggregatzustand. 🙂

  4. Bea permalink

    Erinnert mich irgendwie an Karfreitags-Eier: In der Ostschweiz behaupteten sie, dass Eier, die am Karfreitag gelegt würden, nicht verderben, man könne sie an Ostern des Folgejahres essen. Die Golddukaten, die Du vorlegst, sehen aber schon sehr ‚aamächelig‘ aus.
    Gruss Bea

  5. Hatte bereits vermutet, dass es sich um gebeiztes Eigelb handeln muss. 🙂 Steht auch recht weit oben auf meiner Liste!
    Liebe Grüße aus Sibirien,
    Eva

  6. @Gabi: Genauso war auch meine Reaktion! 🙂
    @pumpingchef: Guten Appetit!
    @Caro&Tobi: Macht nur … 😉
    @Peggy: Das hier ist wirklich unüblich (noch)
    @Bea: hihihi … ja diese Ostschweizer 😉
    @Eva: Wie? Noch nicht gemacht? 😀

  7. Ziemlich cool, Andy! Ich habe das noch nie so ausprobiert. Bisher hatte ich meine Eigelbe in Sojasaue gebeizt. Das kommt auch lecker, weil das Eigelb innen drin nachher wachsweich ist. Aber raffeln kann man es halt nicht. Eigentlich hätte ich den passenden Bund Spargeln schon daheim im Kühlschrank, aber jetzt 10 Tage warten 😮

  8. @Marco: In Sojasauce beizen … das tönt aber auch lecker 🙂

  9. Basler Dybli permalink

    Interessant und zugleich später eine hübsche Dekorationsmöglichkeit für Vieles. Danke für den optisch attraktiven Tipp!
    Kleine Frage: Wurde der Punkt 4. bei der Zubereitung einfach übersprungen?

  10. @Peter: Dein scharfes Auge hat mich zu einer kleinen Korrektur veranlasst – danke!

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