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Gegessen bei: Joël Robuchon (L’Atelier in London)

2. Mai 2017

Es ist wahrscheinlich 20 Jahre her, als wir in Paris einmal vor Joël Robuchon’s schon damals berühmtem Restaurant standen und die Speisekarte studiert haben. Die Preise haben uns aber nachhaltig erschreckt.

Deshalb kam ich schon gar nicht auf die Idee, Robuchon bei der Lunch und Dinner Planung für unser London Weekend zu berücksichtigen. Dies hat ein Mail eines Mitarbeiters der besten Ehefrau von allen geändert, als er freundlicherweise darauf hinwies, dass Robuchon in London einen Lunch zu £29.- offeriert. Dafür muss man sich schon bei der Online Reservation entscheiden, was man essen möchte. Sein Dreigang Menü kann man aus 5 Vorspeisen, 6 Hauptgängen und 6 Desserts zusammenstellen.

Wir sassen an der Bar, mit Blick in die Küche, wo Anordnungen immer wieder mal mit einem mehrstimmigen „Oui Chef!“ quittiert wurden.

Wir haben uns für folgende Dreigänger entschieden:

Die beste Ehefrau von allen genoss

L’Oeuf en Cocotte

eine wunderbare Kombination von pochiertem Ei, Erbsen, frischen Morcheln und Bärlauch

The Duck

und als Hauptgang ein Parmentier von der Ente, bedeckt von Robuchon’s berühmtem Kartoffelstock aus La Ratte Kartoffeln. Ob man als Beilage dazu allerdings Kartoffelpü servieren sollte fanden wir zumindest etwas fragwürdig. Aber da er das Prädikat Weltklasse verdient, sahen wir darüber hinweg 😉

The Saint Honoré

Eine der besten Saint Honoré Torten, die wir (ja, ich durfte probieren) genossen haben.

Und für meine Wenigkeit gab es

The Aubergine

zart geschmorte Aubergine, geschichtet mit Ziegenkäse und Knusperteig als Millefeuille

The Sea Bream

auf den Punkt gegarte, grillierte Dorade mit Tomaten und Pistazienöl

The Lemon Tarte

die Zitronentarte war sehr fein, ich hätte mir den Teig aber noch etwas knuspriger gewünscht.

Insgesamt ein Lunch in hervorragender Qualität zu einem Preis, der überraschend fair ist. Angenehmer Service und eine schöne Auswahl an Weinen im Offenausschank.

Website

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4 Kommentare
  1. Thea permalink

    Ach, wie wunderbar das alles. Und das zu einem Preis, den ich beim ersten Lesen gar nicht glauben wollte.

  2. @Thea: … und das Pfund ist ja auch nicht mehr, was es einmal war 😉

  3. Yummy sieht das alles aus! Und die Portionengrössen sind ja anständig gross für solch ein Etablissement! Jedenfalls bin ich nun brutalst gespannt auf den Review vom Lima als nächstes 😉

Trackbacks & Pingbacks

  1. London – just a weekend away | lieberlecker

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