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Onglet en croute (Nierenzapfen im Teig)

27. September 2017

Wenn Nicole dieses Gericht in der Tagesschau am Schweizer Fernsehen präsentieren darf, solltet ihr das mindestens einmal im Leben nachmachen!

Allerdings nur, wenn ihr eure Steaks blutig, rare oder wenigstens medium rare mögt. Die „well done“ – Fleischesser dürfen sich hier ausnahmsweise einmal ausklinken und weitersurfen.

Denn Onglet, auch Nierenzapfen, Zwerchfellpfeiler, Hanger Steak oder Leistenfleisch genannt, dürft ihr nicht durchbraten (allenfalls Schmoren, aber das ist eine andere Geschichte)!

Zutaten:
für 4 Personen

600 gr Onglet, idealerweise vom Weiderind*
Sonnenblumenöl
ca. 600 gr Blätterteig
2 kleine, rote Zwiebeln oder Schalotten
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer
1 Ei (Freiland), verquirlt

Zubereitung:

1. das Onglet in vier Stücke teilen (die Mittelsehen hat hoffentlich der Metzger bereits entfernt)
2. die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und mit einer Prise Zucker in einer Bratpfanne ca. 15 Minuten weichdünsten. Leicht salzen und erkalten lassen
3. den Blätterteig fein auswallen und vor dem Verwenden nochmals kühlstellen
4. das Fleisch sparsam mit Öl einreiben und in einer heissen Bratpfanne auf jeder Seite 1 Minute anbraten. Salzen und pfeffern und auskühlen lassen
5. den Blätterteig in 8 Rechtecke schneiden (dabei einen Rand von etwa ums Fleisch lassen). Auf 4 Rechtecken nun die ausgekühlte Zwiebeln, Fleisch und wiederum eine Lage Zwiebeln verteilen. Auf jedes Fleisch mit einer Blätterteigdecke zudecken. Nochmals für 5 Minuten kühlstellen.
6. den Ofen auf 220° C vorheizen und währenddessen die Blätterteigpäckli mit einem verquirlten Ei bestreichen
7. die Onglets im Teig 12-14 Minuten (dann bleibt es innen schön rosa) goldbraun backen. 5 Minuten ruhen lassen und dann servieren

*beim orangen Riesen gibt es abgepacktes Leistenfleisch zu Preisen wo Fleisch essen wieder Spass macht (allerdings ist es bestimmt kein Weiderind und schon gar nicht Bio!)

From → Rezepte

5 Kommentare
  1. Sehr, sehr elegant. Und wie der Zufall es so will, habe ich noch ein Zäpfchen im Eis. 😉
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Eva

  2. Auch bei mir ruht noch ein Onglet im Tiefkühler, So langsam bekomme ich Probleme bei der Wahl des Rezepts – klingen alle so fein, die ich zuletzt gelesen habe 🙂

  3. Bea permalink

    Irgendwie verstehe ich das mit dem Onglet nicht so ganz: Alle schwärmen davon, kein Blog ohne Onglet-Rezept, beim ‚Metzger des Vertrauens‘ muss man es Wochen vorbestellen. Aber der ‚orange Riese hat es zu Preisen wo Fleisch essen wieder Spass macht‘, wenn auch abgepackt und nicht direkt von der Weide. Gibt es jetzt für Onglet einen Markt, wo sich Angebot und Nachfrage treffen oder nicht?
    Gruss Bea

  4. turbohausfrau permalink

    Ich mach so immer „Filet Wellington für Arme“, also noch mit Champignons drinnen. Wenn rare-Esser mitessen, kann man das Fleisch vorher ja ein wenig länger anbraten. So kann man das erfreulich einfach steuern je nach Besucherwünschen. Nur kennzeichnen der Päckchen hat sich dann als geschickt erwiesen. 😉

  5. @Eva: Dein Eisfach enthält also alles, was das Herz (und der Magen) begehrt 🙂
    @Petra: Eins nach dem anderen … wie damals in Paris 😉
    @Bea: Du verstehst es auch nicht? Dann sind wir schon 2!
    @Susi: Ich hatte einen Gast, der Zwiebeln nicht verträgt, ich musste also auch kennzeichnen 😉

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