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pochiertes Ei, Zuckerschoten, Erbsencreme und Eierschwämme

7. Juli 2017

Nach gefühlten tausend perfekt gelungenen pochierten Eiern, gingen diese hier ziemlich in die Hose 😦 Dabei wäre ein schön weich fliessendes Eigelb bei einem solchen Gericht das Ah und Oh … !

Aber eben, manchmal gelingt auch einem Foodblogger im sechsten Jahr nicht alles (au wei, das verflixte siebte kommt ja erst) 😉

Frische Erbsen haben in der Schale eine zähe Membrane die verhindert, dass man sie im Ganzen verzehren kann. Dieses Problem wurde bei der Zuckerschote weggezüchtet. Hier werden sie knackig gegart und in Eiswasser abgekühlt, so behalten sie ihre Farbe (anschliessend kann man sie in wenig Butter wieder erwärmen. Nebst dem seidigen Erbsenpüree und dem molligen Eigelb sollen die Zuckerschoten definitiv den Part des knackigen Elements übernehmen.

Zutaten:
für 4 Personen

4 Eier
200 gr Erbsen (ich: TK)
1 Handvoll Zuckerschoten
100 gr Eierschwämme (Pfifferlinge)
1 dl Gemüsefond
0,5 dl Rahm
2 EL Sour Cream
Butter
Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. die Erbsen mit etwas Bouillon weichkochen, Rahm und Sour Cream (bzw. Creme fraîche) beifügen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Sollte die Creme zu dick sein, mit etwas Bouillon zur gewünschten, dickflüssigen Konsistenz bringen
2. die Zuckerschoten ent-fädeln (falls nötig), knackig blanchieren und in Eiswasser abschrecken
3. Eierschwämme in wenig Butter scharf anbraten, slazen pfeffern
4. in einer grossen Pfanne Wasser zum Kochen bringen, die Eier je in eine Espressotasse gleiten lassen, dem kochenden Wasser ganz wenig Essig beifügen und in Rotation versetzen, ein Ei nach dem anderen ins kochende Wasser gleiten lassen und spätestens nach 2 Minuten (das Eiweiss fest und das Gelb noch flüssig) herausnehmen und warmhalten
5. die Zuckerschoten in etwas Butter erwärmen, die Erbsencreme ebenfalls heiss machen
6. Erbsencreme in Teller schöpfen, das pochierte Ei ebenfalls und mit Zuckerschoten, Eierschwämmen und etwas Schnittlacuh garnieren

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From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Zuckerschoten- so gern ich sie esse, kauf ich sie eigentlich nie. Selbst auf dem Markt- vakuumverpackt aus Kenia. Nein danke.

  2. @Anna: Ich verstehe Dich! Meine sind a) vom Markt, b) im Offenverkauf (nicht abgepackt) und c) lokal produziert (Bachs, Kanton Zürich) 🙂

  3. Eine tolle Kombination und ein super leckeres Gericht. Ich liebe diese knackigen Erbsenschoten und verarbeite sie in vielen Gerichten. Pfifferlinge sind ein high light für mich, leider gibt es sie bei uns im Supermarkt oder auf dem lokalen Markt fast nie, oder in schlechter Qualität, sehr schade.

  4. @Malou: Danke nach Luxembourg 🙂 Schön traurig, dass ihr mit Eierschwämmen (bzw. Pfifferlingen) nicht verwöhnt seid. Aber dafür schätzt man es umso mehr, wenn man fündig wird!

  5. Du weisst aber schon, dass pochiertes Ei meine absolute Leibspeise ist? Für pochierte Eier werde ich morden.😉 Ich esse täglich mindestens eines. Damit die Eier gelingen, müssen sie absolut frisch sein und ins Wasser sollten mindestens 3% Essig.

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